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Spruch zum Wochenende: Das erste Lebensjahr

Vor einem Jahr war die Anspannung groß, die letzten Stunden, ehe Nichte 2.0 endlich „da“ war. Ich kann mich so gut erinnern, wie der kleine Neuling Teil unserer Familie wurde. Die letzten 12 Monate waren so intensiv, jeder Entwicklungsschritt dieses ersten Lebensjahres so unglaublich spannend. Liebe und Urvertrauen, das ist, was die Zeit vor allem geprägt hat. Und was unserem jüngsten Familienmitglied definitiv von allen Seiten, vor allem von ihrer großen Schwester und ihren Eltern, entgegengebracht wird. Es bleibt spannend, aber erst mal wird am Wochenende Geburtstag gefeiert, ich hoffe, das kleine Geburtstagskind freut sich genauso drauf wie wir „Großen“. Und wir sind alle so gespannt darauf, wie sich dieser kleine Mensch weiterentwickeln wird:
„Der Anfang der Entwicklung ist der wichtigste Teil, besonders wenn es sich um ein junges und zartes Geschöpf handelt; denn dies ist die Zeit, in der der Charakter geformt wird.“ (Platon)

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Spruch zum Wochenende: Zuversicht


Weil mich diese Woche mal wieder begeistert hat, wie einfach alles sein könnte, wenn man wie ein Kind denkt, einfach, nicht kompliziert. Die eigenen Stärken nehmen und daraus einen Wunsch formulieren. Und den dann „einfach“ wahr werden lassen. Mein Spruch zum Wochenende: „Wenn es uns ab und zu gelingt, für einen kurzen Moment mit den staunenden Augen eines Kindes zu schauen, voller Klarheit, Zuversicht und Phantasie, dann ist schon viel gewonnen.“ (Jochen Mariss)

Das mit der Jagd

Beim Picknick neben einem, wenn auch sehr kleinen, Hochsitz, sinnierte die bezaubernde Nichte kürzlich darüber, warum Menschen auf die Jagd gehen. Weil sie dabei ja Tiere töten. Und sie die so gern hat, lebendig. Wieder mal war ich auf das Thema unzureichend vorbereitet, konnte also nur damit argumentieren, dass der Urzeitmensch, der noch keine Wohlstandsgesellschaft und Überfluss kannte, sich mit Jagen Nahrung und damit das Überleben gesichert habe … nach der beidseitigen Feststellung, dass heute eine wesentliche Aufgabe des Jägers in der Hege von wilden Tieren bestehe, konnten wir uns dann auf das Beobachten der Natur konzentrieren. Gerade ist ja noch Schonzeit und ich hoffe sehr, dass die Jäger die großen Rehherden, die sich noch überall in der Region tummeln, nicht radikal dezimieren werden …

Spruch zum Wochenende: Was ist ein Kind?

„Was ist ein Kind? Es ist Liebe, die Gestalt angenommen hat. Es ist Glück, für das es keine Worte gibt. Es ist eine kleine Hand, die dich zurückführt in eine Welt, die du schon vergessen hast. Schön, dass ihr da seid, und unser Leben reicher macht. Kinder sind Augen, die sehen, wofür wir längst schon blind sind. Kinder sind Ohren, die hören, wofür wir längst schon taub sind. Kinder sind Seelen, die spüren, wofür wir längst schon stumpf sind. Kinder sind Spiegel, die zeigen, was wir gerne verbergen.“ (Chinesisches Sprichwort)

Ich durfte gestern nicht nur einen gefühlt unendlich langen Tag mit meiner Kindergartenfreundin verbringen, sondern auch einen so unendlich tapferen kleinen Mann wiedertreffen. Der durch die Krankheit verändert ist, aber seine Intuition und das Herz am rechten Fleck helfen ihm, die Familie schützt ihn, Liebe und Zuneigung tun ein übrigens. Seine kleine Cousine hat ihn gestern „erbarmungslos“ gekuschelt und niedergeschmust, er wird so sehr geliebt. Eine kleine Erinnerung an ein Mädchen, das ihm und seiner Mama kürzlich beim Kinderarzt die Zunge zeigte, und wir haben alle miteinander so herzlich gelacht, er am fröhlichsten … das war wundervoll, ein Moment, den ich mir tief im Herzen aufbewahren möchte.

Auch die offenen Gespräche, nicht leicht, aber es ist wunderbar, nach der langen Zeit da ansetzen zu können, wo wir aufgehört haben …