Musik am Mittwoch: Snowman

Für heute hab ich „nette“ Musik gefunden – die ich per se nicht unbedingt empfehlen würde. Passt aber thematisch grad zu gut. Denn Sia besingt die große Liebe zu Schneemännern.

In einem Winter wie diesem bauen wir sie mit viel Liebe zum Detail und großer Leidenschaft. So viele außergewöhnliche und ganz normale wie zum Jahresbeginn 2021 hab ich selten bewundern dürfen. Und doch musste ich schon als Kind lernen: eines Tages müssen sie schmelzen, auch wenn wir noch so kreativ sind, sie in die Kühlbox packen, etc. …

Wir freuen uns auf die Sonne – auch wenn sie unsere geliebten Schneegebilde zum Schmelzen bringt ⛄️❄️🌞

Umzug ins Homeoffice

Nach einem knappen Jahr, in dem für viele meiner Kollegen und mich „normales“ Arbeitsleben galt, ist seit gestern auch bei uns ein Großteil ins Homeoffice geschickt worden. Und heute ist also mein erster Tag im „New Normal“. Der Blick aus dem Fenster? Gewohnt spektakulär. Ich finde, das ist ein guter, kunterbunter Anfang.

Sonntagsfreude: Schnee in der Luft

Zeit haben, um aus dem Fenster zu schauen.

Zeit haben, um Schneeflocken beim Tanzen zuzuschauen.

Zeit haben, um die Schneedecke auf Dächern, in Gärten und auf allen Wegen zu bewundern.

Zeit haben, um durch tiefen und gar nicht tiefen Schnee zu wandern.

Zeit haben, um durch den Schnee zu stapfen.

Zeit haben, um Spuren im Schnee zu entdecken und selbst zu hinterlassen.

Zeit haben, um Schneemänner zu bauen und Schlitten zu fahren.

Zeit haben, um den Schnee auf Wiesen, Feldern und in den Wäldern zu bewundern.

Zeit haben, um Schnee zu räumen.

Zeit haben, um auf den Schneeräumdienst zu warten.

Zeit haben, um den Schnee in der Luft tief einzuatmen …

Zeit haben – für den Winter.

Spruch zum Wochenende: Gerade ist Winterpause

Durch eine zufällige Empfehlung bin ich einer Autorin „begegnet“, ich lese mich ein und genieße ihre literarischen Momentaufnahmen sehr. Hanna Buiting hat ein paar Bücher geschrieben. Eines heißt „Möge die Nacht mit dir sei „, ein Buch für den Nachttisch. Weil es irgendwann einfach aufhört, diese Zeit, in dem man zum Einschlafen eine Geschichte vorgelesen bekommt. Zusammengefasst sind das viele schöne Gedanken, als Geschichte, als Satz, als Gedicht … für jeden Tag. Und so bin ich auf diese Gedanken gestoßen, die so gut zusammenfassen, wie ich gerade fühle, was mich „bewegt“:

„In diesen kurzen, dunklen Tagen, zu Beginn des Jahres, es ab und an halten wie die Natur. Nämlich: weniger wach sein. Früher ins Bett gehen. Nicht so viel kämpfen. Manches ruhen lassen. Den Dingen Zeit geben. Stille suchen. Vertrauen üben. Erkenntnis erlangen: gerade geht alles etwas langsamer. Gerade ist Winterpause. Gerade ist alles gut, wie es ist.“ (von Hanna Buiting: Möge die Nacht mit dir sein)

Hat für mich nie besser gepasst, als für diesen Jahresbeginn 2021. Mein Spruch für dieses Januar-Wochenende – ich wünsch euch allen ein gutes und vor allem gesundes.

Was mich beschäftigt und was ich meinen Patenkindern gerne erzählen würde

%d Bloggern gefällt das: