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[Kinderkram] 13 – Kranksein

Kranksein ist doof. Immer, egal, ob man selber, jemand aus der Familie oder ein Freund krank ist. Im Winter sind immer alle erkältet oder haben Grippe. Das dauert meist ein paar Tage, danach wird’s dann aber schnell auch wieder gut. Um kranke Kinder kümmern sich die Eltern, blöd, wenn Mama oder Papa krank werden.

Es gibt aber noch viel mehr Krankheiten, alle haben gemeinsam, dass es dem Erkrankten nicht gut geht, dass er schlapp ist, viel liegen oder schlafen muss. Manchmal gehören auch Übelkeit, Kopfschmerzen, Schwindel und einiges mehr dazu.

Wenn man eine Krankheit alleine nicht auskurieren kann geht man zum Arzt. Der hoffentlich das richtige Mittel hat.

Dummerweise gibt es auch Krankheiten, die nicht heilbar sind. Die nicht mehr weggehen. Und einfach doof sind und bleiben. Wegen denen der Erkrankte ins Krankenhaus muss, um behandelt zu werden. Manchmal ist nicht mal Medizin in der Lage, einen Kranken wieder gesund zu machen. Dann gibt es aber wenigstens Mittel gegen die Schmerzen.————————————————————

Kurz und knapp ein Auszug meiner Gedanken rund um das Kranksein. Besser beschrieben: von der Rotznase bis hin zu schweren, sogar lebensbedrohenden Krankheiten gilt der Begriff „Kranksein“. Der Blickwinkel einer Erwachsenen. An Kinder. Für später. Wer Lust und Zeit hat, ist herzlich zum Gedankenaustausch eingeladen: wie habt ihr Kranksein als Kind empfunden? Was ändert sich, je älter wir werden? …

Sonntagsfreude: Durchatmen 

Das Warten hat ein Ende, Nichte 2.0 ist in der 37. Schwangerschaftswoche gesund angekommen. Alle sind sehr erleichtert, war nämlich keineswegs selbstverständlich. Meine Schwester hat 5 Monate der Schwangerschaft liegend verbracht … war für sie und alle anderen drum rum nicht ohne. Die Laune hat doch sehr gelitten. Umso schöner, dass das jüngste Familienmitglied jetzt da ist, gerade noch im Krankenhaus von allen gebührend bestaunt wird. So viel Lächeln, so viel Freude, so viel Glück. Am schönsten ist, zu sehen wie meine Schwester trotz Kaiserschnitt schon wieder – zwar noch sehr unter Schmerzen – so wunderbar mit dem Baby klarkommt und die Kleine ihre Mama anlächelt …

Jedes neue Leben ist ein Wunder, die ganze Familie ist für dieses winzige Wunder sehr sehr dankbar. Dass alle ins Baby restlos mit Haut und Haaren verliebt sind muss ich nicht betonen? Gestern war Hochbetrieb im Krankenhaus, Oma, Opa, Tanten, Onkel, Cousine, Cousin. Nicht zu vergessen das „Personal“: stolzer Papa, noch viel stolzere große Schwester. Die durchaus darauf schaut, dass jeder von der kleinen Schwester entzückt ist. Wie süß!

Und jetzt darf das kleine Wunder aufgepäppelt werden, damit die 2,5 Kilo Geburtsgewicht schnell mehr werden. 

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – der in dieser Woche noch dankbarer ist, für das Leben, und für das Glück, dass ein neues Leben entstehen und uns alle bereichern darf.

Vorstellungsrunde

Kürzlich ist im Keller meiner Eltern ein neuer Mitbewohner eingezogen, vermutlich, denn so genau lässt sich das jetzt nicht sagen. Am Telefon haben Oma und Enkeltochter lang und breit diskutiert, warum der seltsame Geselle oft so rumsitzt, sich aber manchmal nicht blicken lässt, und hin und wieder scheinbar vor Freude ganz hoch hüpft. Und natürlich, wo genau der jetzt „wohnt“. Endlich konnte sich die bezaubernde Nichte am Wochenende dann persönlich ein Bild von ihm machen. Alle mussten mit in den Keller, Oma, Mama, Tante … Unten hat er uns einmal abblitzen lassen, aber als wir den zweiten Besuch antraten, gewährte er uns gnädigst eine Audienz. Er saß auf einer Art Podest. Meine Nichte weiß, was sich gehört und hat ihm artig alle Menschen vorgestellt. „Guten Tag, das ist die Nichte, das ist die Tante, das ist die Oma, das ist die Mama …“. Der Kerl ist etwas unhöflich, statt zu antworten hat er sich mit einem Satz davongemacht. Dabei hätte er doch zum Auftakt einfach nur sagen müssen: „Guten Tag, ich bin der Frosch – und wohne jetzt auch hier …“IMG_0927.JPG

Nicht so ganz sicher sind wir uns alle, wieso er im Keller eingezogen ist. Ist jetzt nicht so, dass da unten vorher schon mal Frösche gewohnt hätten? Aber da wir kürzlich das gemauerte Podest freigeräumt haben, war die Nichte sich ganz sicher: „Der denkt bestimmt, wir haben ihm da extra ein Haus hingebaut – oder ein Schloss …“