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Sonntagsfreude: Muttertag wie früher

In Absprache mit meinen Nichten bin ich heute morgen wie früher als Kind durch die Wiesen gelaufen und hab ihrer Oma, meiner Mama, einen frischen Blumenstrauß gepflückt. Hat gut geklappt, meine Ausbeute füllt zwei Vasen, so darf sie sich in Küche und Wohnzimmer an ihren Muttertagsblumen erfreuen. Die beiden hätten das nicht zusätzlich geschafft, sie mussten ja schon ihrer Mama den Wunsch nach frisch gepflückten Blumen erfüllen …

Die bezaubernde Nichte hat sich übrigens bestens auf die Aufgaben des Tages vorbereitet: um 5 Uhr klingelte der Wecker, dann hat sie mit viel Liebe zum Detail den Frühstückstisch gedeckt. Mit Servietten und so. Danach? Hat sie sich aber noch mal ins Bett gelegt, weil so lang kann ja kein Mensch warten. Und als der Rest der Familie dann gegen 8 am Aufwachen war, reichten dann 5 Minuten: schon stand auch noch ein frisch gepflückter Prachtstrauß auf dem Tisch. Alles eine Frage der Organisation😉

Find ich ja auch: statt einer Biskuitrolle mit Erdbeeren hab ich eine Beeren-Biskuitrolle gemacht. Wie immer bin ich meiner Rolle als Nicht-Zuckerbäckerfee der Familie zu 100 Prozent gerecht geworden: sie ist optisch nicht, dafür aber geschmacklich gelungen. Aber improvisieren kann ich: Das gewünschte Grillen wurde wetterbedingt Spargel und Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen mit Grillpfanne, dazu gabs frische Kräuterbutter. Allen hat’s geschmeckt – so darf es gerne bleiben.

Daten, Daten, Daten

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Der Tag heute startet anders als geplant – die Sturmnacht hat mich viel Schlaf gekostet. Bevor ich müde in meinen dummerweise randvollen Tag gehe, wollte ich zumindest ein kurzes Update festhalten: tatsächlich und bedauerlicherweise konnte mein geliebter Vaio nicht gerettet werden. Sony bietet auf die mittlerweile eingestellten und nicht mehr neu produzierten Geräte keinerlei Support. Das war eine längere Reise und auch insgesamt sehr frustrierend – aber wenn ich ganz ehrlich bin: wusste ich damals ja schon beim Kauf. Und habe damals die Vernunft ausgeschaltet und mich für „Sony-Liebe“ entschieden. Jetzt hab ich den Salat …

Das Gute: meine Daten konnten zumindest in großen Teilen gerettet werden. Ich habe die Datensicherung zwischenzeitlich abgeholt und bin beschäftigt – schon krass, wie sehr ich in den letzten Jahren im Privaten nicht organisiert war? Da liegen viele Daten kreuz und quer, teilweise mehr als 3fach abgespeichert. Auffällig. Und einmal mehr ein Hinweis. Dass es richtig war, das Tempo zu drosseln und wieder auf ein normales Level zu kommen.

Ja, muss ich jetzt so sagen: ein Stück weit bietet diese geplante Auszeit die Möglichkeit, rückblickend erschreckende Dinge zu erkennen … und zu bereinigen. Meine externen Laufwerke werden gerade gründlich analysiert und ich hab schon nach dem ersten Tag wieder viel mehr freien Speicherplatz. Und das gilt ja sinnbildlich auch für mich selber, meine Kapazitäten erholen sich auch. Ich komme mir zumindest aufgeräumter vor, als noch vor ein paar Monaten. Gut so.

Was das alles mit dem Bild zu tun hat: mein Moment des Innehaltens von gestern. Auf der Heimfahrt hab ich in einem Feld seitlich der Autobahn mindestens 20 Reiher entdeckt. Ich bin abgefahren und habe versucht, genau da hin zu kommen. Was soll ich sagen: ich habs mit dem Auto nicht ganz geschafft, aber mich zumindest auf die Entfernung am Beobachten gefreut. Und mit dem Zoom zumindest ein Erinnerungsfoto hinbekommen 🙂

Ein Blumengruß

Ehrenpreis, eigentlich ein Unkraut – aber mit ein Lieblingsblümlein der besten Freundin. Deshalb zu ihrem Geburtstag auf diesem Weg einen kleinen Gruß. Und ich habe tatsächlich eine Info gefunden, die da lautet: Unkraut ist nicht gleich Unkraut. Der Ehrenpreis beispielsweise dient durch seine lange Blütezeit als wertvolle Nahrungsquelle für zahlreiche Insekten – und man kann auch bedenkenlos ein Büschel abreißen und in eine Vase stellen. Er wächst zuverlässig nach. Und sieht einfach zauberhaft aus 🙂

Das mit den Maulwurfshügeln im Schnee

P1030207Ist euch schon mal aufgefallen, wie fleißig Maulwürfe arbeiten? Wie viele Hügel sie auf oft kleinster Fläche aufwerfen? Nein. Dann passt mal auf, ich habe ein neue Theorie:

Maulwürfe spüren, wenn Schnee kommt. Dann sind sie besonders eifrig, schaufeln einen Haufen nach dem anderen in den Wiesen. Sobald es schneit ziehen sie sich vorfreudigst zurück, warten ein paar Tage ab. Um sich dann ein gutes Plätzchen zu suchen. Ich stell mir das wie den Logenplatz der beiden alten Herrn aus der Muppetshow vor: bester Ausblick, aber selbst nicht zu sehen. Vielleicht liegen sie in einem Liegestuhl? Oder sitzen auf einer Schneeverwehung wie auf einem großen Balkon? Da warten sie. Bis einer kommt. So ein Spaziergänger, der mitten durch die dick verschneite, vollkommen eben scheinende Wiese stapft. Und warten auf den Moment, wo er ins Stolpern kommt, strauchelt, sich aufrappelt, wieder hängen bleibt, vielleicht sogar fällt. Und kichern und lachen und amüsieren sich gar prächtig über den Menschen, der da nicht sehr elegant dahinstolpert …

Ihr seht keine Maulwurfshügel auf dem Bild? Ja, da muss man schon sehr genau suchen – und beim Spaziergehen im Schnee gehts mir eigentlich immer so, dass ich sie erst bemerke, wenn ich schon drüber gestolpert bin 😉