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Sommertage

Sommer in der Stadt – Werksviertel München

Sommer in der Stadt ist ganz anders als Sommer auf dem Land – also zumindest für mich. In der Stadt bedeutet Sommer, dass man gefühlt nie allein ist. Von früh bis spät sind die Menschen in der Stadt unterwegs – schon sehr früh Jogger und Sportler, später bevölkern unzählige Fahrrad- und Vespa-Fahrer die Straßen der Stadt. jeder lechzt nach draußen sein, die einen knallen sich in die Sonne, aber auch auf den Schattenplätzen sitzt man dicht an dicht – und zwar bis in die kühleren Abend- und Nachtstunden.

In diesem Jahr merke ich noch mehr als sonst, dass mir diese Wochen draußen auf dem Land lieber sind. Da bin ich „alleiner“. Und kann das Sommergefühl genießen, ohne mich ständig in meinen „Sicherheitsabstand“ bringen zu müssen …

Deshalb nutze ich Tage wie diese. Es ist etwas kühler mit Regenschauern. Da bleibt der städtische Sommerfrischler lieber drin. Und ich kann sogar mal durch den „Sommer in der Stadt“ schlendern …

Spruch zum Wochenende: Gerangel

Was ich mir in diesen Tagen wieder mal aus ganzem Herzen wünschen würde? Menschen, die sich nicht auf Kosten von anderen Fehlern zu profilieren versuchen. Die nicht nach Macht gieren. Die nicht andere kleinmachen. Nicht geringschätzig und prestigeträchtig Schwächen aufdecken. Sich nicht größer, besser, … machen. Sondern ihre Mitmenschen achten und sich für gemeinsame Ziele stark machen, von denen jeder profitiert. In diesem Sinne hab ich einen Spruch fürs Wochenende gewählt – und etwas angepasst:

„Wir brauchen Anführer, die nicht in Geld und Macht verliebt sind, sondern Gerechtigkeit. Nicht in Ruhm verliebt sind, sondern in Menschlichkeit.“ (Martin Luther King Jr.)

Miteinander statt gegeneinander

Dass ganz Deutschland, nicht nur Bayern, in der Digitalisierung hinterherhinkt, das wissen jetzt mal langsam alle. Und so richtig tut keiner etwas, außer darüber zu sprechen. Dass es dann durch nach wie vor manuelle Arbeit zu einer Verzögerung, Panne oder einem Fehler kommen kann? Ist vorhersehbar. Jetzt würd ich mir nur wünschen, dass alle, die schon wieder nach einem Schuldigen – am liebsten ist ja so manchem der, der bislang in der Krise recht gut abgeliefert hat – suchen, einfach mal die Hemdsärmel hochkrempeln und mit echter Mithilfe einsteigen. Statt mit dem Finger zu zeigen. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Menschen, die durchaus in der Lage wären, eine Notiz zu schreiben oder etwas auszuzählen, einen Übertrag zu machen etc. pp. grad mit Statements unser aller Zeit verschwenden … Wie schön war dieser kurze Moment in diesem Jahr, als alle an ein Miteinander gedacht haben und zusammengehalten haben. So. Und jetzt hab ich auch ein für den ein oder anderen überflüssiges Statement abgegeben. Musste aber raus. Habe fertig …