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Sonntagsfreude: Bilderflut

Mit Jetlag in der Form habe ich noch nie Bekanntschaft gemacht, hatte ich jetzt, reicht langsam – war dummerweise auch so, dass ich die letzten Tage nicht allzu weit von einer Toilette entfernt sein wollte. Und mich deshalb entschieden habe, den Ausflug zum Vollmond auf der Tiroler Alm nicht anzutreten. Was vor allem für die Mitfahrenden sicher mehr Spaß bedeutet hat, ich fürchte, wir wären lang unterwegs gewesen – und auf der Alm gibts ja bekanntermaßen ein Plumpsklo …

Dafür schlafe ich zwischenzeitlich wieder nachts und bin tagsüber nur neben der Spur. Aber ich komme langsam wieder in einen Rhythmus. Und schaue Bilder (sind nicht ganz so viele geworden, denn ich habe wirklich nur fotografiert, wenn es um mich herum sicher war, dazu bald mal mehr Gedanken). Heute eine kleine Auswahl – alle verbunden mit besonderen Erinnerungen. Meine Sonntagsfreude.

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„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.“

Spruch zum Wochenende: Spaß


„The best surfer out there is the one having the most fun.“ (Phil Edwards)

Ich hab gestern stundenlang Wellenreiter beobachtet und kann genau das bestätigen: die besten Surfer waren die im Atlantik, die am  meisten Spaß hatten. Und das lässt sich so gut auf alle anderen Bereiche des Lebens übertragen? Finde ich, euch allen ein schönes Wochenende

#TravelTuesday: Reiseinspirationen?

Mal was Nachdenkliches: In der Touristik und auf Twitter gibt es den #TravelTuesday, reisebegeisterte Menschen verpacken in 140 Zeichen, was sie mit der Lust aufs Reisen verbinden. Wo sie gerne hinmöchten, einmal, vielmals. Was sie gerne sehen möchten, Berge oder Meer. Wo sie gerne wohnen möchten, in einem tollen Hotel, Agriturismo, privat wie bei Freunden. Wo sie gerne mal entspannen möchten, an einem Hotelpool, am einmalig schönen Strand, auf einer traumhaften Aussichtsplattform. Was sie gerne als Erinnerung mitnehmen möchten, eine Landschaft, einen Sonnenuntergang, eine Stadt. Flair, den sie erleben möchten, ein Lebensgefühl, das sie mit Freizeit verbinden. Sollte zumindest so sein. Glaubt man Umfragen, dann ist die beliebteste Reiseart der Deutschen Strand- und Badeurlaub, am liebsten in Spanien. Aber das liegt ja immer sehr an dem, der gefragt wird?

Jetzt ist es so, dass es viele Reiseziele gibt, die bei weitem nicht so oft in den Umfragen als beliebt auftauchen – deshalb müssen die was für ihr Image tun. Gelingt mal besser, mal weniger gut. Wie die Süddeutsche kürzlich in einem Artikel zusammengefasst hat. Da wird die aktuelle Kampagne für das Ferienland Schwarzwald analysiert, ein nackter Frauenkörper als Silhouette, beworben mit „Große Berge, feuchte Täler & jede Menge Wald“…? Plump und aufgesetzt anzüglich – passt das zum Schwarzwald, der doch eher bieder daher kommt? Welche Zielgruppe soll das anlocken?  Imageprobleme haben auch diejenigen, die sich um den Transport von Urlaubern zum Ziel kümmern. Aus unterschiedlichen Gründen. Makaber eine Aktion der Unglücks-Fluggesellschaft Malaysia Airlines, um das Image wieder aufzupolieren. My ulimate bucket list. Aufgabe: alle Dinge auflisten, die man vor seinem Tod noch erleben/tun wollen. Nach 2 Flugzeugunglücken mit Toten und Vermissten?

Fazit: Manchmal ist es einfach, aus der Masse herauszustechen – aber nicht immer erzielt es den gewünschten Effekt.