#niewieder

“Der wahre Schade entsteht durch jene Millionen, die überleben wollen. Jene ehrenwerten Menschen, die nur in Ruhe gelassen werden möchten; die nicht wollen, dass ihr kleines Leben von etwas größerem als ihnen selbst durcheinander gebracht wird.Jene ohne Ecken und Kanten. Jene, die nie aus eigener Willenskraft handeln, aus Angst davor, über ihren Schatten zu springen.

Jene, die keine Unruhe stiften, sich keine Feinde schaffen wollen. Jene, für die Leidenschaft, Wahrheit, Freiheit, Ehre, Prinzipien nur Literatur sind. Jene, für die alles relativ ist, die Entschuldigung eines Menschen ohne Werte. Jene, die das Absolute nicht kennen, weil ihre Seele es nicht erfassen kann. Jene, die ein bescheidenes Leben führen, sich bescheiden vereinen und bescheiden sterben.

Der gemäßigte Mensch geht so an das Leben heran: Hält man es klein, verliert man auch nicht die Kontrolle darüber. Wenn man keinen Lärm macht, findet der Schwarze Mann einen nicht. Und das ist eine trügerische Hoffnung, denn auch sie werden sterben, jene Menschen, die all ihren Mut zusammennehmen, um sich hinter ihrem kläglichen Dasein zu verstecken, nur um sicher zu sein.

Sicher?! Wovor? Leben bewegt sich immer an der Grenze zum Tod. Die engen Straßen führen wie die großen Alleen zum selben Ort, und kleine Kerzen brennen genauso ab wie lodernde Fackeln. Ich wähle meinen eigenen Weg zu verlöschen.“

aus: Die letzten Tage (Sophie Scholl)

Weil es wichtig ist, richtig wichtig. Und weil es definitiv nicht richtig ist, schweigend zuzuschauen.

Spruch zum Wochenende: What is a weekend

Gestern Abend haben wir endlich in einer kleinen netten Runde den Downtown Abbey Film gesehen – viel gelacht, uns wundervoll amüsiert. Und auch das ein oder andere Zitat aus der Serie „zitiert“:

„What is a weekend?“ fragte die schlicht perfekt besetzte Maggie Smith in ihrer Rolle als Lady Violet irritiert in einer der Staffeln …

Egal, bei diesem unerwarteten Traumwetter würde auch die Grande Dame ohne lange darüber nachzudenken einfach ins Wochenende hineinspazieren und es mit allen Sinnen genießen 🙂

Sonntagsfreude: Wanderrunden

Was tatsächlich stimmt: zu zweit motiviert man sich gegenseitig. Der Gassifreund und ich haben vor etwas mehr als eineinhalb Jahren in Ermangelung eines Gassihundes unsere gemeinsamen Runden am Wochenende begonnen. Unregelmäßig, oft nur ein Mal im Monat. Mittlerweile schaffen wir meistens Samstag und Sonntag. Aus „normalen“ Spaziergängen sind mittlerweile abwechslungsreiche Wanderungen geworden. Die wir sogar per GPS-Tracking festhalten – ja, gut, ein kleines bisschen auch, damit wir uns nicht wieder mal verlaufen. Vor allem aber, um immer wieder neue Wege zu erlaufen. Und das macht gemeinsam noch mehr Spaß.

Wir haben auch erste Interessenten, die mal mitkommen möchten. Bin gespannt, ob sich die Runden noch weiter ausdehnen werden. Es bleibt spannend.

Was mich beschäftigt und was ich meinen Patenkindern gerne erzählen würde

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