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Projekt ABC: #J wie Jahresringe

Dieses Mal fragt der Wortmann im Fotoprojekt nach was mit J – und dazu wollte mir erst mal gar nichts einfallen. Immer wieder bin ich gedanklich bei Jahr gelandet – dann war da plötzlich ein Gedanke, dass tatsächlich ganz unaufgeregt schon wieder ein neuer Jahresring dazugekommen ist. Nicht an dem hier zu sehenden Baumherz – das gehört aber zum Unfallgegner meines Vaters vor einem knappen Jahr. Und wir sind alle sehr froh, dass die Jahresringe unseres alten Herrn noch etwas weitergeschrieben werden dürfen (also wenn es nach mir und den Nichten und eigentlich allen Familienmitgliedern geht, dann dürfen da noch ganz ganz ganz viele kommen … also quasi unendlich viele!)

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Projekt ABC – #H wie Hopfen

Zunächst hatte ich zum Buchstaben H über Heimat gegrübelt, dann über meine Heimatregion, die Hallertau. Darüber bin ich folgerichtig bei meinem Lieblings-Fotoobjekt, dem Hopfen gelandet.

Bekannt ist er vor allem als Zutat zum Bier, immer wieder höre ich, dass in Hopfengärten „das Bier wächst“. Daneben fördert der Konsum von Hopfen den Schlaf. Ich mag es, der Pflanze beim Wachsen zu zu schauen und bewundere Jahr für Jahr, wie schnell aus den kleinen Trieben mächtige Ranken werden, immerhin um die 7 Meter hoch.

Und ich liebe den herben Geruch in der Hopfazupf – ja, da ist schon wieder viel Vorfreude auf den September in mir.

Danke für den schönen Schreibimpuls an den Wortmann.

Projekt ABC – #G wie Gredhaus

Zum Buchstaben G ist mir spontan die Gred eingefallen, sehr typisch für die Bauweise meiner Heimatregion. Die Häuser wurden früher von einer Gred umrandet, laut Wikipedia diente die Gred als sauberer oder leicht zu kehrender Bereich zwischen dem Haus und der schmutzigen Straße bzw. dem Hofraum. Der Begriff und die Bauweise waren früher im bayerischen und österreichischen Sprachraum üblich, kommt vom lateinischen Wort gradus (Stufe) bzw. vom mittelhochdeutschen Wort „grêde“.

Auf meinem Bild ist ein erdgeschossiger Mittertennbau mit Satteldach und Gred zu sehen, erbaut in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts war er in meinen Kindheitstagen bereits sehr heruntergekommen. Trotzdem war er bis in die 90er Jahre bewohnt, dann stand das Anwesen einige Jahre leer, ehe ein Liebhaber dem alten Bauernhof unter strengen Auflagen des Denkmalschutzes sein heute wieder wunderschön restauriertes Aussehen geschenkt hat. In den warmen Monaten finden im schönen Hof oft Feste statt. Schön da.

Danke für den schönen Schreibimpuls an den Wortmann.