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Berufstätige Tante, gefühlt Anfang 30 - leider nicht von Beruf Tante. Und deshalb "viel zu wenig" Zeit für meine mittlerweile 5 "Patenkinder". Ich denk mir oft: das müsstest du jetzt in einem Brief schreiben, das hätte ich gerne mit euch erlebt. Und es bleibt beim Vorsatz ... Ich habe mir vorgenommen, hier regelmäßig zu schreiben - wenn ich etwas erlebe, das wert ist, notiert und geteilt zu werden! Das ist die Idee - alles weitere ergibt sich.

Sonntagsfreude wird zu „Meine Woche …“

Der Wiedereinstieg ins Blogschreiben ist aus unzähligen Gründen immer wieder und vor allem zeitlich so gut wie unmöglich. Deshalb mache ich es mir jetzt „einfach“ und probiere einen festen Tag und das typische Frage-Antwort-System. Mal sehen, ob es damit leichter fällt? 😉

Wie war meine Woche so?

Geärgert … dass das neue Zuhause der Nichten auch 2 Wochen nach dem Umzug immer noch Baustelle ist und viel zu viele Ausreden umständlich erklärt werden statt Hand anzulegen und den Zustand für alle zu verbessern.
Gefreut … über Nichte 3.0, die mich so oft einfach nur überglücklich anstrahlt.
Gedacht … dass Nichte 2.0 mittlerweile so super deutlich spricht, obwohl das Zungenbändchen es ihr unverändert oft echt schwer macht.
Gefragt … ob ich mich bei der bezaubernden Nichte für irgendwas entschuldigen muss, weil sie schon sehr oft so wirkt, als ob ich ihr schlimmste Dinge antun würde. Also wenn, dann sicher nicht mit Absicht und vor allem, ohne dass es mir bewusst wird?!?
Gefühlt positiv … geliebt
Gefühlt negativ … mehr als urlaubsreif
(Gelitten … fällt mir nix ein)
Genossen … aus ganzem Herzen die wenigen Stunden mit der besten Freundin.
Gewesen … im Freibad.
Getroffen … einen großen Teil meiner Cousinen und Cousins.
Gesucht … wie immer: Schlüssel, Brille, Handy, Geldbeutel. Und von vorne 🙄
Gelacht … dummerweise wenn Nichte 2.0 vor lauter Gschafteln irgendwo dagegen rennt oder stolpert (ich weiß, das ist echt nicht nett, aber da ich vorher wie eine Mantra-Maschine „langsam, und hinschauen, wo du langrennst …“ rufe evtl. dann auch ein bisschen nachvollziehbar, oder?)
Geweint … ein paar Tränen hab ich vergossen, weil ich diese Woche meine Kindergartenfreundin und ihren todkranken Sohn besucht habe. Ich durfte beim Umlagern helfen und hab gefragt, ob ich das darf. Er hat ganz deutlich gezwinkert – das war für mich so emotional, kann ich gar nicht beschreiben. Und ein kleines Zeichen, dass er eben nicht nur körperlich noch da ist ❤️
Gewundert … dass ich in einem sehr formellen Kontext namentlich und fast schon emotional erwähnt worden bin, war sehr unerwartet und hat mich richtig berührt.
Gegessen … alles, was die Nichten mögen
Genasch
Getrunken …
Gehört … dass Prince Charles jetzt König ist. Bin gespannt, wie lange sich der neue Titel falsch anhören wird.
Gelesen … ein bisschen hier und da, vor allem die liebevollen Nachrufe zum Tod der Queen
Gesehen … sehr viel Sonnenaufgangsfarben und Lichtstimmungen
Gespielt/Gebastelt/Gehandwerkt/Geschrieben … Nichte 2.0 und ich haben gemeinsam Briefe an den jetzt nicht mehr Kindergarten und die Freunde gemalt und geschrieben, jetzt bekommen alle ihre Adresse und sollen viel und oft schreiben, damit sie Post in den neuen Briefkasten bekommt
Getan … gar nicht viel, weil die Nichten im neuen Zuhause noch keine Routinen haben. Für mich bin ich aber früh raus aus den Federn und in den Hopfengärten Stimmungen einfangen gewesen. Zum gemeinsamen Frühstück war ich dann immer schon wieder zurück.
Gekauft … einen Homeoffice-Schreibtisch für den Bruder (damit ich meinen schönen runden Esstisch wieder für Wohnzwecke nutzen kann – wieder Friede in der WG).
Geschlafen … trotz Vollmond meistens richtig gut und lang
Geträumt … ich glaub zur Abwechslung mal gar nichts.
Geplant … nicht viel, weil das Leben grad mehr denn je nicht planbar ist. Heute wollte ich zum Tag des offenen Denkmals fahren, daraus wurde ein Überraschungsbesuch bei meinem kleinen Bruder 😉

FAZIT: keine typische Urlaubswoche, aber dafür außerordentlich intensive Nichten-Tanten-Momente. Und je weniger Baustelle, je mehr Ordnung, desto besser für alle Beteiligten.

Spruch zum Wochenende: Die hohe Kunst der Diplomatie

„Während wir neue Antworten in modernen Zeiten suchen, ziehe ich für meinen Teil erprobte und bewährte Rezepte vor, nämlich gut übereinander zu reden, unterschiedliche Standpunkte zu respektieren, Gemeinsamkeiten auszuloten und niemals das größere Bild aus dem Auge zu verlieren.“ (R.I.P. Queen Elizabeth II.)

Spruch zum Wochenende: Ferienzeit

Ist mir eben in den Weiten des www begegnet – und da ich noch eine Woche Arbeiten muss bis zu meinen „großen Ferien“ trifft es quasi mehr denn je zu:

„Wie spät ist es?

In der Schule: 08.47 Uhr und 24 Sekunden

In den Ferien: Irgendwann im August …?

Die Sehnsucht nach der Auszeit wächst, vor allem, weil die Ferienkinder schon da sind. Und da wär man doch viel lieber mittendrin als nur am Rande dabei …

Ganz allgemein: die Lu8st aufs Aufschreiben kehrt wieder, nur die Zeit ist knapp – aber: ich habe Vorsätze 😉

Musik am Mittwoch: Vorfreude

So langsam glaub ich es tatsächlich, dass ich am Wochenende tatsächlich drei Tage lang in Musik eintauchen darf – und die Vorfreude auf viele bekannte und viele neue Bands steigert sich tatsächlich von Tag zu Tag. Am meisten freu ich mich, dass ich doch tatsächlich auch Haindling nach (…? Ich bin nicht sicher, mindestens 15? ) Jahren wieder live erleben darf!!! „I hob di lang scho nimma gseng“, aber bald ❤