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Nein [*.txt]

Später wird alles besser. Wenn ich mal in Rente bin … Jetzt ist die Zeit, etwas zu tun, damit es gut ist.

Viel Geld macht zufrieden. Hm, Reichtum kann weder heilen noch das ewige Leben kaufen …

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Lieber mit Spaß an die Aufgaben herangehen. Immer etwas haben, das begeistert.

Kopf vs. Bauchgefühl. Der Verstand darf nicht die Übermacht über Herzensangelegenheiten bekommen.

Leistung und Fleiß sind nicht das Maß aller Dinge, Herzenswärme, Aufmerksamkeit und Lachen, Freude, Freundschaft und Miteinander zum Beispiel, das sind lebenswerte Werte.

Stress ist sexy? Wir führen alle einen Kampf ums Überleben, mehr Stress ist nicht notwendig.

Wir wollen glücklich sein. Wir glauben, zu wissen, was uns glücklich machen würde – und verpassen dabei, glücklich zu sein.

Nein. Der Lebensweg mit all seinen Stationen führt zu keinem Glückszustandsziel, vom später etwas zu erwarten, heißt: sein Leben verpassen … Wenn ich nur noch ein Jahr zu leben hätte – dann möchte ich weiterleben wie bisher, nichts verändern. Im Hier und Jetzt sein. Denn darum geht es. Sein.


Schreiben – lesen – konTXTualisieren: das 11. Wort im kreativen Schreibprojekt Projekt.txt für 2018 lautet: Nein.

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1000 Fragen an mich #49

961. Wann hast du dich overdressed gefühlt?
Zur Abiturfeier meines damaligen Freundes trug ich mein Konzertoutfit, eine wunderschöne, schillernde tannengrüne Bluse und einen langen schwarzen Rock. Alle anderen waren zwar auch gut angezogen, aber ich war eindeutig overdressed.

962. Was machst du mit den Erinnerungen an deine Expartner?
Wenig, ich habe die Beziehungen und das jeweilige Ende aufgearbeitet, wenn ich mich heute erinnere, dann an die schönen Zeiten.

963. Hast du schon einmal in einem Schloss geschlafen?
Ja.

964. Wofür schämst du dich?
Ich kann manchmal ganz schön gemein sein, ohne es zu bemerken. Dafür schäme ich mich hinterher. Und entschuldige mich, falls das möglich ist.

965. Schreibst du Geburtstagskarten?
Würd ich gerne, ich hab zumindest immer die beste Absicht.

966. An welches ungeschriebene Gesetzt hältst du dich konsequent?
An jedes, das mich vor unnötigen Konflikten und Fettnäpfchen bewahrt.

967. Wann hast du zuletzt eine Wanderung gemacht?
Wenn ich meine regelmäßigen, ausgedehnten Spaziergänge nicht mit reinrechne, dann vorletzte Woche. Da war ich wirklich lang und ausgiebig unterwegs – und hatte nichts zu trinken dabei …

968. Kannst du dir für die Dinge, die dir Freude bereiten, mehr Zeit nehmen?
Ja, das kann und tue ich. Ausgiebig.

969. Welche Klassiker hast du gelesen?
Gelesen: viele. In Erinnerung geblieben sind mir vor allem mein geliebter Goethe und die Mann-Brüder. Zu Studienzeiten hab ich auch mal die alten Philosophen gelesen, ich grüble öfter, aber da ist wenig Erinnerung.

970. Welche Person aus deiner Grundschulzeit würdest du gern wiedersehen?
Da fällt mir niemand ein, den ich nicht ohnehin sehe.

971. Malst du dir manchmal aus, wie es wäre, berühmt zu sein?
Klar, ich hab mich damit aus allen Perspektiven auseinandergesetzt, also selbst die Berühmtheit sein oder als Partner, Freund oder Familienmitglied indirekt mit im Rampenlicht zu stehen. Und ich bin mit meinem Nichtpromi-Dasein sowas von zufrieden.

972. Welches Museum hast du in letzter Zeit besucht?
Zuletzt war ich in der Münchner Residenz.

973. Experimentierst du gerne beim Kochen?
Ja, am liebsten mit Gewürzen.

974. Wie wichtig sind Frauen in deinem Leben?
Menschen sind wichtig in meinem Leben, ich unterscheide dabei nicht nach Geschlecht.

975. Machst du gern Komplimente?
Ja, weil ich finde, dass man Menschen sagen sollte, wenn sie etwas gut gemacht haben, sie gut aussehen oder Gutes bewirken.

976. Wer ist dein Vorbild?
Habe ich nicht, aber ich finde erstrebenswert, ein erfülltes, zufriedenes Leben zu führen. Ich beobachte Menschen, bei denen ich feststellen darf, dass sie mit sich und ihrem Umfeld im Reinen sind, und hole mir Inspiration für mich selbst.

977. Wann hast du zuletzt einen Tag am Strand verbracht?
In meiner Auszeit in Brasilien. Vom Gefühl her aber eigentlich diesen komplett unendlich langen Sommer.

