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Familiengeschichten: Alle zum Lachen bringen

Ein Nachtrag zu den Familenfeierlichkeiten der letzten Wochen: Nach der ganzen Feierei saß die Familie Sonntag zum Resteessen zusammen. Auch der Cookie-Katze haben die Nichten etwas Nudelsalat abgegeben, ist ja mehr als genug für alle da. Schließlich räumt meine Schwester den Tisch ab. Die immer noch sauschwere, etwa halbvolle Schüssel mit dem übrigen Nudelsalat ist ihr zu viel, muss ihr Ehemann tragen, der sich schließlich als frischer Herzinfarktpatient viel bewegen soll.

Als die beiden außer Hörweite sind kommentiert die bezaubernde Nichte trocken: „Phhh, zu schwer, echt, Mama wird aber auch immer älter …“ und schon muss der Rest der Familie so was von herzlich lachen. Ich vermute, ihr hat keiner den Grund für die plötzliche Heiterkeit verraten .

Sonntagsfreude: Nach dem großen Feiern

Auch wenn es „nur“ im kleinen Kreis (bzw. in mehreren kleinen Kreisen) feiern war, die letzten Tage waren anstrengend. Die große Hitze, die Unsicherheit, ob das Wetter hält … und ein paar Änderungen und Absagen. Oder uneindeutige Aussagen. Egal, mein Vater hat seinen 75. gefeiert, es war viel zu viel Vorbereitung, es ist immer noch viel übrig. Aber es war wie immer ein Fest, bei dem die ganze Familie angepackt hat. Manches rechtzeitig und geplant, vieles Last Minute und sehr spontan.

Was schön war: bei 40 Grad passt eine Brotzeit am Abend perfekt. Es wird mehr getrunken und weniger gegessen. Und gut, beim nächsten Mal noch mehr Seniorenportionen, aber Bitteschön mit viel Auswahlmöglichkeiten.

Was Glück bringen wird: der Bruder hat zwei schöne Gläser zerdeppert, die bezaubernde Nichte und ich jeweils eines.

Was uns zum Lachen gebracht hat: die bezaubernde Nichte hat ihre andere Tante eingepackt, um in einer Stilllegung etwas Blumenschmuck zu holen. Beim Zurückfahren ist neben den hübschen Blüten auch eine „riesengroße“ Spinne mit ins Auto eingestiegen. Aufgeregtes Gebrüll, Nichte und Tante raus, Spinne bleibt – wahrscheinlich grinsend – allein im Auto zurück. Draußen stehen zwei, die keinen dabei haben, der die Spinne weg tut … „Warte, ich hol uns einen Tannenzapfen,“ meint die Nichte zur Tante. Um die Spinne zu ???

Woran wir uns erinnern werden: an Nichte 2.0, die alle Großen zum Ballspielen im Hof gebracht hat. Und mit lautem Glucksen und roten Backen rauf-runter und noch mal gerannt ist.

Die Fotografin war dieses Mal die bezaubernde Nichte, sie hat ganz schön viele ganz schön gute Bilder geschossen, von der Feier, aber auch viiiiieeeel drumrum.

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.

Sonntagsfreude: Nach dem Fest

Etwas mehr als die letzten 24 Stunden haben meine wahlweise Schwimm-, Nordic Walking bzw. Spaziergangs-Freundin und ihr Mann mit uns ihre Hochzeit gefeiert. Etwas ungewöhnlich der Ablauf: erst gestern Abend das große Fest, heute morgen dann eine Trauung im Sonntagsgottesdienst. Und bis eben ein gemütliches Mittagessen. Am Ende haben beide bereits umgezogen ihre Gäste verabschiedet, „jetzt reichts dann auch“. Und gerade sind die zwei unterwegs in die Flitterwochen, im eigenen Tempo, ganz gemächlich geht’s in den Norden. Der Ehemann wird sich beim meditativen Fahren nach dem Höhenflug wieder erden, die Ehefrau vermutet, dass sie schnell einschlafen wird …

Auch wenn es eine kleine Runde war, viele Eindrücke waren es, komprimiert – muss verarbeitet werden. Aber vielleicht noch nicht sofort-sofort? Erstmal genieß ich die Sonnenstrahlen nach dem Regen und chille auf dem Balkon.

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.

Geburtstagsplanung

Wie jedes Jahr studiert meine Mutter dieser Tage ihre Kochbücher, denn zum Geburtstag lädt sie eine Runde Freundinnen ein. Reihum treffen sie sich anlässlich ihrer Jubeltage. Jede sagt jedes Mal, dass sie jetzt langsam mal weniger vorbereiten sollen, jede fährt dann zum Anlass so viel auf, dass sich die Tischbeine biegen … aber jede macht so weiter, wie bisher, weil: die anderen machen das ja auch so. Logisch, diese Logik.

Mein Vater hatte die letzten Monate auf die Frage, wie er denn seinen halbrunden Geburtstag feiern wolle, immer mir „Gar nicht!“ geantwortet. Gestern gabs die Planänderung. Er will auch nicht, wie meine Mutter das gerne hätte, in einem Restaurant feiern – sondern Zuhause. Gut. Dann gibt’s Ende Juli mal wieder ein Familienfest. Und wenn – wie vom Geburtstagskind gewünscht – alle mit anpacken, dann hält sich der Einsatz für den Einzelnen ja in überschaubarem Ausmaß.

Mal sehen, wie das jüngste Familienmitglied Nichte 2.0 ins Geschehen eingreifen wird. Beim 70. hat ihre große Schwester schon tatkräftigst angepackt 😊