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1000 Fragen an mich #33

641. Welches Musikinstrument würdest du gern spielen?
Klavier.

642. Hast du eine umfassende Ausbildung?
Ja.

643. Für wen hast du eine Schwäche?
Für meinen Traummann.

644. Was ist dein grösstes Hemmnis?
„Vorsicht.“

645. Was machst du heute?
Ich genieße den Tag und freu mich sehr auf die beste Freundin, die seit gestern in Bayern ist.

646. Worüber hättest du länger nachdenken sollen?
Da fällt mir nicht wirklich etwas ein, ich denke meistens lang genug über etwas nach.

647. Bist du lieber im Recht oder hast du lieber Glück?
Ich kann auch mal falsch liegen und habe nicht immer Glück. Dafür weiß ich es im Moment entsprechend zu schätzen.

648. Was hältst du von den Partnern deiner Freundinnen?
Mit manchen bin ich befreundet, das spricht wohl für sich.

649. Welche Eigenschaft deines Vaters hättest du auch gern?
Seine Kraft.

650. Welche Idee musst du irgendwann noch aufgreifen?
Ich denke immer wieder darüber nach, eine soziale Einrichtung für benachteiligte oder kranke Kinder zu schaffen. Und diese Idee möchte ich eines Tages irgendwie umsetzen.

651. Wie würdest du dein Leben mit drei Stichwörtern beschreiben?
Erfüllt, glücklich, intensiv.

652. Was ist das Beste am Erwachsensein?
Dass nur ich für das verantwortlich bin, was ich tue.

653. Bist du ein Kämpfertyp?
Weniger kämpfen im Sinne von „hau drauf“, aber zäh und ausdauernd, ja.

654. Wie viel Fantasie hast du?
Ziemlich viel.

655. Könnten sich Menschen ändern?
Wenn sie es wollen, können sie zumindest den Weg der Veränderung beginnen, ob sie da ankommen, wo sie es möchten, hängt von verschiedenen Faktoren ab, die sie nicht mehr selbst beeinflussen können.

656. Versuchst du, ein Problem zuerst selbst zu lösen?
Ja.

657. Was hättest du gern zehn Jahre früher gewusst?
Dass nicht alles im Leben auf die eine große Liebe ausgerichtet sein muss. Hätte mir doch einiges an Kummer erspart.

658. Was wird dein nächstes Projekt?
Ich versuche, ein Buch zu schreiben.

659. Machst du häufig mehrere Dinge gleichzeitig?
Unterschiedlich, aber kommt schon vor.

660. Was liegt dir immer noch im Magen?
Ein ungerechtfertigter Vorwurf einer ehemaligen Praktikantin, die mich für ihr Nicht-Wollen und das entsprechende Scheitern verantwortlich gemacht hat, um sich selbst zu entschulden. Mein Verstand hat begriffen, dass ich nichts sagen oder tun kann, um das aufzulösen – aber mein Unterbewusstsein rebelliert wegen ihres unfairen Verhaltens.


Johanna alias pinkepank stellt 1000 Fragen, sie und viele viele andere Blogger antworten. Spannend, dieser Weg der Selbstfindung, anhand gängiger Fragen etwas Selbstreflektion. Dazu sicher viele Infos für meine Patenkinder zum Nachlesen. Deshalb wird das – statt immer wieder mal sogenannten Blogstöckchen – (m)ein Schreibprojekt für 2018, mal kurz, mal ausführlich. Ganz so, wie es sich ergibt.

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Hundstage [*.txt]

An Hundstagen – nach sowieso kaum Schlaf viel zu früh geweckt von einer Schwalbe, die durch weit offene Fenster laut schreiend mitten durchs endlich morgenfrische Zimmer gleitet.

Kälber beobachtet, die bei dieser Hitze im Schweinsgalopp zurück in ihren schattenspenden Unterstand rennen dürfen. Neid, auf dieses Leben aus Fressen, Saufen, Schlafen.

Die Katze hechelt, einem Tiger in der Steppe gleich, mit hängender Zunge. Dabei lässt sie ihr Opfer keinen Sekunde aus den Augen.

Quietsch, die Maus fliegt noch einmal in einem Purzelbaum durch die Luft. Dann wird sie bei lebendigem Leib gefressen.

Den Hund jagt keiner hinter dem Ofen hervor. Auch sonst kaum Bewegung im Stall, sogar die Hühner halten den Schnabel und scharren Schattenlöcher.

