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Musik zur Gewitterstimmung

Passend zur Gewitterstimmung rockt Lenny Kravitz gleich die Münchner Olympiahalle – gestern hat er für viel zu wenige Gäste geprobt, sehr sehr besonders – Handys waren verboten, deshalb eine etwas ältere Aufnahme

Da hüpft das Fan-Herz 🤟

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Das mit Mozart

Als der Chor, in dem ich jetzt seit einem Jahr wieder öfter mitsingen darf, anfragte, ob ich auch dieses Jahr könne und Lust auf Mozart habe, sagte ich mit Freuden zu. Und studierte eifrig meine Duettpassage im „Suub tuum praesidium“ (KV 198 158b) ein – den Tenor. Gar nicht so leicht, wenn man vor Jahren den Sopran sang und immer eher noch die Läufe meiner Duettpartnerin im Ohr hat?

Sicher dagegen war ich mir, dass ich die Missa brevis in welcher Tonart auch immer „drauf habe“. Hab ich, aber die Loretomesse (in B, KV 275) mit der Spatzenmesse (in C-Dur, KV 220) verwechselt hab ich zudem. So kams, dass ich nach der Generalprobe Freitag doch noch unter Druck kam und mir in ein paar Stunden unzählige Passagen eintrichtern musste, denn so sicher war ich dann doch nicht an ganz schön vielen Stellen … so ein bisschen Druck schadet aber nicht und alles war theoretisch gut machbar.

Dass mich das Sommerohr dieses Jahr schon im Mai ereilt war dann aber praktisch hinderlich, war Samstag sogar beim hausärztlichen Notdienst (den zum Glück neuerdings auch in den umliegenden Landkrankenhäusern zu finden ist), um mir die Heilsalbe mit Breitbandantibiotikum verschreiben zu lassen. Ist ja nicht mein erstes Mal Ohrenentzündung, da brauchts keine Experimente. So hab ich immerhin auf dem linken Ohr gehört (beim Singen ist das Hören ja nicht ganz unerheblich), rechts hat während der Aufführung immer wieder geploppt, dafür war’s ganz ok.

Unerwartet für mich war, dass bei den Namen der Verstorbenen, für die im Gottesdienst besonders gebetet wurde, unsere kürzlich verstorbene Chorfreundin an letzter Stelle kam, nach dem Duett flossen die Tränen – Musik setzt Emotionen frei, die man längst „unter Kontrolle“ wähnte …

Der Herr Mozart wär mir sicher mit seinem „Schneizhadern“ zu Hilfe geeilt und hätte mich galant getröstet? Ist ihm auch so durch seine Musik gelungen …

Sonntagsfreude: Musik

Diese Woche hab ich spontan 2 Konzerte besucht: einmal war ich „mal wieder“ Spontan-Einspringer für einen erkrankten Konzertgänger. Das Konzert ausverkauft – aber nicht weiter erwähnenswert. Gestern ein Spontaneinfall, vielfach ausgezeichnete Musiker – für mich ein Totalreinfall. Künstler, die ihre Instrumente gut beherrschen, aber den Abend durch Gesang und viel zu viel Verkünstelei und Interpretationen langatmig und langweilig gemacht haben … nein, ich werde nicht mehr drüberschreiben. Musik ist Geschmackssache, vielen anderen Konzertbesuchern hat es wohl gut gefallen.

Zum Glück haben wir Freunde getroffen, mit denen wir in einen kleinen Club weitergezogen sind. In dem eine Coverband guten alten Rock performt hat. Solide, laut, tanzbar. Wunderbar. Musik ist und bleibt mein Herzschlag. Nicht jede, aber die, die mich anspricht, dafür dann voll und ganz.

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.“

Das mit der Musik

In der Familie der Münchner Patenkinder spielt Musik schon immer eine wichtige Rolle. Für 2018 hat sich die Frau Mama einen langgehegten Traum erfüllt, sie lernt jetzt. Klavier. Und nicht nur sie, auch Monsieur und Mademoiselle nehmen Stunden. Praktisch, die Klavierlehrerin kommt einmal ins Haus und unterrichtet ab sofort alle. Und holt jeden da ab, wo er startet. Monsieur ist der Überflieger, durch sein Flötenspiel kennt er die Noten, kann Harmonien und Akkorde „berechnen“. Nach der ersten Stunde versucht er sich bereits an der Begleithand … und das hört sich schon sehr gut an. Hüstel. Das Patentantenherz ist stolzgeschwellt und träumt von kleinen Gesangskonzerten mit hauseigener Begleitung …

Ach ja, auch der Herr Papa bekommt Unterricht, wie praktisch, dass die Lehrerin ihm das Gitarrenspielen beibringt – auch wenn ich ihn doch etwas mit dem „palimpalim“ der mittelalterlichen Troubadoure aufziehen musste, find ich richtig gut, die neue musikalische Note. 🎼🎵🎶🎵🎹