978. An wem orientierst du dich?
Hm, ich spreche mit meinem Umfeld, ich tausche mich mit meinen Liebsten aus. Das gibt mir Halt und Orientierung.

979. In welcher Hinsicht bist du immer noch ein bisschen naiv?
Im uneingeschränkten Glauben an das Gute.

980. Trägst du Schmuck, der für dich einen Erinnerungswert hat?

Nein.


Johanna alias pinkepank stellt 1000 Fragen aus der Zeitschrift Flow, sie und viele viele andere Blogger antworten. Spannend, dieser Weg der Selbstfindung, anhand gängiger Fragen etwas Selbstreflektion. Dazu sicher viele Infos für meine Patenkinder zum Nachlesen. Deshalb wird das – statt immer wieder mal sogenannten Blogstöckchen – (m)ein Schreibprojekt für 2018, mal kurz, mal ausführlich. Ganz so, wie es sich ergibt.

1000 Fragen an mich #48

941. Hast du schon einmal alte Möbel aufgearbeitet?
Ja, meine Erlebnisse lassen sich unter dem Stichwort Renovierung vielfach hier im Blog nachlesen.

942. Wie heisst dein Lieblingsfilm auf Youtube?
Hab ich nicht.

943. Was tust du, wenn du traurig bist?
Rausgehen und Frischluft tanken.

944. Was ist das Wichtigste, das du von deinen Eltern gelernt hast?
Verantwortung für mich und meine Mitmenschen übernehmen, mich nicht zu wichtig nehmen, mich nicht zu wenig wichtig nehmen, weder nach Reichtum noch nach Ruhm streben … das eine Leben annehmen und es mit all seinen Facetten leben.

945. Verhandelst du häufig mir dir selbst?
Aber ja.

946. Auf welchem Gebiet sind Frauen besser als Männer?
Lässt sich das pauschalieren? Ich glaube nicht.

947. Auf welchem Gebiet sind Männer besser als Frauen?
S. Antwort 946.

948. Auf einer Skala von eins bis zehn: Wie gesund ernährst du dich?
Mal mehr, mal weniger. Ich denke, so 6-7?

949. Wofür hast du dich in letzter Zeit entschuldigt?
Dass ich angesichts der irgendwann anstehenden Hüftgelenks-OP meiner Mutter drängelnd war – sie hat das mit ihrem Knie vor Jahren nur so lang hinausgezögert, bis das bleibende Schäden hinterlassen hat. Insofern hab ich mich entschuldigt, ihr aber einmal mehr klargemacht, wie sehr es sie einschränken würde, ihre Mobilität zu verlieren …

950. Wie wirst du gelegentlich scherzhaft genannt?
Den Nichten bereitet es geradezu göttliches Vergnügen, aus dem Gigi von Nichte 2.0 ein Giggerl, Gigsi usw. zu kreieren.

951. Kommst du eher mit Gefühlsmenschen oder mit Kopfmenschen klar?
50:50, womit ich weniger klarkomme, sind all diejenigen, die sich falsch einschätzen, die also reine Gefühlsentscheidungen als Kopfsache deklarieren oder umgekehrt.

952. Auf wen warst du in letzter Zeit eifersüchtig?
Nicht auf eine Person, sondern viel mehr auf das Bild dieser zielgerichteten Menschen, die eine Idee haben, sich damit selbständig machen und super erfolgreich sind. Irgendwo saß in mir dieses Fünkchen Hoffnung, das ich auch so sein könnte. Mittlerweile hab ich die Erkenntnis, dass ich eben nicht so bin.

953. Hat dir schon einmal jemand einen Antrag gemacht?
Ja.

954. Wann reisst dir der Geduldsfaden?
Ohje, das ist aktuell ein blödes Thema. Mein Geduldsfaden kommt mit der extrem bockigen Einstellung der bezaubernden Nichte nicht gut zurecht … zum Glück gibt’s immer wieder die nicht BockZeit.

955. Was würdest du diesem einen Querkopf gern noch sagen?
Gibt nicht viel, was ich nicht ausgesprochen hätte, insofern fällt mir nichts ein, was noch gesagt werden müsste.

956. Bist du Optimist, Pessimist oder Realist?
Ich vermute, ein optimistischer Realist, der pessimistische Anteil ist vorhanden, aber wenn er durchkommt, dann doch eher verhalten.

957. Welches selbst gemachte Dessert ist immer ein Erfolg?
Bratapfel mit Marzipan.

958. Wer spielt eine wichtige Nebenrolle in deinem Leben?
Meine musikalische Vergangenheit mit allen Menschen, die dazu gehören. Damals war es mehr die Hauptrolle, deshalb sind wir auch heute verbunden, auch wenn ich viele kaum sehe.

959. Welches Ereignis hat dich stark beeindruckt?
Ich glaube, dass sich jeder ganz genau an seine spezifische Situation an 9/11 erinnert. In meinem Fall kann ich den Tag ziemlich im Detail wiedergeben.

