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Sonntagsfreude: Eine Kerze anzünden

„Ich nehm ein Steichholz mir und zünd‘ die Kerze auf dem Tisch. Ein kleines Licht scheint dann zu dir und sagt: ich denk an dich.

Komm, nimm ein Streichholz dir und zünd die nächste an. Ein kleines Licht kommt dann zu mir und sagt: du denkst an mich.
Wir nehmen uns ein Streichholz nun und zünden alle Kerzen an. Viele Lichter funkeln nun und sagen: wir denken daran.“ (Monika Minder)

Pünktlich zum 1. Advent hat heute ganztägig ein Licht geleuchtet – möge es diese friedvolle Zeit begleiten und ein Zeichen für Zusammenhalt und Miteinander setzen 💫

Sonntagsfreude: Frischluft

Die letzten Wochen haben es in sich – ich hab durch die privaten Umstände wieder eine 7-Tage-Woche. Und, ziemlich oft, bekomme ich den Beweis, warum ich nicht Hausfrau bin 😉 Umso mehr sind die kleinen Pausen ein Geschenk, das ich zelebriere. Ich kann schlecht planen. Also war ich gestern auch eigentlich zu spät unterwegs – die untergehende Sonne hat aber noch warm und stark gewirkt. Bis ganz tief rein ins Herz ging das. Jeder Schritt in den Sonnenuntergang ein bewusstes Ein- oder Ausatmen. Das tut so gut … Und heute früh gab es eine sehr frühe Runde. Los ging es in den Nebel. Aus dem eine tiefrote Sonne höher und höher herauskletterte- Und den Nebel vertrieb. Das. War. Einfach., Nur. Wundervoll. Wie gut es tut, zu laufen. Die frische Luft zu atmen. Die Natur zu bestaunen. Das Leben zu spüren.

Sonntagsfreude: Schnipsel

Ich bin etwas schreibfaul die Wochen, deshalb ein paar Gedankenschnipsel. Einfach nur, damit es nicht vergessen wird:

  • Am Meer wars schön. Aus unserer 2er Chaos-Crew ist eine 3-er Konstellation geworden. Das klappt meistens ganz gut. Oder eben auch nicht. Aber Sandburgen bauen, mit den nackten Füßen am endlos langen Strand Fußstapfen hinterlassen … das war sehr harmonisch.
  • Als ich früher abgereist bin, hat Nichte 2.0 echt gute Argumente angebracht, warum ich bleiben sollte: „Es ist so schön hier. Wir bauen Milliarden Sandburgen. Und schauen viel fern.“ Ich fand die paar Tage mit wenig Fernsehen und den Hopfenbauern beim Ernten Zuschauen auch schön. Für mich 😉
  • Nichte 3.0 quatscht schon fast so viel, wie ihre großen Schwestern. Und auch sonst erinnert sie in Mimik, Gestik und so doch sehr an die zwei, insofern trifft es meine Nummerierung doch recht gut. 3 bezaubernde Nichten – ich hab schon ganz schön großes Glück?
  • Die Erstausgabe geht ja seit Schulstart Gymnasium – bislang läuft es recht zufriedenstellend. Sie ist ganz knapp nicht Klassensprecherin geworden (puh!) und knüpft neue Kontakte. Bislang ist fast alles „ganz normal“, sie fährt mit Öffentlichen zur Schule und neben dem Lernen gibts auch mal Einladungen zum Spielen. 5. Klasse Fazit bislang: ok.
  • 2.0 ist ein großes Kindergartenkind. Und sie findet das richtig gut. Tatsächlich heißt eine ihrer Kindergärtnerinnen Doris – auch: ganz cool. Und ich bin seit dem Urlaub ohnehin die namenlose „Taaaante“ 😉
  • 3.0 bekommt von Kürbis Ausschlag, aber Brei essen ist nach einer ersten irritierten Umorientierung toll. Und sowieso nimmt sie ihre Umgebung von Tag zu Tag mit mehr Neugierde und Reaktion wahr – seufz. Das geht auch beim 3. Mal alles soooo schnell. Bis ich mich umschaue wird sie mir hinterher laufen …
  • Der Erholungseffekt hat lang angehalten, ich hab mehr als eine Woche gebraucht, um meine Jobroutinen wieder einigermaßen drauf zu haben. Und das beste war, dass ich am ersten Tag tatsächlich erst mal mein Passwort zum Starten des PC suchen musste. Ich finde, das zeigt, dass die nicht ganz 3 Wochen richtig weit weg waren. Und das hält gefühlt immer noch vor. Hach.
  • Ich bin nach wie vor nicht so für virtuelle Treffen zu begeistern. Dafür treffe ich unregelmäßig die wichtigsten Freunde. Ich merke, dass mir das gut tut. Und dass sich das Bedürfnis nach mehr gar nicht ergibt. Ja, das zieht eine Reduzierung nach sich. Aufs Wesentliche. Auf beidseitiges Interesse. Auf Sehnsucht. Ich hinterfrage – wie so oft in meinem Leben – wer mir gut tut. Wen ich sehen möchte. Wo es mich hinzieht … spannend. Bin neugierig auf das, was kommt.
  • Und genieße es dann so sehr, mit den Herzensmenschen im Augenblick zu sein.
  • Meine Schreibfaulheit habe ich akzeptiert. Es ist häufig so, dass ich im Kopf beginne, zu formulieren. Und dann schreib ich nicht. Warum. Wieso. Wozu. Ich weiß es nicht, und nehme es einfach hin.
  • Heute wollen die bezaubernde Nichte und ich virtuell Bilder (von ihr mit der geschenkten Kamera gemacht) aussuchen, damit sie an einem Wettbewerb mitmachen kann. Ich drücke die Daumen, dass sie es nicht vergisst. Und wenn doch, dann ist es – für mich – nicht so schlimm 😉
  • Dazu hat die Nacht die schweren Wolken und den Wind verjagt, am Morgen gabs klaren Sternenhimmel und jetzt Sonnenschein vor weißblauer Herbststimmung. Am wichtigsten: die Temperaturen sind zweistellig (denn ich fands gestern wirklich klirrend kalt). Insofern wird meine Bewegung heute doch noch vom Sonnenschein und klaren Ausblicken begleitet – ich freu mich auf eine ausgiebige Nachmittagsrunde. Einen Schritt nach dem anderen – entlang alter und neuer Wege.