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Spruch zum Wochenende: Alle Tage

„Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.“ (Johann Wolfgang von Goethe)

Das wäre auch mein Plan, damit sind die Tage doch schon ganz gut mit Inhalt befüllt? Und was soll ich sagen: mit etwas Überlegen und einer zeitgemäßen Interpretation: klappt bei mir gefühlt täglich 🙏

Und dann hab ich quasi in letzter Minute noch eine kleine, wichtige Erinnerung: auch wenn es schon heute ist: ich lese vor! Und nicht nur heute, sondern so oft es geht. Du auch? 😉

Sonntagsfreude: Kleine Momentaufnahmen

Das war eine sehr intensive Woche – beruflich passieren aufregende Dinge. Es macht großen Spaß, vieles erlebe ich in der Art zum ersten Mal und vor allem sehr positiv. Dann hatten die bezaubernde Nichte und ich einen gemeinsamen Ausflug unter dem Motto „Faszination Pferd“. Zum Glück war die abendliche Pferde-Show nicht zu abstrakt, wir haben uns über die vielen Pferdearten freuen dürfen – vor allem über Isländer und Haflinger. Und Ostfriesen. Und Camargue-Pferde. Und und und … kurz: auch mir hat es gut gefallen. Weil es sehr liebevoll und mit viel Herzblut präsentiert wurde – nur um halb 12 war ich dann durch und die fast 9jährige hat ihre müde Tante nach Hause begleitet 😉

Gestern gabs ganz viel Kuscheln und Streicheln mit Nichte 2.0., die uns ja am Abend vorher wieder mal allein losziehen lassen musste. Vom gemeinsamen Zähneputzen vor dem Spiegel. Und im Supermarkt alles mögliche finden. Und Spielen. Und auf der Tante turnen und Faxen machen. Und mit den Händen an meinem Gesicht einschlafen …

Ich bin so rechtzeitig losgekommen, dass ich gemütlich den Föhn-Alpenblick auf der Heimfahrt genießen konnte. Und die Zeit sogar noch gereicht hat, um Körper und Haare von den Honigresten zu säubern, die da noch vom Frühstück für später übriggebliebene sind. Dann ging es sehr entspannt zu unserem musikalischen Highlight der Woche: die viel mehr als Konzertfreundin und ich hatten gestern das große Glück, den perfekten Platz in der Münchner Philharmonie im Gasteig zu haben. Beste Akustik, weit weg von der Bühne, um die Atmosphäre im Publikum mit zu spüren.

Das Herbert Pixner Projekt und die Berliner Symphoniker haben uns fast 3 Stunden mit in die Symphonic Alps genommen. Es war anders, dann aber auch die typische Pixner Note. Das Quartett hat sich für dieses Projekt vielköpfige Unterstützung geholt. Dennoch hatte ich die gewohnten leisen, fast stillen Momente. Aber auch die Macht der Musik, die Gewalt und Kraft, die in ihr liegt. Wie in den Bergen, aus denen er seine Inspiration bezieht. Es gab diese Momente, die mir durch und durch gingen, wie beim Percussion-Solo, als sich Herbert Pixner und Manuel Randi für Minuten umdrehten, um den Beat nicht nur zu spüren, sondern ihn auch visuell einzufangen.

Sehr besonders: beim Schlussapplaus kam eine Dame zur Bühne, um ihre Komplimente vor allen zu übergeben. Sie war sehr bewegt, dankbar, immer wieder diese Musik genießen zu dürfen. Ein Geschenk. Keine Frage, die Musik von Herbert Pixner bewegt … in mir hat es viiiieeel bewegt, hab heut Nacht endlich meine fehlenden Zeitumstellungsstunden „herein geschlafen“, halleluja!

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.