Nur in der Luft, da gleitet, surrt und brummt es, Schmetterlinge tanzen, Bienen, Hummeln, Wespen und Hornissen fliegen gegen die Hitze an.

Der Abend und die, wenn sie denn endlich lau wird, Nacht gehören den Stechern, Fliegen und Mücken, sie stürzen sich gierig nach Blut auf immer noch Schwitzende, egal ob Mensch oder Tier …

Und spätestens, wenns kühler und bitterkalt wird, vergessen wir die Viecherei – und sehnen uns nach „Wann wirds mal wieder richtig Sommer, ein Sommer, wie er früher einmal war?“


Schreiben – lesen – konTXTualisieren: das 7. Wort im kreativen Schreibprojekt Projekt.txt für 2018 lautet: Hundstage

Auflösung [*.txt]

Manchmal würde ich mich zu gerne in Luft auflösen, wie peinlich kann man eigentlich sein? Im konkreten Fall hab ich kürzlich xtausend Bilder durchforstet und die für mich besten 25 Motive rund um das Thema Heimatliebe ausgesucht, bearbeitet, um sie auf einer Plattform hochzuladen und an einem Wettbewerb teilzunehmen. Ein paar Tage vor Bewerbungsschluss bekam ich einen Anruf, der Leiter des Wettbewerbs war dran, der mich wirklich sehr sehr nett gefragt hat, ob ich die Teilnahmebedingungen gelesen hätte.

„Ja, schon, also überflogen, halt.“
„Das hab ich fast befürchtet, denn sie haben ja 25 Fotos eingestellt … vorgegeben ist aber nur ein einziges Motiv pro Bewerber.“
Hui.

Netterweise hat er mir angeboten, meine bisherigen Einträge komplett zu löschen und mich noch mal mit meinem einen einzigen besten Motiv zu bewerben. Er hat genau gewusst, dass auch das ein Gewaltakt für mich wird, schon das Reduzieren auf 25 ist mir schwergefallen, unter allen Favoriten DAS EINE zu definieren, grrrrr.

Jetzt ist DAS EINE Bild (fotografiert, aber sieht fast wie ein Gemälde aus) als eines von circa 100 nominiert, laut bezaubernder Nichte sind so 5 richtig gute dabei (leider kein einziges mit Pferden …), und meines sei das Zweitbeste. Das reicht mir schon als Auszeichnung. Denn wenn ich jetzt wirklich mein Bild unter den Gewinnern wäre kommt schon wieder das nächste Problem: für die Bewerbung reicht die Auflösung, aber ich bin mir nicht sicher, ob auch darüber hinaus?


Schreiben – lesen – konTXTualisieren: das 7. Wort im kreativen Schreibprojekt Projekt.txt für 2018 lautet: Auflösung

1000 Fragen an mich #29

561. Bedauerst du etwas?
Kleinigkeiten im Moment, zum Beispiel, wenn ich wie alle anderen die bezaubernde Nicht anmaule, weil sie grob zu ihrer kleinen Schwester ist. Dabei meint sie das nicht böse. Ich müsste mehr Verständnis haben, bin schließlich selbst große Schwester (ja, immer noch) und verstehe so oft, dass sie nicht ruppig sein möchte, sondern sich nur verteidigt. Und die Kleine darf ja alles, die Große dagegen …

562. Welchen Zeichentrickfilm magst du am liebsten?
Ich kann mich so schwer zwischen Mia and me und Bibi und Tina entscheiden … 🙂

563. Was würdest du deinem Kind gern fürs Leben mitgeben?
Da ich selbst kinderlos bin schreibe ich auf diesem Blog für meine Patenkinder und alle anderen Kinder bzw. kindgebliebenen Erwachsenen wie mich vieles, was mir wichtig ist, Werte, Gedanken, Meinungen, meine Sicht der Welt, auf diesem meinem Blog auf.

564. Welches Buch hast du in letzter Zeit mit einem tiefen Seufzer zugeklappt?
Jedes, weil ich mich so freue, Zeit zum Lesen zu haben.

