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Das mit dem Zeltlager

Ich kann soooo hartnäckig sein, wenn ich mich für etwas interessiere  – fand Monsieur erst mal ziemlich doof. Aber irgendwann war er dann doch bereit, über die knappe Woche im Ferienzeltlager zu erzählen. Eine kirchlich organisierte Freizeit seiner Ministrantengruppe, Bad Aibling, 6 Zelte Jungs, 5 Zelte Mädels. 11jährige Jungs haben aber keinerlei Interesse für die Mädls. Aha.

Er hat die Auszeichnung als zweitfleißigster Campbesucher erhalten. Klar, der Gewinner hat immer nur eine Scheibe Brot reingestopft, um dann sofort zum Geschirr spülen einzurücken. Nicht so Monsieur, erste Prio: essen, bis man satt ist. Und Nachtisch passt immer noch rein …. dann kann man eh noch genug Geschirr verräumen …

Mit dem kulinarischen Angebot war er hochzufrieden, Frühstück zum Selbstauswählen, jeden Tg eine andere richtig gute Suppe, Gyros, Chili von Carne und und und. Und immer Salat, damit auch die Vegetarier nicht verhungern mussten. Programm war ok.

90 Kids, 11 Lagerleiter – und eine Dusche. Noch dazu mit kaltem Wasser … brrr. Und doch hat er zwei mal geduscht? Echt jetzt? Sonst stört ihn dieses Schwitzige ja eher nicht. Bleibt also die immer noch offene Frage: „Echt jetzt, zweimal duschen in 6 Tagen? Aber warum denn bloß …?“

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Geburtstag im Familienkreis

„Heute ist mein 7. Geburtstag!“ Mit diesen Worten begrüßte uns Mademoiselle glückselig zum Geburtstags-Mittagessen im Familienkreis mit Paten. Und schön war’s, trotz Regen, im Restaurant im Münchner Osten. Alle Großeltern da, auch der kranke Opa, mit dem sie ja ihren Geburtstags-Tag teilt. Sie thronte zwischen den beiden Omas, bekam eine spezielle Speisekarte für kleine Geburtstags-Prinzessinnen, trug passenderweise Krone und ein Kleid mit einem riesengroßen Herzen … nur als die Hundedame kam, die am Vortag einen kleinen Unfall ausgelöst hatte und für eine ganze Reihe Pflaster und aufgeschürfte Stellen „verantwortlich“ war, da gab’s kurzzeitig eine bockige Phase.

Als dann aber zum Glück wunschgemäß Schnitzel und Pommes geliefert wurden war selbst das Malheur schnell wieder vergessen. Später gabs für den wirklich brav unter dem Tisch dösenden Gast auch liebevollste Streicheleinheiten. Die Geschenke sind „perfekt, alles, was ich mir gewünscht hab“. Und na ja, dass es regnet – ach egal, kann man zu Hause gleich alle neuen Spielsachen ausprobieren. Und sich mit dem neuen Maniküre-Set Farbe – natürlich pink und lila – auf die Nägel zaubern. Anders als die Patentante, die ja meist nicht sehr gepflegte Hände hat, sind die Patenmädels Trendsetterinnen …

Schön, wenn die ganze Familie zusammenkommt. Zusammenkommen kann. Es braucht ein kurzes Innehalten, um die Dankbarkeit zu empfinden, dafür, dass die alles dominierende Krankheit diesen Tag ermöglicht. Alle Großeltern dürfen die 7 Jahre mitfeiern, die dieser kleine wilde Schmetterling schon kunterbunt durch unser aller Leben flattert – und oft ordentlich wirbelt.

Unvergessen: wie du uns einmal mehr mit deinen Freestyle-Tanzkünsten überzeugst. Zu schade, dass du Ballet-Unterricht so zum K…. fandest/findest, es steckt so viel Talent in dir: Körperspannung, anmutige Bewegungen, sauber gestreckte Beine, edle Arm- udn Handbewegungen … und das ganze zu „Fields of Gold“. Passend, wo rundherum um deinen Geburtstag die goldenen Felder glänzen. Also eigentlich, wenn’s nicht gerade regnet …

Auf ein gutes neues Lebensjahr, für dich und den Opa. Dessen nächste Untersuchung am Dienstag ansteht. Die besten Wünsche begleiten ihn auf seinem Weg! Und Dankbarkeit, dass zumindest der gestrige Tag unter einem guten Stern stand – auch wenn wolkenbedingt weit und breit keine einzige Sternschnuppe auszumachen war …