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Das mit den Hausaufgaben

Kürzlich kam die bezaubernde Nichte direkt nach der Schule mit Mutter und Schwester zu den Großeltern. Praktisch für „alle“, denn am Vortag gibt sie telefonisch den Wunsch fürs Mittagessen durch, dann spart ein Haushalt das Kochen ein …

Danach muss natürlich trotzdem wie zu Hause das Hausaufgabenheft „bearbeitet“ werden – und was da alles an Ausreden durch den pfiffigen kleinen Kopf schwirren, fantastisch … wenns nicht so wichtig wäre müsste man fast nachgeben. Und auf alle Fälle lachen, weil sie sich windet und wehrt. Und wie.

Irgendwann hilft dann alles nichts, der nachlässig in die Ecke gepfefferte Schulranzen wird an den Tisch geholt und ausgepackt, trotzköpfig setzt sie sich innerlich wütend und schimpfend hin. Und grummelt dabei so leise wie laut, dass es mehr Zeit kostet als notwendig … wehe, wenn dann ein Familienmitglied lachen muss.

Dann grollt es wütend: „Scheiß-Hausi, immer, immer, immer. IIIIIMMMMERRR muss ich die doofe Hausi machen  … Ich will mal eeeeendlich wieder nix aufhaben, immer, immer, immer muss ich Hausaufgaben machen. Niiiiiiiie hab ich mal Zeit für mich!“

Wumms. Nach fast 7 Wochen Sommerferien am Stück und vor zum Glück den Herbstferien, puh. Bin mal gespannt, wie das so wird, wenn sie dann nie wieder Hausaufgaben aufbekommt. …

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Geburtstag im Familienkreis

„Heute ist mein 7. Geburtstag!“ Mit diesen Worten begrüßte uns Mademoiselle glückselig zum Geburtstags-Mittagessen im Familienkreis mit Paten. Und schön war’s, trotz Regen, im Restaurant im Münchner Osten. Alle Großeltern da, auch der kranke Opa, mit dem sie ja ihren Geburtstags-Tag teilt. Sie thronte zwischen den beiden Omas, bekam eine spezielle Speisekarte für kleine Geburtstags-Prinzessinnen, trug passenderweise Krone und ein Kleid mit einem riesengroßen Herzen … nur als die Hundedame kam, die am Vortag einen kleinen Unfall ausgelöst hatte und für eine ganze Reihe Pflaster und aufgeschürfte Stellen „verantwortlich“ war, da gab’s kurzzeitig eine bockige Phase.

Als dann aber zum Glück wunschgemäß Schnitzel und Pommes geliefert wurden war selbst das Malheur schnell wieder vergessen. Später gabs für den wirklich brav unter dem Tisch dösenden Gast auch liebevollste Streicheleinheiten. Die Geschenke sind „perfekt, alles, was ich mir gewünscht hab“. Und na ja, dass es regnet – ach egal, kann man zu Hause gleich alle neuen Spielsachen ausprobieren. Und sich mit dem neuen Maniküre-Set Farbe – natürlich pink und lila – auf die Nägel zaubern. Anders als die Patentante, die ja meist nicht sehr gepflegte Hände hat, sind die Patenmädels Trendsetterinnen …

Schön, wenn die ganze Familie zusammenkommt. Zusammenkommen kann. Es braucht ein kurzes Innehalten, um die Dankbarkeit zu empfinden, dafür, dass die alles dominierende Krankheit diesen Tag ermöglicht. Alle Großeltern dürfen die 7 Jahre mitfeiern, die dieser kleine wilde Schmetterling schon kunterbunt durch unser aller Leben flattert – und oft ordentlich wirbelt.

Unvergessen: wie du uns einmal mehr mit deinen Freestyle-Tanzkünsten überzeugst. Zu schade, dass du Ballet-Unterricht so zum K…. fandest/findest, es steckt so viel Talent in dir: Körperspannung, anmutige Bewegungen, sauber gestreckte Beine, edle Arm- udn Handbewegungen … und das ganze zu „Fields of Gold“. Passend, wo rundherum um deinen Geburtstag die goldenen Felder glänzen. Also eigentlich, wenn’s nicht gerade regnet …

Auf ein gutes neues Lebensjahr, für dich und den Opa. Dessen nächste Untersuchung am Dienstag ansteht. Die besten Wünsche begleiten ihn auf seinem Weg! Und Dankbarkeit, dass zumindest der gestrige Tag unter einem guten Stern stand – auch wenn wolkenbedingt weit und breit keine einzige Sternschnuppe auszumachen war …