960. Bist du reif für eine Veränderung?
Ich stecke mitten drin. Und übrigens denke ich, dass sich jeder von uns permanent verändert, vielleicht nicht immer bewusst.


Johanna alias pinkepank stellt 1000 Fragen aus der Zeitschrift Flow, sie und viele viele andere Blogger antworten. Spannend, dieser Weg der Selbstfindung, anhand gängiger Fragen etwas Selbstreflektion. Dazu sicher viele Infos für meine Patenkinder zum Nachlesen. Deshalb wird das – statt immer wieder mal sogenannten Blogstöckchen – (m)ein Schreibprojekt für 2018, mal kurz, mal ausführlich. Ganz so, wie es sich ergibt.

1000 Fragen an mich #47

921. Bist du in Internetforen aktiv?
Kaum, wenn, dann zu Recherchezwecken.

922. Kannst du gut Häppchen zubereiten?
Klar, von Butterbrot bis zu Kressetopping.

923. Was hast du vor Kurzem ganz alleine geschafft?
Ich hab die Festplatte meines kaputten Laptops vollkommen allen in das Gehäuse für eine externe Festplatte eingesetzt, festgeschraubt – und sie funktioniert, tada.

924. Inwiefern gleicht dein Leben einem Märchen?
Es war einmal ein kleines Mädchen, das der Welt stolz verkündete, die größte Sängerin aller Zeiten zu werden. Bis heute kommt das kleine Mädchen immer dann zum Vorschein, wenn es singen darf, seine Stimme erklingt und ein paar Besucher in ihren Bann zieht.

925. Was verstehst du manchmal immer noch nicht?
Warum manche Menschen hochbefördert werden oder tolle, neue Jobs bekommen, obwohl sie nicht wirklich gut in ihrem Job sind. Und vice versa.

926. Wofür würdest du mitten in der Nacht aufstehen?
Für meine Freunde. Um das Fenster zu öffnen. Um das Fenster zu schließen. Um nach dem Rechten zu sehen. Um jemanden abzuholen. Um früh irgendwohin zu fliegen. …

927. Trägst du täglich Make-up?
Nein.

928. Welche Meditationsübung machst du am liebsten?
Laufen und atmen.

929. Was würdest du tun oder hättest du getan, wenn die Menschen im Durchschnitt nur 40 Jahre alt werden würden?
Nichts anderes, als was ich bislang getan habe oder tue.

930. Worüber ärgerst du dich bei anderen, obwohl du es selbst auch tust?
Dieses bei jedem Thema mitreden müssen nervt mich bei anderen sehr – dabei bin ich mindestens zigfacher Weltmeister in dieser Disziplin.

931. Hast du jemals Zweifel an deinem Charakter gehabt?
Nicht an meinem Charakter, aber an meiner Menschenkenntnis hab ich durchaus schon gezweifelt.

932. Welcher Cocktail beschreibt dich am besten?
Bin und bleibe Cosmopolitan, ob klassisch à la Sex and the City oder sommerlich mit frischen Erd- oder Himbeeren.

933. Welche der Hochzeiten, die du besucht hast, war am schönsten?
Ich war auf so vielen unterschiedlichen Hochzeiten, dass „die schönste“ nicht wählbar ist. Weil so viele schöne dabei waren. Emotional waren die intensivsten die Hochzeiten meiner Geschwister, meines Cousins und meines engsten Freundeskreises.

934. Auf welcher Seite im Internet bist du am liebsten?
Da muss ich passen, ich hab keine Lieblingswebsites.

935. Hattest du schon mal ein Blind Date?
Ja.

936. In welchen Gang im Supermarkt würdest du gehen, wenn du eine Minute lang kostenlos Waren mitnehmen dürftest?
Käsetheke 😋

937. Hast du mal jemanden verführt?
Ja.

938. Gehst du gern zum Friseur?
Ja, weil ich die beste und verrückteste Friseurin der Welt habe. Und das schon seit x Jahren. Ich vermute, wir werden gemeinsam in Rente gehen 😉

939. Kommst du mit der Familie deines Partners gut aus?
Bislang war ich für alle Familien meiner Partner die Wunschschwiegertochter.

940. Welcher Songtext hat dich begleitet, als du mal Liebeskummer hattest?
Puh, das kann ich keinesfalls auf einen einzigen reduzieren. Ich höre auch bei Liebeskummer querbeet, von Soul bis Heavy, von Klassik bis Deutschpop …


Johanna alias pinkepank stellt 1000 Fragen aus der Zeitschrift Flow, sie und viele viele andere Blogger antworten. Spannend, dieser Weg der Selbstfindung, anhand gängiger Fragen etwas Selbstreflektion. Dazu sicher viele Infos für meine Patenkinder zum Nachlesen. Deshalb wird das – statt immer wieder mal sogenannten Blogstöckchen – (m)ein Schreibprojekt für 2018, mal kurz, mal ausführlich. Ganz so, wie es sich ergibt.