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Spruch zum Wochenende: Leuchtende Augen

„Leuchtende Augen sind ein Zeichen dafür, dass viel Energie zum Leben und zum Lieben vorhanden sind.“ (Ernst Ferstl)

Ich beobachte aktuell, wie sehr die Augen rundherum bei den Wiederbegegnungen leuchten und strahlen, auch meine eigenen. Wie wir uns freuen, uns wieder zu treffen. Wie dadurch jede Begegnung irgendwie eben nicht selbstverständlich, sondern besonders wird … und ich genieße das in der Tat sehr. Das, was so sehr gewohnt und normal war hat sich durch die letzten zwei Jahre verändert – und ich muss gestehen, dass mir guttut, wie viel positive Energie das freisetzt.

Spruch zum Wochenende: Sinn des Lebens

„Was der Sinn des Lebens nicht ist, das weiß ich. Geld und anderes Zeug zusammenkratzen, ein Promileben führen, auf den entsprechenden Seiten der Frauenzeitschriften posieren und solch eine Angst vor Einsamkeit und Stille haben, dass man nie in Ruhe und Frieden über die Frage nachdenken kann: Was mache ich mit meiner kurzen Zeit auf Erden?“ (Astrid Lindgren)

Hinterlassen

Wer rechnet damit, dass er die Welt zu früh verlassen muss – keiner von uns tut das. Wir leben, als ob es immer ein Morgen gibt. Und dennoch gibt es diese Momente, in denen die Welt still steht, weil einer geht. Zu früh. Mitten aus dem Leben gerissen.

Und wenn es dann noch dazu einer ist, der meine langjährige Freundin die Hälfte ihres Lebens sehr glücklich gemacht hat, dann bin ich zweigeteilt: froh, dass er wohl schnell und schmerzfrei seinen Frieden gefunden hat, traurig, weil ich so gut weiß, was für ein langer steiniger Weg jetzt vor ihr liegt. Bis sie wieder in liebevoller Erinnerung an ihn lächeln können wird.

Seine beiden Jungs hatten ihn gerade mal die ersten 20 Jahre ihres Lebens. Auch wenn sie so viel von ihm haben, Aussehen, Blick, Aufmerksamkeit, Humor, Interessen … sie hätten ihn zu gerne noch ganz lang gehabt, um Fragen zu stellen, von ihm zu lernen. Einfach als Papa in so vielen Lebenssituationen …

Und ein bisschen kommt in unseren Gesprächen immer wieder dieser Begriff auf, was er hinterlassen hat. Dabei gehts nie um Geld oder irdische Güter. Sondern um Lebenseinstellung, um das Wissen um die eigenen Wurzeln, um das Bewusstsein für Werte, ums Miteinander, um Positives und Schönes.

„Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.“ Ich wünsch allen so sehr, dass wir uns bald mit einem Lächeln an ihn erinnern können …