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Berufstätige Tante, gefühlt Anfang 30 - leider nicht von Beruf Tante. Und deshalb "viel zu wenig" Zeit für meine mittlerweile 5 "Patenkinder". Ich denk mir oft: das müsstest du jetzt in einem Brief schreiben, das hätte ich gerne mit euch erlebt. Und es bleibt beim Vorsatz ... Ich habe mir vorgenommen, hier regelmäßig zu schreiben - wenn ich etwas erlebe, das wert ist, notiert und geteilt zu werden! Das ist die Idee - alles weitere ergibt sich.

Spruch zum Wochenende: Wenn Löwenzahn zur Pusteblume wird

„Bright little Dandelion lights up the meads, swings on her slender foot, telleth her beads, lists to the robin’s note poured from above; wise little Dandelion asks not for love.

Cold lie the daisy banks clothed but in green, where, in the days agone, bright hues were seen. Wild pinks are slumbering, violets delay; true little Dandelion greeteth the May.

Brave little Dandelion! Fast falls the snow, bending the daffodil’s haughty head low. Under that fleecy tent, careless of cold, blithe little Dandelion counteth her gold.

Meek little Dandelion groweth more fair, till dies the amber dew out from her hair. High rides the thirsty sun, fiercely and high; faint little Dandelion closeth her eye.

Pale little Dandelion, in her white shroud, heareth the angel-breeze call from the cloud; tiny plumes fluttering make no delay; little winged Dandelion soareth away.“ (Helen Barron Bostwick)

Ich wünsch euch ein schönes Wochenenden – fest Pusten, Augen schließen und ganz ganz ganz fest was wünschen ❤️

Musik am Mittwoch: Heart

Als Sängerin lasse ich mich nicht nur von der genialen Musik mitreißen, sondern bewundere, wie scheinbar mühelos James in dieser Live-Performance seine Kopfstimme zum Vibrieren bringt. Dass er ein genialer Musiker ist weiß ich schon lange, dass ich gerne seine Gitarre wär hab ich vermutlich auch schon mal erwähnt. Dass ich aber auch wirklich technisch fasziniert bin wurde mir an dieser Stelle erstmal so richtig bewusst – lieber James Bay, bleib bitte gesund, du darfst gerne viel zeichnen, aber mach vor allem noch ganz ganz ganz viel Musik. Love it. „Chew on my Heart“:

Maiwettergefühle

Einen großen Vorteil hat das viele Fotografieren und Momente im Blog festhalten: ich kann Jahr für Jahr einen Vergleich ziehen und muss mich nicht an meinem subjektiven lückenbehafteten Erinnerungsvermögen allein orientieren. Und deshalb kann ich gestützt sagen: nein, wir hatten auch im letzten Jahrzehnt nicht durchgehend sommerliche April- und Maimonate … und ich find das aktuelle Wetter sogar richtig gut.

Abwechslungsreich, mit endlich viel Regen und sonnigen Unterbrechungen. Ja, es ist noch recht frisch, aber auch da liegen durchaus Vorteile drin. Und wenn ich mir die Wetterprognose für nächstes Wochenende anschaue, dann muss ich es wieder mal sagen: 30 Grad im Mai muss ich gar nicht haben …

Konzentrationstechnisch ist dieses Wetter aber durchaus fordernd für mich. Das Wechselhafte lenkt mich ab, ich verliere mich im Beobachten der mit den ziehenden Wolken wechselnden Grüntöne, freu mich, dass der Raps bei Sonne und Regen immer gelb leuchtet. Ich genieße jede Blüte, ob am Baum oder die vielen blühenden Blumen. Freu mich über jedes sprießende und rasch wachsende Blatt. Liebe die Natur, der ich zusehen kann …

Und bin durch die Kapriolen durchaus öfter abgelenkt. Die Kameras glühen. Auf meinen Wegen nehme ich Umwege für den besonderen Ausblick in Kauf. Und wisst ihr was ich am schönsten finde? Ich hab genug Zeit dafür. Und empfinde das als unfassbar wohltuend und entschleunigend.

Was ich daraus für mich ableiten kann? Viel positive Energie und Geduld, für alles, was da kommen mag.