Archiv der Kategorie: muss ich mir merken

Die ersten Wochen

In Stichworten:

  • Die bezaubernde Nichte findet ihre kleine Schwester meistens zum Anbeißen, immer wieder muss sie mit ihr schmusen …
  • Wenn die Kleine aber schreit erwartet die Große ganz altklug, dass sie jetzt noch „was“ bekommen muss, damit das Geschrei schnell wieder vorbei ist. Gefälligst.
  • Mein Schwager ist jetzt ein sehr glücklicher Mädelspapa, ich hoffe, die Freude über das 3-Mäderl-Haus überwiegt auch dann, wenn alle was von ihm wollen, gleichzeitig reden, zicken …
  • Meine Schwester motiviert ihre einmonatige Tochter durch Zuspruch, beispielsweise beim Wickeln „du könntest schon etwas mehr dazuhelfen“ oder beim Trinken „jetzt lass dir doch Zeit, sonst schluckst du nur Luft“ …
  • Beide Omas haben die kleine Nichte schon wieder zu viel geschuckelt – promt ist das Baby verwöhnt.
  • Nichte 2.0 ist jedes Mal verwirrt, wenn ich da bin, weil da die gewohnte Stimme der Mama verdoppelt ertönt (aber das hatten wir ja vor 6,5 Jahren schon mal, da lag die bezaubernde Nichte eine komplette Spazierfahrt im Kinderwagen lang wie versteinert, so sehr war sie verunsichert, warum das schiebende Wesen wie die Mama klang, aber nicht roch – zu Hilfe ;-))
  • Das mit dem große Schwester sein ist schon gar nicht mehr so zauberhaft, zumindest nicht immer – vor allem aber, wenn die Erwachsenen von einer Sechseinhalbjährigen erwachsenes Verhalten fordern. Und Punkt.

Das mit dem Pferde-Pups

Werte Mitleser, muss hier einfach festgehalten werden, weil ich es tatsächlich erstmalig „erlebt“ habe:

Am Wochenende haben die bezaubernde Nichte und ich ja wieder meine Freundin R. auf dem Pferdehof besucht. Ihr Ponymädchen Gipsy darf jetzt seit einigen Wochen das wunderbar frische Gras auf der Weide schlemmen und hat sich im Vergleich zu unserem Besuch vor einigen Wochen zu einer kleinen runden Tonne gemausert.

Nicht nur sie genießt das frische Grün, auch die anderen Pferde fressen lustvoll – nur das mit dem Verdauen von so viel unendlicher Frischware ist so eine Sache …

So durften wir einen Wallach auf der Weide beobachten, der seinen Körper etwas ungewöhnlich verbog, den einen Hinterhuf anzog, sich einige Male wand und räkelte – bis endlich ein geräuschvoller Pups zu hören war. Hach, das hat gut getan 😉

Und alle drumrum mussten soooo lachen, was der sonst recht anmutige Pferdeherr ganz tiefenentspannt und befreit verschmerzen konnte …