Archiv der Kategorie: muss ich mir merken

Umzug ins Homeoffice

Nach einem knappen Jahr, in dem für viele meiner Kollegen und mich „normales“ Arbeitsleben galt, ist seit gestern auch bei uns ein Großteil ins Homeoffice geschickt worden. Und heute ist also mein erster Tag im „New Normal“. Der Blick aus dem Fenster? Gewohnt spektakulär. Ich finde, das ist ein guter, kunterbunter Anfang.

Frühstarterin

Ich bin nicht sicher, wann die beiden großen Nichten begonnen haben, mit mir zu telefonieren? Auf alle Fälle möchte ich hier festhalten, dass ich die Tage zum ersten Mal mit Nichte 3.0 (knapp 9 Monate) telefoniert habe. Indem sie mit lautem „Knurren“ und „Murren“ erst das Gespräch mit meiner Schwester, ihrer Frau Mama, unterbrochen hat. Dann beherzt zugegriffen und mit dem Telefon davon gerobbt ist. Ich bilde mir auch ein, dass sie auf meine Fragen mit Gurgeln und Murmeln geantwortet hat …

Eine echte Frühstarterin, wie ich finde? 😉

Ferienprojekt 2020

Gestern hab ich bei Mademoiselle angerufen, um mich zu erkundigen, wie der Start in die Ferien gelaufen ist. Am ersten Ferientag war ihr tatsächlich erst mal langweilig. „Ich wusste halt so gar nicht, was ich tun sollte …“ Himmlisch. Oder? Dann hat sie sich was überlegt und sogar direkt ausprobiert. „Aber das hat nicht gut geklappt, weil ich gar nicht wusste, wie ich es machen sollte …“. Davon hat sie sich nicht entmutigen lassen, sondern sich im Gegenteil jetzt vorgenommen, die Ferienwochen zu nutzen – um nähen zu lernen.

Das erste genähte Projekt war übrigens ein Rock für die Puppe. Da das nicht so recht geklappt hat, wurde eine Freundin befragt, die sogar eine Nähmaschine hat. Jetzt werden die freien Stunden genutzt, um sich auf Youtube-Tutorials und auch sonst so schlau zu machen. Und schon in wenigen Wochen wird Mademoiselle zur Designerin – da bin ich ganz sicher.

Achso, wer wissen möchte, ob das Ferienprojekt aus dem letzten Sommer mittlerweile über einen Verlag käuflich zu erwerben ist: noch nicht, aber sie bleibt dran – also das Konzept ist mittlerweile sehr ausgereift 😉

Zugeschlagen

Auf der Suche nach einem Fahrrad für Nichte 2.0 nutzt meine Schwester die Weiten des wwws und die verteilten Wohnorte ihrer Familie. So kam es, dass ich kürzlich ausgesendet wurde, um einen flotten Flitzer bei mir ums Eck zu begutachten. Weil er in einem tadellosen Zustand war durfte ich den auch direkt in den Peugeot verladen … nicht ohne vorher noch das neue Fahrrad der kleinen Verkäuferin zu bewundern. Ich folge dem Mädchen also in die Garage, die Mutter sagt was, ich gehe weiter und – kawumm – was war das denn? Haben die mir jetzt mit dem Baseballschläger eins über den Kopf gezogen ….?

Dann die Erkenntnis: in einer unbekannten Garage kann ein offenstehender Fensterflügel in Kopfhöhe tatsächlich eine gefährliche Waffe sein. Ich hab seitdem zwar keine Beule – aber öfter mal ziemlich doll Kopfweh. In diesem Fall trifft im wahrsten Sinn des Wortes zu: doppelt zugeschlagen … 😦