Sonntagsfreude: Rumpelkammer

Noch gar nicht lang her, da habe ich hier das Ende der Baustelle verkündet. Mit Überzeugung. Und viel Hoffnung, dass es mal eine Zeitlang ohne Rumgeräume und Dreck abgeht. Aber: es kommt immer anders. Unsere Interims-Speisekammer muss jetzt doch gemacht werden, der unfertige Boden ist eine einzige Stolperstelle … also hab ich heute Vormittag ausgeräumt. Und das, was drinstand, so verräumt, dass es entweder nicht im Weg oder schnell zur Hand ist. Da es hauptsächlich Backformen und Töpfe sind …

Erinnert sich jemand an die unzähligen leeren Pappkartons, Schachteln, etc. die wir vor dem Umbau aus dem Haus räumen mussten? Es waren Massen. Das ist gerade mal zweieinhalb Jahre her. Aus der Speisekammer hab ich heute zehn leere Kartons rausgeschmissen. Die waren leer ins Regal eingeräumt worden … ja, alles bekomm ich eben doch nicht mit ☺️😉 und immer wieder witzig, dass keiner der Hausbewohner etwas mit diesen leeren Kisten zu tun hat. Genau, wie niemand die unzähligen Scheren verlegt, die vor gar nicht langer Zeit neu gekauft in Schubladen gewandert sind?!

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.

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Glückspilz-Momente (12): Inkognito

Wenn die beste Freundin „inkognito“ in Bayern ist und ich ganz selbstverständlich zum geheimen Plan ihrer Auszeit in der schönsten Stadt gehöre …

Wenn das Wetter uns so gar nicht nach draußen treibt, wir erst die Bier-Seeligkeit im Augustiner an der Martinskirche und anschließend eine Kulinarische Neu- oder besser Wiederentdeckung genießen …

Wenn wir im besonderen Ambiente des Café Belstner von vorzüglichen Torten und Kaffee-Spezialitäten überrascht werden, das so unterschiedliche „um uns herum“ erst ausgiebig bestaunen und schließlich in Gesprächen ganz bei uns landen …

Wenn wir alle ein innerliches Dankeschön an die Oma der besten Freundin sagen, die ihre Enkeltöchter schon vor Jahrzehnten in dieses Juwel eingeladen hat …

Wenn die paar Stunden sich einmal mehr wie unendlich viel Zeit, dabei vollkommen ohne den alltäglichen Termindruck, angefühlt haben – und ich lächelnd vom Parkplatz einen dankbaren Blick auf das nächtliche Landshut werfe, das zwar noch nicht leuchtet, aber die Lichterketten für die Adventszeit warten schon auf ihren Einsatz …

Dann war das ein wunderbarer Glückspilz-Moment im November. Und Punkt.

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Ein Beitrag zu den Glückspilz-Momenten im November 2017. Danke an die Initiatorinnen Petra, Maire und Mel für den schönen Impuls, Glückspilz-Momente in dieser so treffenden Rubrik festhalten zu dürfen.

Was mich beschäftigt und was ich meinen Patenkindern gerne erzählen würde

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