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Nachwuchs

Als meine Schwester schwanger war und ihr Bauch angefangen hat, zu wachsen, hatte Nichte 2.0 eines Tages auch ein Baby im Bauch. In der Zwischenzeit haben wir öfter mal beobachtet, dass sie auch sonst ganz das nachgemacht hat, was ihre Mama mit Nichte 3.0 gemacht hat, also stillen, wickeln und all so was. Aber immer, wenn wir nachgefragt haben, war ihr Baby leider noch nicht da.


Und wisst ihr was? Eben hab ich endlich die Nachricht bekommen: Heute Nacht war es so weit. Das Nichten-Baby kam per Kaiserschnitt, ist 4 Kilo schwer und 56 cm groß. Und heißt – pragmatisch – wie die kleine Schwester, ist einfacher.

Die kleine Mama hatte ihr (Puppen-)Baby auf dem Beweisfoto voll Stolz auf dem Arm … Herzlichen Glückwunsch!

Ein halbes Jahr alt

Was mich gerade unwahrscheinlich verwundert ist, wie wenig Nichte 3.0 nach mehr als 2 Monaten des Nichtsehens fremdelt … kann es sein, dass knapp Halbjährige, wenn sie große Geschwister haben, beobachten, wie die auf ihre Umwelt reagieren und das einfach nachmachen? Tatsächlich durfte die Oma ihr jüngstes Enkelkind ja bis zum Aufwachen beaufsichtigen – und wenn ich da an die zwei großen Schwestern denke, die hätten schon zumindest irritiert oder sogar weinerlich reagiert, wenn da nicht sofort die Mama gewesen wäre. Bei ihr wirkte das ganz gelassen, als ob sie die Oma auch als eines der vertrauten Gesichter einordnen könnte. Das sie aber in den 6 Monaten Lebenszeit durch die äußeren Umstände gar nicht mal so oft gesehen hat …

Tatsächlich ist 3.0 eine noch sehr Ruhige. Sie lächelt viel, beobachtet alles aufmerksam und mit großem Interesse. Gut, sie beginnt, viel zu plappern. Aber das muss man in ihrer nächsten Umgebung ja auch quasi, um wahrgenommen zu werden. Was mir auch auffällt: Sie ist weniger schreckhaft – wenn sie jetzt noch keine Angst vor Spinnen hätte, … 😉

Tante Coco, „helfe mir“

Feinfühlig wie ich bin weiß ich ganz genau, dass meine Nichten viel von ihrer Liebe nicht in ebendiesen Worten, sondern beispielsweise in Befehlen ausdrücken. Wenn also Nichte 2.0 bei mir Dinge, die sie schon recht gut selbst und vor allem allein hinbekommt, mit den Worten „Tante Coco, helfe mir“ kommentiert, bedeutet das, dass sie damit keine Frage, sondern eine Aufforderung verpackt. Im Prinzip gehts darum, etwas gemeinsam zu machen – mit mir, „meiner“ Tante. Mit der einfach alles viel besser gelingt. Und dass ich ihr dabei meine uneingeschränkte Aufmerksamkeit schenke ist wohl selbstredend.

Also beispielsweise, wenn wir zusammen eine noch grüne Zwetschge mit einem aufgesammelten Ast öffnen und eine Riesensauerei dabei machen. Und zugegeben: sie war es nicht allein, ich hab ihr schon ziemlich dabei geholfen 😉

Sonntagsfreude: Sommertag

Was war das gestern von früh bis spät für ein traumhafter Sommertag? Und für Nichte 2.0 sehr besonders, denn sie hatte ihre Tante einen herrlich langen Tag lang ganz allein für sich. Für Zweitgeborene ist das nicht normal, sie „hecheln“ immer den großen Geschwistern hinterher. Und alleine mit der Tante gibt’s deshalb nicht. Normalerweise. Denn wenn die große Schwester mit ihrem Papa segeln am See geht, dann kann die mittlerweile mittlere Schwester auch mal „Chef“ sein. Wir haben gestern ganz viel oder auch ganz wenig gemacht, Definitionssache. Hauptsache, das intensiv. Und ich würde sagen, sowohl die neue Schaukelanlage als auch das Planschbecken wurden ausreichend gewürdigt. Zu schade, dass es doch ganz schnell ganz viel zu viel ist. Aber ich hoffe, das Schlafen – und „wir“ schlafen noch – hat geholfen, damit wir heute entspannt alle zusammen noch ein paar schöne Stunden verbringen können.