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Kindheit in den 70ern und 80ern #Familienalbum

Bildquelle: Pixabay
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Frau Mutter fragt nach dem Familienalbum unserer Kindheit in den 70ern und 80ern. Im Sommer habe ich sehr eifrig in den Alben nach Bildern aus den vergangenen Jahrzehnten gesucht, und da ist mir immer wieder eines aufgefallen: wie wenig Bilder im Verhältnis zu heute gemacht wurden. Obwohl auch mein Papa sich pünktlich für das Leben als junger Familienvater eine Kamera gekauft hat. Die sah so aus, die die auf dem Bild, nur war sie komplett in Leder eingepackt. Und ist irgendie tatsächlich mal einer Räumaktion zum Opfer gefallen? Schade eigentlich. Wie oft hieß es in meiner Kindheit: jetzt alle lachen fürs Foto! Trotzdem nichts im Verhältnis zu heute? Wurde damals auf einem Ausflug vielleicht mal ein Film mit 24 Aufnahmen verknipst (musste aber Wetter, Stimmung und Motiv passen) schießen wir heute in einer Stunde hunderte von Bildern. Selfies, Portraits, Momentaufnahmen, Situationskomik, …

Im Verhältnis sehr wenige Bilder gibt es deshalb von unseren Freizeitaktivitäten, klar hatten wir einen Sandkasten, natürlich haben wir Baumhäuser gebaut, waren angeln, Schlittschuhlaufen, Schlittenfahren, haben Schneemänner gebaut. Aber die meisten Bilder stammen von Feiertagen, Geburtstagsfeiern, Schulbeginn, … Und trotzdem sind es wunderbare Erinnerungen an die herrlich unbeschwerte Kinderzeit. Und ich habe gelernt: es geht nicht darum, über die Unterschiede zu heute zu sinnieren, sondern mit den Kindern von heute ihre schönen Kindertage zu gestalten 🙂

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Erstes Dirndl meines Lebens, man beachte den roten Trachtenhut, nur die Schuhe …

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Die Farbe rot mochte meine Mama insgesamt sehr gerne?  Und das mit dem Partnerlook fand sie auch unglaublich toll 😉

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Das Kleid ist sooo toll, Farbe, Stil, hach. Und in Mamas Lieblingsfarbe wär ich sonst wohl kaum von Traktor und Anhänger  zu unterscheiden 🙂

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Und das passende Styling für die Mädels-Fahrradtour: bequeme Latzhose und Halstuch …

Schnipp, schnapp, Haare ab

Alle paar Monate besuche ich die weltbeste Friseurin. Seit mittlerweile fast zwei Jahrzehnten vertraue ich ihr meine Haare an, man könnte sagen: wir haben ein sehr enges Vertrauensverhältnis. Sie macht, was sie will, schneidet oft viel zu viel – nur passts immer, also ist das ok. Als meine Schwester hörte, dass ich einen Termin habe, fragte sie spontan, ob die bezaubernde Nichte mitkommen könne. Denn für den ersten Friseurbesuch biete es sich an, zu einer Friseurin meines Vertrauens zu gehen. Gesagt, getan hatten wir einen gemeinsamen Termin: Tante bekommt Haare gewaschen, in der Zeit wird der Nichte der erste Profi-Haarschnitt ihres Lebens verpasst. Keine Frage, sieht zuckersüß aus!
Sie war übrigens nur eines von 5 Kindern im Salon, 3 Geschwister wurden für eine Hochzeit gestylt. Die „große“ 7jährige saß neben mir, musste für ihre ordentlichen Locken mit Wicklern 20 Minuten unter die Trockenhaube – und fand das nicht so cool. Die Haarpracht hinterher umso mehr. Sie hat mir dann ganz im Vertrauen „verraten“, dass sie das jetzt nicht täglich machen würde, wie die ganzen Models. Aber so alle paar Monate mal sei das durchaus akzeptabel. „Und schau mal, wie sich meine Eltern freuen …“