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Sonntagsfreude: Planänderungen

Dieses Wochenende wurde im Prinzip alles, was vorab geplant wurde, spontan anders – aus dem Vorfeiern des 2. Geburtstags von Nichte 2.0 wurde ein großes, alle Geburtstage der Familie (Oma, Onkel, Nichte) zusammen legen. Übrigens bei schönstem Wetter im Garten am riesengroßen Tisch, schön war’s.

Dann wurde aus einem Musikfest mit der dummerweise kranken viel mehr als Konzertfreundin spontane Mädels-Zweisamkeit mit der bezaubernden Nichte. Überfällig, heißersehnt, und wir haben das endlich mal wieder „Chaosteam on the Road sein“ so was von genossen. Keine Frage, es gibt sogar Erinnerungsfotos. Und ich hab ihr ein bisschen von meinem Münchner Konzerte-Erleben gezeigt – aber für Festivals oder so ist es vielleicht wirklich noch zu früh. Die kleine Schwester wollte natürlich auch miiiiiiit, Entschuldigung fürs Davonschleichen, und ein anderes Mal, fest fest fest versprochen !!!!

Dafür dürfte die heute früh am von der Tante reichlich gedeckten Geburtstagstisch (mit extra viel Schnittlauch für die kleine Genießerin) Platz nehmen. Und wir hatten sogar Zeit, einem Vogel-Geburtstags-Ständchen zu lauschen und die Mietzekatze ausgiebig zu kraulen.

Nachdem die Nichten samt Eltern dann ordentlich aufgebretzelt in schicken Dirndln (Nichte 2.0 hat sich ausgiebigst im Spiegel bewundert) zur Konfirmation des großen Cousins aufgebrochen sind, bin auch ich los, um mit Mademoiselle unseren Kommunionsausflug zu unternehmen.

Wegen Erkältung mit Auto, bei fast zu viel Hitze, aber dafür haben wir mit der Sonne um die Wette gestrahlt. „Das war ein perfekter Ausflug!“ Find ich auch. Eben haben wir den kränklichen Herrn Papa und den genervten großen Bruder noch zum Schnitzelessen ausgeführt … zu Hause meinte die kleine Dame doch tatsächlich zu ihrer zu Hause lernenden Frau Mama, wie es mit Abendbrot wär. Tja, war heut viel an Eindrücken, bei mir muss verdaut werden, bei ihr wächst der Appetit 😊

Und von beiden Patenmädels hab ich übrigens ein Armband bekommen, von der bezaubernden Nichte selbstgemacht, ein rotes Band mit Herz, von Mademoiselle ein Gänseblümchenarmband (das zweite mit 3 extra Knoten, weil das erste schon nach kurzer Fahrt abgerissen war …). Hach.

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.

Sonntagsfreude: Nichten-Tanten-Geburtstagsfeier

Ich vermute, meine beiden Nichten sind seit Tagen mit der Planung meines oder besser gesagt unsers Geburtstages beschäftigt. Beide waren nicht davon abzuhalten, den Tag mit mir zu verbringen. Da gabs die Woche dummerweise sogar Fieber und blöden Schnupfen, aber beides war Freitag Nachmittag verflogen. Und 8- und 2-jährige fachsimpelten folglich Freitag Abend, dass sie eigentlich schon längst hätten kommen können … so war’s aber auch „okeeee“. Auch wenn sich die Vorstellungen der ganz Kleinen nicht immer mit denen der etwas Größeren decken. Aber es gab, Sonne, Frühling, Gänseblümchen, Schmetterlinge, Blüten und ganz ganz ganz viel Kuscheln und Zusammensein.

Achso, die zwei haben meinen Geburtstag einfach aufs ganze Besuchswochenende vorverlegt, weil heute müssen sie dummerweise irgendwann wieder heimfahren. Wobei ich meine Geschenke dann doch erst heute zum Frühstück bekommen durfte. Was ich in liebevollst selbst gebastelten Gutscheinen bekommen habe? Einen Mädelsabend natürlich, weil der gestern zählt ja nicht wirklich. Quasi …

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.

Nachtrag zum 8. Geburtstag in Stichpunkten


Hier noch mal ein paar mehr Worte über das Geburtstagswochenende, frei nach dem Thema: gut geplant ist niemals besser als perfekte Improvisation.