565. Würdest du gern wieder in einer Zeit ohne Internet leben?
Nein.

566. Wann hast du zuletzt ein Bild ausgemalt?

Gilt auch mein Fußabdruck in Öl auf den nigelnagelneuen Sollnhofener Platten im neuen Haus der Familie meiner Schwester? 😉

567. Wer war deine Jugendliebe?

Ich kann mich da nicht festlegen, jeder Schwarm war irgendwie meine große und wichtige Jugendliebe. So. halt. Das gehörte zu meinen Teenagerjahren einfach dazu – ja, ich habe mit 15 meinen langjährigen Freund kennengelernt, aber in all den Jahren war ich auch immer in andere verliebt. Und stehe dazu.

568. Für wen hast du zuletzt Luftballons aufgeblasen?
Für einen Kindergeburtstag, ich vermute, es war die bezaubernde Nichte?

569. Wie würden andere Personen deine Wohnung beschreiben?
Mein großes Patenkind Monsieur hat es mal recht treffend geschrieben: klein, unordentlich, aber groß genug, um sich rundrum wohlzufühlen.

570. Mit wem stöberst du am liebsten in Erinnerungen?
Mit meiner Familie und mit alten Freunden.

571. Wie viele Stunden am Tag verbringst du vor dem Computer?
Unterschiedlich, da ich ja zur Zeit meine Auszeit genieße und nicht arbeiten muss. Sonst waren das schon mal deutlich mehr als 8 Stunden, jetzt würde ich sagen: im Schnitt so 1 Stunde pro Tag.

572. Verschweigst du deinem Partner manchmal Sachen, die du gekauft hast?
Nein.

573. Wen oder was benutzt du als Ausrede, um etwas nicht machen zu müssen?
Ich bin da entweder diplomatisch oder bemühe mich, schlicht nein zu sagen. Und wenn, dann kommt auch mal ein „keine Lust“ aus mir heraus.

574. Gehst du gern ins Kino?
Im Winter ja, oder im Sommer auch gerne mal ins Open-Air-Kino.

575. Wie großzügig bist du?
Ich glaube schon sehr, und damit meine ich nicht materiell, sondern gefühlsmäßig. Aber vermutlich sollten das besser die Menschen beurteilen, die mit mir zu tun haben, mich erleben und einschätzen können, ob das großzügig ist, was ich ihnen gebe.

576. Was versucht du zu vermeiden, weil du Angst hast?
Ich vermeide es, auf hohe Aussichtsplattformen oder schwankende Hängebrücken zu gehen, insgesamt habe ich gelernt, dass meine Höhenangst nicht durch gängige Methoden zu besiegen ist, deshalb gehe ich sichere Wege, vermeide Gratwanderungen. Und lasse mich da anders als früher auch nicht mehr unter Druck setzen.

577. Was ist deine neueste harmlose Leidenschaft?
Nicht ganz neu, aber ich nutze meine berufliche Auszeit ja auch, um „Urlaub dahoam“ zu machen, also Sehenswürdigkeiten zu besuchen, für die ich sonst nie Zeit hatte. Macht großen Spaß meine Entdeckungstouren – vor allem, wenn man bezaubernde Begleitung dabei hat. Zum Beispiel meine liebe Bloggerfreundin, alte Jugendfreundinnen oder die amerikanische Verwandschaft meiner Reise-Freundin Andrea.

578. Was würdest du auf dem roten Teppich tragen?
Keine Ahnung, das was im Schrank hängt oder etwas Neues?

579. Wie geht es dir wirklich?
Ich bin zufrieden und reflektiere – in einer Phase der Veränderung gibt es gute, weniger gute und neutrale Phasen, ich komme mit allen sehr gut zurecht. Und mal ganz ehrlich: mir gehts richtig gut. Ich habe viel Zeit, etwas zu essen und ein Dach über dem Kopf. Um mich herum ist es so friedlich, dass sich die Menschen andere Kriegsschauplätze schaffen müssen/wollen/können … und trotzdem geht es mir mittendrin gut.

580. Worauf hast du zuletzt schweren Herzens mit Nein geantwortet?
Es fällt mir nicht ein, kann nicht so schweren Herzens gewesen sein?


Johanna alias pinkepank stellt 1000 Fragen, sie und viele viele andere Blogger antworten. Spannend, dieser Weg der Selbstfindung, anhand gängiger Fragen etwas Selbstreflektion. Dazu sicher viele Infos für meine Patenkinder zum Nachlesen. Deshalb wird das – statt immer wieder mal sogenannten Blogstöckchen – (m)ein Schreibprojekt für 2018, mal kurz, mal ausführlich. Ganz so, wie es sich ergibt.