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Sonntagsfreude: 1. Blogbeitrag der bezaubernden Nichte

Was soll ich groß schreiben: im Leben einer Achtundetwasmehralshalbjährigen, die einen ganzen ewig langen Sonntag lang noch dazu die Tante mit ihrer kleinen Schwester teilen muss und also eh „viel zu kurz“ kommt, ist keine Zeit übrig, um den ersten eigenen Beitrag im Blog zu schreiben. Und außerdem wär ihr nicht ein einziges „Thema“ eingefallen, über das sie hätte schreiben können. Kein Wunder, wir haben heute mal wieder von früh bis spät „nix“ erlebt. Ja, so ist das. Wisst ihr Bescheid. 😉

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.

Sonntagsfreude: Kuschlig heiß

Bei den Temperaturen machen weite Autofahren keinen Spaß, deshalb bin ich gestern schon sehr früh los, um über die Autobahn schnell und vor der Hitze nach Norden zu kommen. Netterweise hat sich nämlich eine Reparaturwerkstatt ums Eck vom neuen Nichtenzuhause gefunden, die meine Windschutzscheibe wegen einem fetten Riss austauschen. Rund um München durch die Hagelschäden vom Pfingstmontag hätte ich noch richtig lang warten müssen. Und die Nichten finden toll, dass ich ihnen schon wieder auf die Nerven gehe …

So waren wir gestern viel im Garten, aber auch drin. Und sogar zu viert in der neuen Hängematte. Doof, dass uns allen bei unruhiger Zappelei leicht schwindlig wird … auch doof, dass Kuscheln bei der Hitze ein bisserl bäh ist. Und noch doofer, dass dann auch Erwachsene (noch) schneller genervt sind. Die Jüngste ist sogar etwas fiebrig, da tickt die Mutter noch ein Ticken schneller aus, die Große ist bei den Temperaturen noch schwerhöriger gegen mütterliche Anweisungen, seufz. Am Ende hat aber dann trotzdem auch die erzieherische Maßnahme neben Krokodilstränen noch einen friedlichen Ausklang des Abends ermöglicht.

Heute früh mussten wir uns ausschleichen, denn wir waren im Schwimmbad, und das jüngste Familienmitglied wollte unbedingt miiiiit, aber kränklich und nicht ins Wasser dürfen, seufz …. so viele Befindlichkeiten unter nur einem Dach? Dafür gabs dann Kuscheln bei 35 Grad und wenigstens Zehen ins heimische Planschbecken strecken, hihihi.

Meine Schwester, Mutter der zauberhaften Nichten, findet „Nichte 2.0“ als Blognamen übrigens etwas weniger schmeichelhaft als „bezaubernde Nichte“. Hm. Die bezaubernde Nichte war schon fast so alt, wie ihre jüngere Schwester heute, als ich damals mit dem Blogschreiben begonnen habe. Und ihr diesen passenden Titel „verpasst“ habe. Nichte 2.0 ist genauso bezaubernd, ihrer großen Schwester in vielerlei Hinsicht sowas von ähnlich. Und schon heute oft eine Steigerung, wie viele Zweitgeborene rennt sie der großen ohne jede Furcht hinterher, traut sich noch mehr, quatscht noch mehr, provoziert Reaktionen. Wobei manchmal ist sie auch noch mehr Schisser, mag von fremden Menschen, vor allem Männern nicht angesprochen werden, und und und. Ich finde nach wie vor, dass Nichte 2.0 gut passt. Aber: wie bei der Großen werd ich das zu passender Zeit mit ihr besprechen. Dann sehen wir weiter 😉😊

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.

Hitzefrei

Gestern war ja der heißeste Tag seit Beginn der Wetteraufzeichnung – also bei uns in Deutschland. Und da musste ich spontan daran denken, wie wir uns als Schulkinder in der Wochen vor den großen Ferien über Hitzefrei gefreut haben … gabs wahrscheinlich gar nicht mal so oft? Weil es ja noch nie so heiß war?

Gefühlt wars aber auch in meiner Kindheit schon brütend heiß – und diese seltenen Momente des früher aus der Schule nach Hause, ins Schwimmbad oder einfach nur ins Planschbecken: herrlich schön war das.

Heut ist ja Siebenschläfer, also bleibt das Wetter die nächsten Wochen wie heute: heiß, über 30 Grad – und zum Abend vielleicht Gewitter. Mal sehen?

Das mit dem Schwimmen

Dieses Wochenende waren die bezaubernde Nichte und ich im Schwimmbad – damit die Mama, meine Schwester, mit eigenen Augen sieht, dass wir nicht schwindeln. Also wegen dem Schwimmen können.

Da war dann übrigens sogar ich überrascht, denn vor zwei Wochen ging Schwimmen nur in dem Bereich, wo sie stehen konnte. Sonntag ist sie ohne Probleme in einem Bereich geschwommen, wo ich grade so aus dem Wasser schauen kann …

Und immer der suchende Blick und der Ruf „Mama, schau mal!“

Stolzes Trio, Nichte, Mutter und die Tante, jawoll!