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Sonntagsfreude: Tantenmomente 2.0

Als ich zum zweiten Mal Tante geworden bin hab ich gedacht, dass ich so als Tanten-Nichten-Chaos-Team schon so ziemlich alles erlebt hab – und mich auf viele zweite Male gefreut. Tatsächlich ist es so, dass wir jetzt ein 3er-Team sind. Also meistens, außer wenn eine bockt … aber davon wollte ich jetzt gar nicht berichten. Sondern über alles, was mit Nichte 2.0 so ganz neu und anders und sehr aufregend ist: zum Beispiel hat mir meine zweite Nichte heute früh die Zähne geputzt. Und die Haare gekämmt. Zweiteres machen wir schon etwas länger, das Zähneputzen kam heute neu dazu. Zuckersüß.

Gestern waren alle Mädels zu einem Termin unterwegs, weil Nichte 3.0 und ihre Mama sind von der Geburt noch etwas „verrenkt“. Und wenn die zwei einen Wohlfühltermin haben kommen einfach alle mit. Beim Warten hatte 2.0 Durst, außer einer Thermoskanne in der Wickeltasche war nix da … also testet die Tante, Nichte 1.0 weiß auch nicht, ob das Tee sein könnte, schwups, trinkt 2.0 – ja, liebe Mütter, ich weiß. Da saß ich auf der Leitung. Zum Glück war zwar das Gebrüll groß, aber das Wasser war nicht brühend heiß … und sie hat es auch nicht wirklich getrunken. Glück gehabt. Aber schon BLut und Wasser geschwitzt …

Keine Frage, dass auch die bezaubernde Nichte weiterhin für erste Male gut ist: aus Langeweile hat sie Bilder auf meinem Handy geschaut. Und dabei den Notruf angerufen … Das waren zugegeben wie immer aufregende 24 Stunden Tanten-Nichten-Besuch. Aber immerhin haben wir uns endlich wieder gesehen. Und wie 2.0 so schön gesagt hat: „Tante Coco, bleib doch einfach, für immer und ewig.“ ❤

Sonntagsfreude: Muttertag wie früher

In Absprache mit meinen Nichten bin ich heute morgen wie früher als Kind durch die Wiesen gelaufen und hab ihrer Oma, meiner Mama, einen frischen Blumenstrauß gepflückt. Hat gut geklappt, meine Ausbeute füllt zwei Vasen, so darf sie sich in Küche und Wohnzimmer an ihren Muttertagsblumen erfreuen. Die beiden hätten das nicht zusätzlich geschafft, sie mussten ja schon ihrer Mama den Wunsch nach frisch gepflückten Blumen erfüllen …

Die bezaubernde Nichte hat sich übrigens bestens auf die Aufgaben des Tages vorbereitet: um 5 Uhr klingelte der Wecker, dann hat sie mit viel Liebe zum Detail den Frühstückstisch gedeckt. Mit Servietten und so. Danach? Hat sie sich aber noch mal ins Bett gelegt, weil so lang kann ja kein Mensch warten. Und als der Rest der Familie dann gegen 8 am Aufwachen war, reichten dann 5 Minuten: schon stand auch noch ein frisch gepflückter Prachtstrauß auf dem Tisch. Alles eine Frage der Organisation😉

Find ich ja auch: statt einer Biskuitrolle mit Erdbeeren hab ich eine Beeren-Biskuitrolle gemacht. Wie immer bin ich meiner Rolle als Nicht-Zuckerbäckerfee der Familie zu 100 Prozent gerecht geworden: sie ist optisch nicht, dafür aber geschmacklich gelungen. Aber improvisieren kann ich: Das gewünschte Grillen wurde wetterbedingt Spargel und Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen mit Grillpfanne, dazu gabs frische Kräuterbutter. Allen hat’s geschmeckt – so darf es gerne bleiben.

Sonntagsfreude: Etwas Normalität

Spät im Jahr, weil es trocken war und die Wiesen nicht so futterreich, wie in anderen Jahren – aber in den vergangenen Tagen sind die Sommerkälber auf der Weide eingezogen. Alles etwas anders als sonst, und dann aber doch auch wieder nicht.


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Ällabätsch? 😜

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Ein Stück „normales“ Leben und Garant, dass bei mir in den kommenden Monaten kein Lagerkoller aufkommt. Es gibt wenig, was auf mich ähnlich meditativ wirkt, wie den Kälbern auf der Weide zuschauen. Das bringt mich immer wieder auf den Boden der Tatsachen, egal, was sonst so rundrum passiert …