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Sonntagsfreude: Flow

Heute statt vielen Worten ein Bild, das alles aussagt – ich bin im „Flow“. Hach.

Schönen Muttertag, genießt den Nachmittag, ob mit oder ohne Familie, wie es für euch passt. Grüße von meinem schattigen Sonnendeck 🌞

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.“

Spruch zum Wochenende: Wald

„Der Kalender voller Termine, Hetzjagd von einer Verabredung zur anderen? Lebensmüde und eingeschlossen in einer engen Welt von Dingen, die übertrieben oder überflüssig sind? 
Geh in den Wald! Da ist es Frühling. Da warten die Bäume auf dich. Herrliche Bäume, die schweigend von der Stille zehren und von dem Saft, der bis in die letzten Zweigspitzen steigt. Da singen die Vögel für dich. Geh in den Wald! Leg dich unter einen Baum, steck einen Grashalm in den Mund und genieße seliges Nichtstun. Dann kommen die besten Gedanken und die schönsten Träume über dich. Dann verschwinden die Probleme, die du hinter deinen Wänden hast.“ 
(Phil Bosmans)

Allen einen schönen Sonnenfreitag – wer frei hat: genießt das süße Nichtstun, wer wie ich arbeitet, genießt das entspannte Abarbeiten an diesem ruhigen Brückentag 🌞

Die Bank auf dem Dorfplatz

Als ich ein Kind war saßen die alten Männer des Dorfes gerne zusammen auf dem Dorfplatz, auf einer alten, schon ein wenig morschen Bank, die direkten Anwohner haben sich einen Stuhl nach draußen getragen. Im Schatten saßen sie, redeten, rauchten, schauten. Irgendwann haben ihnen die damals jungen Männer eine schöne massive Bank und einen stabilen Tisch gestiftet. Kaum waren die neuen komfortablen „Sitzgelegenheiten“ da, sind die Alten von damals innerhalb von kurzer Zeit gestorben. Einer nach dem anderen. Irgendwann saß keiner mehr da, außer den Teenagern des Dorfes. Immer wieder fühlten sich die aber zu sehr auf dem Präsentierteller und suchten sich andere, geheimere Orte. Hin und wieder hat sich in den letzten 20 Jahren schon mal einer hin und ein anderer dazugesetzt. Aber so wirklich früh gekümmert hat sich keiner mehr, erst wurde der verwitterte Tisch entfernt, letztes Jahr dann das Bankerl … Vor ein paar Monaten haben die Jung-Feuerwehrler eine neue Sitzgruppe aufgestellt, ein schöner Tisch, zwei bequeme Holzbänke. Und so sitzen neuerdings immer öfter wieder ein paar alte Männer zusammen auf dem Dorfplatz, ratschen, schauen und sind einfach da. Aber nicht nur die, auch ein paar Damen haben das Platzerl für sich entdeckt und verweilen. Und wenn die Alten aufstehen und gehen trifft sich die Dorfjugend, die cool findet, dass sie gesehen wird. Schön, so ein gut frequentierter Platz mitten im Ort.

Spruch zum Wochenende: Kritik

Ich möchte mich heute und auch in Zukunft nicht zum Brexit äußern, der mich gedanklich aber sehr beschäftigt. Deshalb ein kleiner Gedanke aus den vergangenen Tagen:

Ja, ich bin Gutmensch, habe tatsächlich aus dem Herzen heraus Mitleid, auch mit Superstars, die Millionen im Fußball verdienen. Die sich manchmal menschlich, öfter auch kindisch genannt, verhalten. In diesen Tagen sind selbst Couch-Potatoes nicht um ein vernichtendes Urteil verlegen. „Bringt keine Leistung“ ist da sicher noch eine sehr harmlose Variante der konstruktiven Kritik … Ich mag gute Fußballspiele, zittere oft mit. Und bin in meinen EM-Studios auch leidenschaftlich dabei, würde mir sicherlich öfter eine eierlegende Wollmilchsau aka verlässlicher Goalgetter wünschen. Und trotzdem hab ich Verständnis, dass es auch mal nicht klappt. Man(n) nicht mit dem Ergebnis zufrieden ist, ungläubig staunt, dass trotz des persönlichen Einsatzes kein Erfolg dabei rumkommt … Und mag den kleinen Herrn Götze, der zu Kritik den so treffenden und durchaus philosophischen Spruch „Mal ist man der Hund, mal ist man der Baum.“ gesprochen hat …