Schlagwort-Archive: patenkind

Ferienprojekt

Als Patentante ist man besonders stolz auf die Kreativität der Patenkinder. Deshalb möchte ich nicht versäumen, auch hier im Blog auf das Ferienprojekt von Mademoiselle hinzuweisen. Sie nutzt die Sommerferien, um ein Buch zu schreiben. Schon vor dem Schreiben hat sie sich über Vermarktungskonzept und Finanzierung Gedanken gemacht. Nicht, weil sie etwas daran verdienen möchte, die Einnahmen will sie für wohltätige Zwecke spenden.

Aber ich schweife ab, bei meinem letzten Besuch durfte ich schon mal einen Vorgeschmack bekommen, fertig ist nämlich bereits das Buchcover und ausführliche Informationen über die junge Autorin, warum sie schreiben möchte und dass sie damit jetzt beginnt. Mit Adresse und einer Einladung, als Fan jederzeit gerne mal vorbeizukommen, um die Schriftstellerin zu besuchen.

Und ein Satz des ersten Kapitels mit entsprechender Illustrierung/Zeichnung ist auch bereits fertig. Das Konzept hat sie mir dann mal schnell mündlich erläutert. Jetzt macht Mademoiselle übrigens erst mal ein paar Tage richtig Ferien, aber danach hat das Buch fertig schreiben höchste Priorität. Bislang läuft ja erst die Marketingkampagne, also die Vorankündigung, dass sie demnächst ein Buch herausbringen wird. „Und schließlich hab ich ja schon die Idee zum 2. Teil meines Buchs“. Fortsetzung folgt (und auch für eine mögliche Verfilmung hätte sie durchaus Vorschläge …)

Achso, und zum Glück hat sich die Frau Mama als Lektorin angeboten – ich vermute, da werden auch gewisse Details aus dem Kapitel „Über mich“ noch mal in alle Richtungen diskutiert werden 😊

Ausflugswoche

Auch wenn man noch so lang voraus plant, die Woche hat mal alle Pläne über den Haufen geworfen. Erst war die bezaubernde Nichte nach den Reiterferien bei der Papa-Oma, die ihr spontan eine ungeplante und verlockende Verlängerung angeboten hat. Doof, denn dadurch hätte uns Zeit gefehlt … dann kam kalter Regen, also wieder spontan alles anders. Gut, dass es Hallenbäder gibt, und Schwimmen geht ja immer. Warum haben aber Bitteschön in der Hochsaison sämtliche Dönerläden zu, ohne das auf ihrer Website oder bei Google anzugeben? Puh, der erste Ausflugstag endete mit einem „Passt schon, Coco …“ – schlimmer geht immer?

Der zweite Tag startete sonnig, wir haben Beeren und Kriacherl für die kranke, kleine Schwester gesammelt, ehe wir den frisch operierten Opa quasi in Watte verpackt ins Auto verfrachtet haben, um mit ihm auf einem sehr gerade verlaufenden Wanderweg zu laufen – und die dort angesiedelten Gelbbauchunken zu suchen. Keine, ich betone keine einzige weit und breit. Wenn man sich aber auch auf gar nix verlassen kann, zefix! Wenigstens der Schweinsbraten der Oma war mehr als gelungen, und man kann dem abwesenden Onkel sogar die ganze Knusperkruste wegfuttern, endlich: der erste glückselige Punktsieg.

Im kleinen Tierpark war es nett, vor allem, weil sooooo viele Ponies nur darauf gewartet haben, ihr aus der Hand zu fressen. Und die Ziegen auch, hach … danach chinesisches Essen und die Welt ist halbwegs in Ordnung. Dass die kleine Schwester richtig schlimm krank und der zweite – zumindest von ihr fest eingeplante – Schwimmbadausflug am nächsten Tag zu einem vielstündigen Krankenhausaufenthalt wurde? Laaaaangweilig. Nur für sie natürlich, wir Erwachsenen und die fiebernde Nichte 2.0 hatten voll viel Spaß …

Gestern waren wir zwei dann ein paar Stunden allein unterwegs – schwerstvermisst vom jüngsten Familienmitglied „Nini-Gigi-Glei!“ Und als Happy-End gabs sogar einen Döner für den Heimweg, Glückspilz-Tante (auch wenn der echt nach nichts geschmeckt hat, wenigstens dem Namen nach alle Programmpunkte erfüllt!)

