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Hochzeitswetter

Seit Tagen schauen die Eltern von Braut und Bräutigam besorgt in den Himmel und lauschen angespannt dem Wetterbericht. Meine Mutter glaubt nach wie vor an die Vorhersage von vorletzter Woche, demnach wird es zum Wiesn-Start sonnig und wärmer. Und das wär doch schön.

Alle anderen genießen mit offenem Herzen, was wir die letzten Tage an ausgeflipptem Wetter erleben durften. Am Wochenende gabs in unseren Breiten Polarlichter, ich hab sie gesehen. Jeder Versuch, ein Bild zu machen, ist kläglichst gescheitert, aber schon allein, dass ich sie und Millionen von Sternen gesehen habe … wow. Und es gab Sonne, Wolken, Regen – und vor allem Regenbogen in Hülle und Fülle … so schön waren die letzten Tage. Die bezaubernde Nichte hat zwei Regenbögen auf einem Bild festgehalten, doppelt (Kamera und Tablet-Foto), zur Sicherheit. Und das am ersten Schultag der zweiten Klasse. Obs nächstes Jahr dann drei Regenbögen gibt …?

Wie auch immer es von heute bis Samstag nun werden wird: wir werden es uns schon schön machen. Ob mit Sturm oder Sonnenschein, es wird besonders. Und für den Fall der Fälle hab ich ja meine Erwartungshaltung, meine inneren Bilder von der gemütlich im Spätsommersonnenschein im Obstgarten sitzenden Hochzeitsgesellschaft. Wär durchaus auch mit Regenbogen fein?  

 

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Sonntagsfreude: Körperpflege

img_4490Die letzten Tage hatte ich Kreislauf – oder besser: keinen. Montag Abend gabs sogar einen echten kleinen Kollaps, hatte ich lange nicht. Zum Glück hat eine Kollegin in der Apotheke noch jemanden erwischt und die hatte gute Tropfen und sogar Zuckerstückchen, mit denen das Gebräu doch ein kleines bisschen besser schmeckt. Gestern und vorgestern war ich schlicht unfit. Ich denke, es hat was mit den bänderrissbedingten Nicht-Durchschlafnächten und den leider anhaltenden Schmerzen im Arm, dem permanenten Wetterwechsel, Stress, sonstigen Kleinigkeiten und last but not least dem weiblichen Zyklus zu tun.

Umso mehr freu ich mich, dass ich heute morgen erholt aufgewacht bin. Und den Sonntag vormittag nutze, um mir gut zu tun. Ich sitze frischgeduscht in der Sonne, habe eine Pflegemaske im Gesicht und freu mich wie ein Schneekönig, dass es mir gut geht. Wenns mir nicht gut geht fühl ich mich in meiner Haut nämlich sehr unwohl, und so mag ich mich nicht sehr gern.

Herrlich, so ein freier Sonntag. Sonnenschein, Vögelgezwitscher, um mich herum hör ich Bienen summen und so einiges brummeln – heute mittag wird gegrillt. So darf Wochenende sein.

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.