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Projekt ABC – #H wie Hopfen

Zunächst hatte ich zum Buchstaben H über Heimat gegrübelt, dann über meine Heimatregion, die Hallertau. Darüber bin ich folgerichtig bei meinem Lieblings-Fotoobjekt, dem Hopfen gelandet.

Bekannt ist er vor allem als Zutat zum Bier, immer wieder höre ich, dass in Hopfengärten „das Bier wächst“. Daneben fördert der Konsum von Hopfen den Schlaf. Ich mag es, der Pflanze beim Wachsen zu zu schauen und bewundere Jahr für Jahr, wie schnell aus den kleinen Trieben mächtige Ranken werden, immerhin um die 7 Meter hoch.

Und ich liebe den herben Geruch in der Hopfazupf – ja, da ist schon wieder viel Vorfreude auf den September in mir.

Danke für den schönen Schreibimpuls an den Wortmann.

Sonntagsfreude: „Wie es im Buche steht“

Kennt ihr diesen Ausdruck „heute war ein Sonntag, wie er im Buche steht“? Heute war GENAU SO ein Sonntag: Frühling, Sonne, gut gelaunte Menschen in den Gärten und am Spazierengehen, Unterhaltungen über den Gartenzaun, kreativ spielende Kids … so, wie es sein soll eben. Dazu Ferienbeginn, die Aussicht auf warme Tage, für viele arbeitsfrei, mit der Möglichkeit, sich draußen zu bewegen … hebt die Stimmung?

Ich hatte heute so viele schöne Augenblicke. Am meisten hab ich mich gefreut, das Starenpaar zu beobachten, das sein Nest im Kirschbaum bezogen hat. Und sogar die Amsel, die ungefähr eine Armlänge entfernt lautstark in mein Ohr geschimpft hat, hab ich nach einem Schreckmoment angelächelt. So viel Lebenslust, so viel Freude, so viele Frühlingsgefühle, hach.

Und – Trommelwirbel – der Hopfen spitzt aus dem Boden. Lassen wir die Hopfenzeit beginnen 💚

Sonntagsfreude: Hopfazupf 2020

In diesem Ausnahmejahr ist sogar die „Hopfazupf“ (Hopfenernte) einfach noch mehr besonders – und ich genieße sehr, dass ich die ein oder andere Momentaufnahme machen darf

Sonntagsfreude: In Stichpunkten

  • Trotz viel zu früh aus dem Bett den Neowise-Kometen weder zu sehen noch zu fotografieren bekommen
  • Igel beim Liebesspiel gestört – noch zu langsam, um wenigstens das im Bild festzuhalten
  • Stimmung vor dem Sonnenaufgang ganz tief aufgesogen und genossen, langsam wach geworden
  • Zum Sonnenaufgang mit aufgeladenen Akkus zum Fotografieren durch die Hallertau gezogen
  • Einem Reiher, unzähligen Hasen und Regen und einer Unmenge von Habichten, Bussarden und sogar einigen Turmfalken begegnet
  • Alte und neue Plätze für himmlische Morgenstimmungen entdeckt
  • Eigentlich schon viel zu knapp dran, um den zusätzlichen Programmpunkt unterzubringen, dann aber doch so viele Details eingefangen, dass sich die Freundin über ihre Bewerbungsunterlagen für „Mein schöner Garten“ freuen darf
  • Etwas zu spät für den zweiten Programmpunkt, das Trachten-Familien-Fotografieren im Hopfengarten – das ging dann trotz des großen wuseligen Haufens Ratz-Fatz – gut so, denn es war heut schon vor 10 drückend schwül

Ganz schön viel im Kasten – und die Fotografin büßt das frühe Aufstehen jetzt mit einem sehr ruhigen Nachmittag. Dummerweise hat das mit dem Nickerchen nicht geklappt, insofern wird der Sonntag bzw. das Wochenende für mich schon bald zu Ende gehen 😉