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Berufstätige Tante, gefühlt Anfang 30 - leider nicht von Beruf Tante. Und deshalb "viel zu wenig" Zeit für meine 3 Patenkinder. Ich denk mir oft: das müsstest du jetzt in einem Brief schreiben, das hätte ich gerne mit euch erlebt. Und es bleibt beim Vorsatz ... Ich habe mir vorgenommen, hier regelmäßig zu schreiben - wenn ich etwas erlebe, das wert ist, notiert und geteilt zu werden! Das ist die Idee - alles weitere ergibt sich.

Spruch zum Wochenende: Weihnachtlich

Heute strahlt die Sonne vom langsam etwas wolkenverhangenen Himmel. Es mutet so gar nicht vorweihnachtlich an? Trotzdem werde ich morgen die Weihnachtsbäckerei einläuten – mein selbstgegebener Auftrag als super Patentante lautet nämlich: backe Teile fürs Lebkuchenhaus. Nicht für eins, sondern viele (und bei meinen Backkünsten möglicherweise noch mehr …), weil alle Gäste der Geburtstagsparty der bezaubernden Nichte sollen ja genug Teile zum Basteln haben. Deshalb muss die Produktion morgen erfolgreich laufen … mal sehen. Erfolg oder Misserfolg wird es sicher in der ein oder anderen Form zu sehen geben 😉

Als passenden Spruch für dieses Wochenende habe ich eben diesen gefunden: „Der Geruch von Lebkuchen und Glühwein, das Knistern des Buchenscheits im Kamin, das Buch, das schon lange gelesen werden wollte, das Gespräch mit Freunden, die Vorfreude auf die lauen Sommernächte und die Erinnerung an die Kindheit bescheren uns eine schöne Weihnachtszeit.“ (Jochen Mariss) Da hab ich ja viel vor, die nächsten Tage 😉

Euch allen ein schönes Wochenende und mir drück ich die Daumen, dass die bestellten Backformen noch eintrudeln – sonst muss ich „improvisieren“.

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Das mit dem sich aufeinander Verlassen

Ich sitze gerade einem Häuflein Elend gegenüber – meine Kollegin „muss“ sich als Mehrfachmama blind auf getroffene Vereinbarungen verlassen. Damit das System funktioniert. Damit die Abläufe geregelt sind. Damit sich alle auch weiterhin aufeinander verlassen können.

Wenn dann einer einfach wortbrüchig wird, vor allem kurzfristig, dann schmeißt das im wahrsten Sinn des Wortes alles um. Bringt das so zeitintensiv Vorbereitete ins Wanken. Natürlich nehmen sich Mamas in so einem Moment selber zurück, springen ein, kompensieren die Unzuverlässigkeit eines anderen.

Besonders weh tut es, wenn es im engsten Kreis passiert. Wenn ein Familienmitglied aus dem Takt springt, hängen lässt, eigene Interessen in den Vordergrund stellt – und der Rest der Familie sehen muss, wie es weitergeht. Wobei: einmal mehr bin ich auch verblüfft, dass es so selbstverständlich an der Mama kleben bleibt, das Ganze so hinzudrehen, dass es passt. Im Falle der Arbeitskollegin hält sich der Vater und Ehemann schön raus, überlässt die Orga seiner Frau. Und glänzt durch Abwesenheit.

(Liebe Herren und Väter, das ist nicht pauschal, ich schildere eine Beobachtung, wenn ihr das ganz anders haltet und betroffen seid, gilt euch ganz klar mein Mitgefühl … in dem speziellen Fall nur ganz klar nicht!)

Gerade merke ich mal wieder, dass es auch im Jahr 2017 schwierig ist, Familie und Beruf zu vereinen. Weil man sich einfach nicht aufeinander verlassen kann. Schade eigentlich. …