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Spruch zum Wochenende: Einfachheit

„Das Glück des Menschen – ich habe seine tiefsten Gründe gesucht, und das habe ich herausgefunden:

Der Grund liegt nicht im Geld oder Besitz oder Luxus, nicht im Nichtstun oder Geschäfte machen, nicht im Leisten oder Genießen. Bei glücklichen Menschen fand ich immer als Grund tiefe Geborgenheit, spontane Freude an den kleinen Dingen und eine große Einfachheit.

Bei glücklichen Menschen fehlt die verrückte Gier. Niemals fand ich bei glücklichen Menschen, dass sie ruhelos, gehetzt, getrieben waren, niemals den Hang zur Selbstherrlichkeit. Gewöhnlich besaßen sie eine gehörige Portion Humor.“ (Phil Bosmanns)

Die Gedanken gefallen mir, decken sich mit meinen eigenen Beobachtungen. In diesem Sinne: ein schönes Wochenende mit viel Freude an den kleinen, einfachen Dingen 😊

Spruch zum Wochenende: Alles war aus Gold

Irgendwie passt dieses „Alles war aus gold“ so gut zum Ausblick, den man auch in diesem heißen Sommer genießen darf? An diesen Fields of Gold fahre ich gerade so oft vorbei. Auf die guten Zeiten. Auf das Leben.

https://www.instagram.com/p/BzQ-ASGIsws/?igshid=24tt3xtmla8l

 

„Es sind die guten Zeiten, die uns am Ende noch erhalten bleiben und zusammen schweißen für ein Leben lang. Es sind die guten Tage – und nur die Besten der Momente bleiben dir und mir am Ende. Weißt du noch, wie schön es war? Alles war aus Gold.

Weißt du noch wie gut wir war’n? Wie ein perfekter Plan, ein kostbarer Moment, ein kurzer Augenblick, ein nettes Lächeln, eine schöne Melodie … So bleibst du in Gedanken für alle Zeiten erhalten und alles Schlechte lässt man zieh’n. Weißt du noch, wie schön es war? Alles war aus Gold.
… Es sind die guten Zeiten, die uns am Ende noch erhalten bleiben … „(Songtext „Alles war aus Gold“ von Bakkushan)

Spruch zum Wochenende: Alles gut

„Es geht nicht darum, jemanden zu fragen, wie es ihm geht. Es geht darum ihm zuzuhören, wenn er antwortet.“ (Unbekannt)

Ein Gespräch in den letzten Tagen hat mich sehr berührt. Ein Freund hat sich über eine so typische Standardantwort mokiert, „Du fragst aufrichtig: Wie geht es dir? Und wirst mit diesem oberflächlichen „Alles gut.“ oder noch schlimmer „Gut, also echt, gut, alles ok.“ abgefertigt.“ Seine Gedanken gehen dahin, warum jeder denkt, dass er dieses Signal von „alles gut“ geben muss. Alles? Echt? Muss man dann nachfragen, oder soll man einfach abwarten? Denn im Gespräch zeigt sich doch oft: alles ist selten gut. Muss aber auch gar nicht sein. Sonst würden uns die kleinen, seltenen Momente von vollkommener Zufriedenheit ja gar nicht mehr auffallen. Oder?

Es berührt mich so, weil ich die letzten Monate quasi damit beschäftigt bin, mich zu wundern, wie gut alles sein kann. Weil ich es sein lasse. Weil ich mich im neuen Job zwar anstrengen, aber nicht quälen muss. Weil ich mich recht schnell in meiner neuen Arbeitswelt eingelebt habe und mich wohlfühlen darf. Weil ich pünktlich heimgehen kann, darf und sogar soll. Weil ich aber auch akzeptiere, dass sich mein Leben insgesamt verändert. Ich stehe früher auf und muss deshalb früher ins Bett. Ich schlafe generell viel und das tut gut. Das, was ich am bunten Treiben verpasse, fehlt nicht. Aber Schlaf würde mir fehlen …

Ich bin weniger online unterwegs, lese mehr offline. Die Begegnungen mit Menschen werden selektiver, dafür intensiv. Und damit kostbar.

Wenn man sich für eine Veränderung im Leben entscheidet, dann tritt auch Veränderung ein, die man nicht selbst definiert. Alles im Leben ist Entwicklung. Wie schon im letzten Jahr stehe ich der Veränderung für mich fast überraschend ruhig und gelassen gegenüber, statt aktiv vorwärts zu treiben lasse ich eher geschehen, beobachte und nehme an. Es scheint tatsächlich, dass ich eine Nuance mehr Geduld entwickle? Vor allem mit mir selbst. Fühlt sich gut an. Das bedeutet längst nicht, dass alles gut ist. Aber erstaunlich viel.

Und eben deshalb relativiere ich aktuell oft meine Antwort, bin zögerlich, hinterfrage gedanklich. Weil ich ja auch die letzten Jahre auf die Frage nach meinem Wohlergehen recht schnell mit „Alles gut. Im Job zu viel, aber das kompensiere ich durch mein rundum erfülltes Privatleben …“ geantwortet habe. Interessant, diese Reflektion, aber hinterher ist man immer klüger?

Spruch zum Wochenende: Im Leben

„Im Leben geht es nicht ums Bekommen und Haben, sondern ums Geben und Sein.“ (Kevin Kruse)

Über diese Worte sollten wir alle viel mehr nachdenken, als darüber, wie man immer mehr verdienen möchte, immer mehr besitzen – und immer mehr zu verlieren hat. Oder? Ich nehm mir den Gedanken mal mit ins Wochenende, euch allen ein schönes und erholsames …