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Projekt ABC #N wie „nass“

Der Buchstabe N ist dran – da habe ich etwas sinniert, denn gar zu viele sind aktuell so gar nicht zufrieden mit diesem nassen Sommer. Ich schon. Weil ich mag, wenn es nicht ZU trocken wird. Und es ist ja schon ein bisschen witzig, denn so viele beschweren sich über zu viel Nässe durch Regen, an den heißen Tagen wird dann ja aber ebenso schnell gemeckert, weil das nächste „Nass“ – Schwimmbad, See, Meer, … – ja viel zu weit weg ist 😉 Ja, nass ist eben in jeder Hinsicht relativ.

Für mich eine der schönsten Erinnerungen an jeden Sommer, wie wir als Kinder oder heute meine Nichten durch den nassen Rasensprenger hüpfen, mindestens viele Tropfen auf der Haut oder auch patschnass … Das war ich auch mal als Teenie, als wir auf dem Heimweg vom Schwimmbad vom Gewitter überrascht wurden. Die bedrohlich schwarzen Wolken am Horizont haben wir so lange wie möglich ausgesessen, bis es wirklich aus Eimern geschüttet hat. Und wir sind auf den knapp 2 km Heimweg quasi bis in die Haut rein durchnässt worden – aber: ich erinnere mich immer noch mit einem verschmitzten Lächeln daran.  Weils auf seine besondere Art einen besonderen Zauber hatte, dieses nass werden …

Danke an den Wortmann für den schönen Schreibimpuls – mehr zum Projekt ABC.

Projekt ABC #M wie Momente

Der Buchstabe M ist dran – und davon erlebe ich so viele, dass sie nicht alle mit Bildern ausgedrückt werden können.  Deshalb picke ich einen meiner ganz besonders magischen Momente heraus, den ich in den vergangenen Jahren durch die Linse der Kamera immer wieder erlebe. Es sind meine „Hopfenmomente“, wie sie der Gassigehfreund mittlerweile gar nicht mehr so ironisch tituliert. Ich kann tatsächlich ganz oft nicht einfach so an einem Hopfengarten vorbeigehen, sondern  lächle, weil in den Wintermonaten die Sonne gerade so schön eine Krone zwischen den Stangerln bildet, weil die ersten Triebe aus dem Boden spitzen. Weil sie die dann oft ganz schnell an den Drähten nach oben schlängeln. Weil sie irgendwann oben herausspitzen. Weil die ersten Triebe zwischen den Reihen „Händchen halten“. Weil die Blüten anfliegen. Weil ich die erste Dolde entdecke. Weil die Sonne magische Lichter reflektiert, weil es am frühen Morgen und am späten Abend von Januar bis Dezember einfach nur besonders ist in so einem Holledauer Hopfen … und und und.

Das ist ein kleiner Auszug meiner Momente, die mit Hopfen zu tun haben. Und da gibts zu meinem großen Glück noch viel mehr Momente, die ich wahrnehmen darf. Ich spüre da eine große Dankbarkeit in mir, denn die Fülle dieser Augenblicke machen mein Leben ganz schön reich und erfüllt …

Danke an den Wortmann für den schönen Schreibimpuls – mehr zum Projekt ABC.

Kommunionsausflüge – der erste Streich

Liebe Mademoiselle,

https://www.instagram.com/p/ByQZ5x2Bwao/?igshid=5ml6uigbw3h0

Vielleicht erinnern wir uns später nicht mehr so ganz genau an jedes Detail unseres gemeinsamen Tages? Macht aber gar nix, wir haben uns eine Menge Bilder mit zurückgebracht, die wir anschauen können und die eine Geschichte von einem traumhaft schönen Sommertag erzählen. Gut, dass wir NICHT wie eigentlich geplant, mit dem Fahrrad unterwegs waren. Das wäre zwar bestimmt auch schön gewesen, aber angesichts deiner Erkältung hätten wir uns sicher nicht mehr Stunden durch den Wildpark treiben lassen?

Die erste Greifvogelshow haben wir auch so nur noch halb mitbekommen. Wie schön, dass wir die Wartezeit bis zur zweiten am Nachmittag so wunderbar überbrücken konnten. Wir haben echt soooo viel gesehen, gut, viele Tiere haben ihr Nachmittagsschläfchen gehalten, aber netterweise draußen, so haben wir Wölfe, Luchse und den Fuchs gesehen. Und den Waschbären.

Und die unzähligen Greifvögel. Und das Wisent-Kälbchen. Und die Schafe, Rehe, Hirsche, Biber, Rentiere … die Bären haben erst in der Wiese getollt, um sich anschließend im See zu erfrischen.
Das war auch das Einzige, was etwas zu kurz kam? Unsere Pausen im Schatten haben gut getan. Hätten bei der Hitze gerne noch mehr sein dürfen. Und man stelle sich vor, wir hätten bei der Hitze ja auch wieder heimradeln müssen … wo wir so schon fix und alle waren und laut meiner Schrittzähler-App gut über den 10.000 pro Tag lagen 😉

Ich hab den Tag als ein großes Geschenk erlebt, geschenkte Zeit, Millionen kleine Erinnerungsmomente. Bin gespannt auf deine Notizen, die wir beide dann gemeinsam mit den ausgewählten Bildern in ein Fotobuch umsetzen wollen – deine Idee, über die ich mich sehr gefreut habe. Dann also bis bald, damit wir schon bald in einem Erinnerungsalbum Blättern können.

Liebe Grüße von deiner Patin, die unsere gemeinsame Zeit sehr genossen hat 😍