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Sonntagsfreude: Ungeplante Zeit

Heute möchte ich eine besondere Sonntagsfreude festhalten, ein paar Stunden mit der besten Freundin. Einen Spaziergang durch die wilden Isarauen. Das war ungeplante Zeit, der wir viel Raum verleihen konnten. In der die Seele gleichzeitig umherwandern und ankommen durfte. Da war Austausch und sich verstehen. Wenig Schweigen, weil endlich Worte da sind, um vieles zu erklären. Da waren Erkenntnisse, Ängste und Zweifel, die ausgesprochen werden konnten, aber auch Erkenntnis, sogar Zufriedenheit.

Die Bilder bleiben im Herzen, wie wir zwei staunend über Wege wandern, die wir wahrscheinlich seit Kindertagen nicht mehr begangen haben. Die Umgebung wahrnehmen, sie aber nur als Rahmen dienen lassen, um zum Thema zu kommen. Da war viel Kern der Sache, wenig drumrum …

Das alles ist nicht ungewöhnlich, aber es war einmal mehr besonders. Das Leben nicht geschehen lassen. Bewusstsein schaffen, auch zurückblicken. Nicht davonlaufen oder ausweichen, sich der Herausforderung stellen, sie annehmen und angehen. Veränderung schaffen, um sich mehr zu spüren.

Es bleibt spannend. Ich erwarte nichts, und doch erwarte ich etwas … wir werden bewusst wahrnehmen, was kommt. ❤️

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.

Spruch zum Wochenende: Freundschaft

Weil es gerade so unwahrscheinlich gut, quasi 360 Grad, passt:

„Freundschaft ist immer eine süße Verantwortung, nie eine Gelegenheit.“ (Khalil Gibran)

Gilt wohl auch für die verwandschaftlichen Freundschaften, sag ich mal so 😉

Es muss was Wunderbares sein …

Manchmal katapultieren mich Erlebnisse ohne jegliche Vorwarnung im wahrsten Sinn des Wortes in eine andere Zeit. So geschehen gestern Abend. Im Gärtnerplatztheater. Meine „alte“ Freundin und ich haben eine Operette besucht. Ehrlich gesagt hatte ich ein Sing Along, also ganz was anderes als eine „klassische“ Operette, erwartet. Und war umso begeisterter. Warum? Einmal, weil ich Peter Alexander sowieso immer verehrt habe, ihn in seiner Rolle des Kellners Leopold im Weißen Rössl am Wolfgangssee seit Jahrzehnten als Ohrwurm mit mir trage. Es muss was Wunderbares sein, von dir geliebt zu werden … eines der wenigen Musikstücke, das meiner Meinung nach keine Frauenstimme verträgt. Und Punkt.

Dann war es für uns zwei beide ein wirklich besonderer Abend, einmal mehr ist deutlich geworden, wie sehr uns unsere musikalische Vergangenheit begleitet. Wie sehr jedes Singspiel einer ähnlichen Dramaturgie folgt. Wie ähnlich die Rollen aufgebaut sind – und da haben wir doch die ein oder andere Pose erkannt, die auch wir vor vielen Jahren einstudiert haben? Was haben wir diese göttliche Mischung aus Operette, Revue, Hollareidulljö und Klischee genossen, wie viel haben wir gekichert und gelacht. Aber auch hingerissen gelauscht, wie „unser“ Leopold, Daniel Prohaska, doch ganz schön nah an „unser Original“ Peter Alexander rankommt.

Insgesamt war ich hingerissen, von der schauspielerischen Leistung, dem Orchester, dem Dirigenten – sogar eine bairische Blasmusik wurde zur Begrüßung vom Kaiser im Urlaubsdomizil ins Salzkammergut importiert 😊😉 Und wie sehr man mit den Protagonisten mitfiebert, trotz all dem Kitsch, wie sehr man über den szenischen Hintergrund lachen muss, dem Echo lauscht, kurz: toll gemacht. Zu schade, dass ich das nur für mich aufschreibe, denn ich hätte, obwohl wir für unsere Tickets bezahlt haben, zu gern eine Empfehlung abgegeben. Zu dumm, gestern war schon der letzte Termin der Spielzeit.

Sonntagsfreude: Flexibel

Was war das für eine stürmische Woche – wobei ich das wirklich ausschließlich aufs Wetter beziehen kann. Und auf die Wirkung des Wetters auf die Menschen um mich rum … und mittendrin in dieser Wind-und-Wetter-Kapriole wars dann doch himmlisch. Schöne Abende im Freundeskreis, sogar flexibel ein zweites, weil eigentlich nicht geplantes Zeitfenster mit der besten Freundin.

Und ich war gestern beim Aufbau der neuen Schaukel im Nichtengarten dabei, auch ungeplant. Auf den Wegen bin ich durch Ausblicke reich beschenkt worden:

Wenn man von der Autobahn bei Ingolstadt aus und später auf dem Weg über die Holledauer Hügel einmal den kompletten, noch winterlichen Alpenkamm zu sehen bekommt, dann weiß man, wieso man immer flexibel bleiben sollte …

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.