Nichte 2.0 ist hoffentlich auf dem Weg der Besserung, zumindest tagsüber wieder ganz fit (und nachts kümmert sich ja die Mami, da stört es die bezaubernde Nichte nicht soooooo). Und: die Tante hat die Hasen mit ins Sommerferienlager bei den Großeltern genommen. Praktisch, da die bezaubernde Nichte ihre kleinen Lieblinge jetzt 3 Wochen gut versorgt weiß (ohne sich selbst kümmern zu müssen). Und wir sind heil angekommen und die zwei Sommerfrischler fühlen sich auf dem Bauernhof wieder mal pudelwohl – happy End.

Und noch ein typischer Schwesterkommentar: bevor ich mich auf den Heimweg gemacht habe, erlebten wir noch mal eine schwesterliche Zickenaktion (eine von vielen in den letzten Tagen, zum Glück war meist nur eine von zweien zickig). Auf das doppelte Gemotze meinte die Mutter der liebreizenden Nichten: „Und nach ein paar Tagen mit uns weiß die Coco wieder ganz genau, wieso sie keine Kinder hat …“ Ja, quasi. Familie heißt, dass man nie mehr allein ist, an guten wie an weniger guten Tagen.

August-Geburtstagsgruß

Liebe Mademoiselle,

Es ist der erste Geburtstag, den du „alleine“ feierst. Dein Opa, der den Geburtstagstag ja seit deiner Geburt mit dir teilen durfte, feiert vom Himmel aus mit. Bestimmt hat er neugierig nach unten geschaut, was sein Mädel den Tag über erlebt. Wahrscheinlich hat er dir einen kitzelnden Sonnenstrahl geschickt, als ihr gestern an seinem Grab wart. Vielleicht hat er ein paar bunte Schmetterlinge zum Tanzen gebracht?

Ganz bestimmt war er um euch herum und hat sich gefreut, dass seine Familie das Löwen-Geburtstagskind gemeinsam gefeiert hat. Vielleicht hast du hin und wieder an deinen Kettenanhänger gefasst, den er dir kurz vor seinem Tod vererbt hat? Das hat ihm ganz bestimmt ein Strahlen ins Gesicht gezaubert …

Und vielleicht hat euch gestern auf der Heimfahrt ein Stern oder ein paar mehr den Weg geleitet? Ja, ich denke, auch dafür hat er Sorge getragen. Vielleicht hat er dir sogar eine Sternschnuppe geschickt? Auch das würd ich ihm durchaus zutrauen.

Schön, dass er diesen Tag weiterhin in so „lebendigen Gedanken“ mit dir feiern darf …

Alles Liebe zum Geburtstag wünscht dir deine wahrscheinlich nicht mehr lang „große“ Patentante

Kommunionsausflüge – der erste Streich

Liebe Mademoiselle,

Vielleicht erinnern wir uns später nicht mehr so ganz genau an jedes Detail unseres gemeinsamen Tages? Macht aber gar nix, wir haben uns eine Menge Bilder mit zurückgebracht, die wir anschauen können und die eine Geschichte von einem traumhaft schönen Sommertag erzählen. Gut, dass wir NICHT wie eigentlich geplant, mit dem Fahrrad unterwegs waren. Das wäre zwar bestimmt auch schön gewesen, aber angesichts deiner Erkältung hätten wir uns sicher nicht mehr Stunden durch den Wildpark treiben lassen?

Die erste Greifvogelshow haben wir auch so nur noch halb mitbekommen. Wie schön, dass wir die Wartezeit bis zur zweiten am Nachmittag so wunderbar überbrücken konnten. Wir haben echt soooo viel gesehen, gut, viele Tiere haben ihr Nachmittagsschläfchen gehalten, aber netterweise draußen, so haben wir Wölfe, Luchse und den Fuchs gesehen. Und den Waschbären.

Und die unzähligen Greifvögel. Und das Wisent-Kälbchen. Und die Schafe, Rehe, Hirsche, Biber, Rentiere … die Bären haben erst in der Wiese getollt, um sich anschließend im See zu erfrischen.
Das war auch das Einzige, was etwas zu kurz kam? Unsere Pausen im Schatten haben gut getan. Hätten bei der Hitze gerne noch mehr sein dürfen. Und man stelle sich vor, wir hätten bei der Hitze ja auch wieder heimradeln müssen … wo wir so schon fix und alle waren und laut meiner Schrittzähler-App gut über den 10.000 pro Tag lagen 😉

Ich hab den Tag als ein großes Geschenk erlebt, geschenkte Zeit, Millionen kleine Erinnerungsmomente. Bin gespannt auf deine Notizen, die wir beide dann gemeinsam mit den ausgewählten Bildern in ein Fotobuch umsetzen wollen – deine Idee, über die ich mich sehr gefreut habe. Dann also bis bald, damit wir schon bald in einem Erinnerungsalbum Blättern können.

Liebe Grüße von deiner Patin, die unsere gemeinsame Zeit sehr genossen hat 😍