  • Gute Vorbereitung ist das A und O für ein Kinderfest. Da ich wie eigentlich jedes Jahr die Eventorganisatorin ohne offiziellen Auftrag oder gar Bezahlung war, muss ich mich dieses Jahr besonders loben: wenn man einzig die Gastgeberin in Person der bezaubernden Nichte kennt, die zwar 7 Gäste eingeladen hat, aber keinerlei Infos zu Interessen oder Vorlieben hat, das ist echt wie Glücksspiel … aber gut, ich liebe ja Herausforderungen.
  • Dummerweise hatte ich zwar meine Liste, mit allem, was ich mitbringen sollte, im Kopf, aber diese vielen Anrufe „wann kommst du endlich, ich kann nicht mehr warten“ haben dann doch dazu geführt, dass einiges zu Hause liegen blieb. Halb so schlimm, weil eh wenig mehr war …
  • Aus dem eigentlich geplanten Besuch eines besonders schönen Nürnberger Christkindlesmarkt wurde nix, fand aber nur die Tante schade …
  • Die bezaubernde Nichte war nämlich am Vortag ihres Geburtstages aus ganzem Herzeleid traurig, was für alle nicht schön war. Und dummerweise besonders schwierig, wenn alle vorbereiten und arbeitsintensiv beschäftigt sind, um es für sie und ihre Gäste eben schön zu machen.
  • Unser Mädelsabend hat dann aber doch ganz viel wettgemacht, hoffe ich.
  • Die Nacht war kurz, denn frühmorgens konnte die aufgeregte 8jährige den Tag dann kaum erwarten. Und weil ja der Geburtstag mit dem 1. Advent zusammenfiel gab es erst „Happy Birthday“, dann passend zum Wechselwetter „Heute kann es regnen, stürmen oder schneien …“, schließlich „Wir sagen euch an, den lieben Advent“ – und das Geburtstagskind du jour entzündete die erste Kerze des am Vorabend noch gebastelten Kranzes. Strahlende Kinderaugen, so schön!
  • Dummerweise hatten wir gar nicht mal so lang Frühstückszeit, weil die Kommunionkinder beim Festgottesdienst Aufgaben übernehmen durften – eine durfte die erste Kerze am großen Kranz entzünden, einer eine Kerze, einer ein Brot, eine ein Netz und die bezaubernde Nichte einen Korb mit Spendentütchen zum Altar bringen … aus besonderem Anlass predigte ein Gast – für uns leider etwas zu lang. Wir kamen knapp nach Hause, wo noch Hausaufgaben und Partyvorbereitungen warteten.
  • Dummerweise hatte es sich in der Zwischenzeit satt und schwer eingeregnet – zwar war die große Aktion, Plätzchen verzieren, für drin gedacht, ansonsten sollte es aber eigentlich Spiele im Garten geben. Daran war nicht zu denken, wir haben improvisiert. Ging auch.
  • Süß war, dass die bezaubernde Nichte ein Flaschendrehen gemacht hat, ausgepackt hat sie immer das Geschenk des Mädchens, auf das die Flasche zeigte. Kam toll an – nur der Herr Papa war etwas irritiert und hofft, die aktuelle Version des Spiels noch mehrere Jahre erleben zu dürfen 😉
  • Die Motivation zum Verzieren schrumpfte bei einigen, bei manchen wuchs der Spaß mit den Aufgaben. Die Jüngste war definitiv mit Feuereifer dabei, weil sie macht alles, was die Größeren machen, am liebsten.
  • Zwischendurch gabs aus Erwachsenensicht immer wieder Langeweile, aber das schien kein Problem zu sein. Wir hatten eine Vorlesegeschichte, Montagsmaler und viele Spielsachen. Um Lagerkoller zu vermeiden, stapfte die Gastgeberin als Special Event mit kleinen Gruppen durch den Regen zu den Hasen.
  • Und dann war zum Glück die Pizza fertig – da haben wir Erwachsenen auch wieder gestaunt. Manche 9jährige essen nach Hunger, andere figurbewusst …?!?
  • Eine wurde pünktlich abgeholt, die anderen nach und nach. So kam es oben im ausgebauten Dachgeschoss noch zu einem späten Spielgelage. Mit blödem Ende: in einem Geschenk war ein Fläschchen mit Glitzer, das haben die letzten zwei auf dem Boden ausgeschüttet und erst mal heimlich mit einem Lappen verrieben … in der Not wurde ich heimlich dazu gerufen, aber auch ich konnte das Verwischen nur beenden und mein Glück mit dem Staubsauger versuchen … sagen wir es mal so: die von meiner Schwester Prinzessinnenturm genannten Räumlichkeiten glitzern und funkeln. Und der Glitzer wurde bereits auf das ganze Haus verteilt …
  • Gestern früh haben wir die spätnachts von meiner Schwester – ich habe schon mal erwähnt, dass sie die beste Mutter der Welt ist – gebackenen, verzierten und bruchsicher verpackten Cakepops, sogar heil und trocken in die Schule bekommen. Die Nichte hat gestrahlt – die Tante war pitschepatschenass und musste zurück zu Hause erst mal trockengelegt werden und sich viel Tee machen 😂😂😂

Für die kommenden Tagen plane ich eine Ode an Mamas, ein Verbeugen vor Eltern ganz allgemein und ein paar Fragen an andere Tanten/Onkel, rund um das Thema: warum bekomme ich an Nichtentagen einfach nichts gebacken …? Fortsetzung folgt.

Sonntagsfreude: 8

Kurz vor knapp: Geburtstage feiern fördert psychologisch auch die Sehnsucht nach dem Gewohnten. Insofern kam gestern das Heimweh nach dem alten Zuhause und die Unzufriedenheit mit der neuen Umgebung mit voller Wucht durch … und wenn die bezaubernde Nichte an Herzschmerz leidet. Da blutet das Tantenherz mit.

Heute haben wir die doppelt runde 8 trotzdem mit viel Freude und wunderschönen Momenten gefeiert. Noch nicht mit neuen Freunden, denn für den Begriff Freundschaft ist es zu früh. Aber mit netten Mädels. Alle etwas älter, alle kennen sich schon länger. Und trotzdem oder vielleicht gerade deshalb haben wir ein nettes erstes Geburtstagsfest im neuen Zuhause gefeiert. Trotz Dauerregen ohne Lagerkoller. Und den „Prinzessinnenturm“ fanden alle toll – morgen kommt schon die erste wieder, zum Spielen im 2. Stock.

Wir Erwachsenen finden: ein guter Anfang. Mal sehen, was sich draus entwickelt.

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.