Archiv der Kategorie: sonntagsfreude

Sonntagsfreude: Gepäck

Wie sehr ich mich eben gefreut habe: mein Gepäck ist bei den Eltern meiner Freunde angekommen. So können wir den Tag heute unterwegs und mit Vorfreude genießen und müssen nicht noch mal überlegen, ob ich noch etwas kaufen muss. Ansonsten ist hier das Fußballfieber von Tag zu Tag mehr spürbar – klar, ich bin in Brasilien, DER Fußballnation. Ich freu mich auf zwei Auftaktspiele und bin neugierig, wie die WM im letzten Gastgeberland gefeiert wird.


„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.“

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Sonntagsfreude: Fotowalk durchs „Heimatdorf“

2018-06-09Vor ein paar Monaten hatte mein alter Kumpel seit Jugendtagen einen runden Geburtstag – und als Geburtstagsgeschenk ist mir etwas „Besonderes“ eingefallen: wie ich immer wieder erwähne schenke ich am liebsten gemeinsame Zeit (denn die haben wir in der Gegenwart ja viel zu selten). Und ich hab mich an eine junge Historikerin erinnert, deren Vortrag mich bei einer Jubiläumsveranstaltung meines Heimatortes sehr begeistert hat. Hab sie einfach gefragt, ob sie mit uns einen „Fotowalk“ durch die Gemeinde oder besser die Hauptstraßen des Marktes machen würde … und war sehr gespannt, was wir gemeinsam erleben würden.

Und es war noch viel besser als ich es mir ausdenken hätte können. Keine Frage, auch kleine Orte oder Dörfer haben so unendlich spannende Geschichten zu erzählen, man muss nur genau hinschauen und nachfragen. Hochschauen, in die Ecken spähen, etwas forschen, gründlich lesen und sich über Wortneuschöpfungen wundern … das war gestern tatsächlich spannend, abwechslungsreich, und wir haben nicht mal einen Bruchteil geschafft 🙂

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.“

Sonntagsfreude: Der 12. Monat

Nicht nur die Geburtstagsparty gestern, auch insgesamt zeigen die letzten Wochen, dass Nichte 2.0 gerne in Gesellschaft is(s)t. Schon beim Geburtstag der Oma vor 2 Wochen war sie freudig strahlend mittendrin. Und Erdbeerkuchen findet sie so klasse, dass sie immer große Stücke nach unten bunkert. Wehe, wenn jemand alle Krümel vom Boden entfernt, die sie sich doch für den kleinen Hunger „später“ vorbereitet hat.

Beim Essen zeigt sich, dass eine große Auswahl wichtig ist, wenns nur einen Brei gibt? Nein, das ist zu wenig, wenigstens ein paar belegte Brotkrümel zum selber in die Hand nehmen und Essen brauchts auf alle Fälle. Lieber Nudeln, Reis, kleingeschnittene Fleisch- oder Fischstückchen, oder Wurst. Viel Wurst, am liebsten Leberkäse. Und Frischkäse, zum Eintunken. Vegetarisch oder gar vegan ist noch keinesfalls akzeptabel. Die ungezuckerte Sahne wurde gestern übrigens ganz ladylike direkt vom Teller geleckt, statt den lästigen Umweg über die Hand oder gar einen Löffel zu machen …
Spielen kann die kleine Dame mit allem, was sie in die Finger bekommt, da sie sich permanent auf die Zehenspitzen stellt müssen die bezaubernde Nichte und ihre Eltern ganz schön viel weiter nach oben räumen. Am liebsten spielt sie „mit Papa telefonieren“, dazu kann sie jedes Handy brauchen, das rumliegt, darauf streicht sie dann sehr fachkundig herum und plappert los 😉

Alles ist „Mamama“ und „Bababa“ – wobei: da lässt sich auch deutlich ein „Nini“ für die große Schwester raushören. Hurra!
Wer denkt, so schnell kann sie ja gar nicht krabbeln, dem zeigt sie in Lichtgeschwindigkeit, dass er auf der langen Leitung sitzt. Und sie steht absolut stabil ohne jegliche Stütze, ein paar Schritte klappen auch, bevor sie sich anmutig auf den Hosenboden gleiten lässt, um schneller vorwärts zu kommen.

Die Laune ist trotz der drückenden Zähne meist blendend, lachen, grinsen, lächeln, plappern – wichtig ist viel trinken, das fordert sie lautstark und durch einen schmatzenden Mund ganz aktiv ein. Und mit der neuen Trinkflasche ist sie vollkommen autark, dank eines innovativen Systems kann nix auslaufen. Da kann sie eine ganze Spazierfahrt über jederzeit trinken und gleichzeitig mit der Flasche spielen, was gestern für mindestens 30 Minuten zu einer unvergesslichen Showeinlage im Kinderwagen geführt hat, was die Omas und Tanten mit entertaint hat. Ach ja, nicht zu vergessen: wie gut, dass die bezaubernde Nichte kürzlich ihre Baby-Schaukel installiert hat: schaukeln ist wie schon bei der großen Schwester ein absolutes Hightlight. Ohne Angst, höher. Bin gespannt, wann wir „bis in Himmi“ schaukeln müssen?

Dieses erste Lebensjahr war zusammengefasst ziemlich aufregend. Mal sehen, was das zweite alles bringen mag.

Ganz toll war gestern, wie sehr die große Schwester sich auf die Party der Kleinen gefreut, mit ihr Geschenke geöffnet und mitgefeiert hat. Sie hat uneigennützig nichts für sich erwartet und war umso überraschter, dass sie auch Kleinigkeiten bekommen hat. Große Schwesternliebe, so schön!

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.“

Sonntagsfreude: Sommergefühl

Die Woche hat sich gut angefühlt, obwohl ich eine Jobabsage bekommen hat, die mich wurmt. Weil ich halt kein Mann bin … klar, das hat keiner so begründet, aber es ist offensichtlich. Gut, bin ich nicht, kann ich nicht ändern. Dafür hab ich das schöne Wetter für meine Auszeit gepachtet und gedacht, ich gehe schwimmen. Wie früher, vor dem blöden Sturz, also wenigstens 30 Minuten am Stück. In einem menschenleeren Schwimmbad mit 50-Meter-Becken, vormittags, nachdem ich die Nichte zum Reiten gefahren habe. Ging gut, sogar 45 Minuten, die anschließende Rückfahrt im Auto begann die Hand und dann der ganze Arm zu schmerzen, mit Kühlpack und Kytasalbe geht es seitdem einigermaßen. Gestern früh beim Duschen hab ich mir den Rücken „verrissen“ und mich seitdem auf 0 Bewegung gesetzt. Klappt bei dem Wetter auf einem Liegestuhl im Schatten recht gut. Ein Buch und überhaupt kein Bedürfnis, mich schnell zu bewegen … wie hat eine Freundin so schön geschrieben: wir werden alt. Also körperlich. Na ja. Aber wir wissen durch unser Alter auch, dass es vorbeigehen wird. Und darauf wart ich heute, an diesem Sommer-Sonntag, an dem ich wieder nichts vorhabe, außer schmerzfrei auf meiner Liege im Schatten zu verbringen.

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.“