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Fotoexperiment Seifenblasen gefrieren lassen

In einer meiner Fotografengruppen gibt es ein „Projekt“, das sich bei Frost rund um Seifenblasen dreht. Ich hab das jetzt seit Wochen skeptisch bzw. mit Missachtung gestraft, denn eigentlich sollen ja Bilder aus der Region im Mittelpunkt stehen und gefrorene Blasen kann ja jeder und überall … und irgendwann hab ich dann aber auch mal einen Topf mit Lauge angerührt. Und nein, kann nicht jeder und schon gar nicht überall 😉

Mit ein bisschen Übung geht’s dann besser – und dann muss man aber auch noch an den Hintergründen arbeiten und und und …

Irgendwann schaff ich das dann auch vielleicht mal in einem regional typischen Hopfengarten, da muss es aber mehr als windstill sein, gerade eher „schwierig“ 🤨

Projekt ABC #B wie Baum

Der aktuelle Buchstabe im Fotoprojekt vom Wortman lautet #B – dazu ist mir einiges eingefallen, ich hab mich beim Blättern in meinem virtuellen Fotoalbum aber für B wie Baum entschieden:

Einmal mag ich Bäume in jeder Form sehr gerne, sie sind eines meiner liebsten Bildmotive. Als Objekt oder als Bestandteil. Bäume, Wald, ein Ast, ein Hintergrund … Dann fasziniert mich dieser Apfelbaum aber in den letzten Jahren besonders. Er steht in meiner Nachbarschaft in einer Wiese, die jetzt seit vielen Jahren von einer Kuhherde bevölkert wird. Im Frühjahr treibt er, obwohl er so knorrig ist, meist eine schöne Blüten- und Blätterpracht aus, so dass die Tiere in den späteren heißen Monaten tatsächlich seinen Schatten suchen. Viele Menschen bleiben beim Spazierengehen oder Radfahren stehen und bewundern die Kühe und Kälber. Den Apfelbaum dagegen beachtet kaum jemand – außer, wenn die Kühe sich zur Mittagsruhe drum herum gruppieren … Ob er viele Äpfel trägt kann ich nicht sagen – aber er lebt, Jahr für Jahr. Und wenn ich ihn so ansehe, dann macht er die Bilder besonders.

Regenschutz kann er auch …

Projekt ABC #A wie Ast

Für die kommenden Wochen hab ich mir vorgenommen, am Fotoprojekt vom Wortman teilzunehmen. Hier ist #A wie Ast:

Fotografiert hab ich die Äste wegen der fast schon bizarren Eisformation. Kein Wunder: das Bäumchen steht unter einer Regenrinne – bei den bitterkalten Nächten dürfen wir uns an schönen Eisgebilden erfreuen.

Das mit dem Pfauenrad

Vorab: Die Überschrift verspricht genau das, was wieder mal nicht geklappt hat. Der Pfau lockt mich zwar mit lauten Schreien an – aber er will und will nicht von mir in seiner schönsten Pracht fotografiert werden. Ich habe erkannt, dass das eine meiner vielen Geduldsproben ist – und werde warten 😉

Tatsächlich habe ich aber am Wochenende durch mein Verlangen, endlich mal ein Pfauenrad zu fotografieren, ein unwahrscheinlich süßes Erlebnis gehabt. Der Hof, auf dem der Pfau lebt, ist eine Einöde in der Nähe meines Elternhauses, an dem ich beim Spazierengehen doch recht häufig vorbeikomme. Zur Landwirtschaft gehören heute nur noch ein paar Esel, Truthähne, Schafe und eben „der“ Pfau. Die Hofbesitzerin ist letztes Jahr leider viel zu früh verstorben, aber ihre vielen Kinder halten die Tradition der Gastfreundschaft und des geselligen Zusammenkommens  lebendig. Und deshalb ist das einer der Orte, an dem man sich auch als zufälliger Besucher immer willkommen fühlt …

Am Freitag Abend lag der Hof auf dem Rückweg – und da war noch Hochbetrieb, denn die Ferienkinder haben den Schulabschluss und den Sommerferienstart so was von ausgelassen gefeiert. Und nicht nur die, auch deren Eltern saßen gemütlich zusammen. Nachdem mich der Nachwuchs „entdeckt“ hat, durfte ich zumindest für ein paar Minuten ein bisschen mit Kind sein. Zu den Tieren laufen, alle Namen erfahren, alle Eigenarten wurden mir ausgiebig erläutert. Und schließlich haben wir noch „Mein Lieblingstier“ erraten gespielt.

Als kleines Trostpflaster, weil der Pfau kein Rad „geschlagen“ hat, hab ich sogar 3 wunderschöne Pfauenfedern bekommen – eine große, eine mittlere und eine kleine. Die sind jetzt in den Schatzfundus der Nichten übergegangen, wo sie reichlich bewundert werden können.