Archiv der Kategorie: auch einen gedanken wert

Vorurteile, Hass und Hetze

In diesen „Zeiten“ wünsche ich mir sehr oft nicht nur weniger Gleichgültigkeit, weniger, Hass, weniger Hetze – weniger Vorurteile. Weniger „Verurteilung“ ..

Nein, ich wünsche mir mehr Miteinander, normalen Umgang. Von allen Seiten. Ich möchte weniger von Pack, Gesindel und „ihr seid die Dummen, wir die Guten“ lesen. Aus allen Richtungen.

Ich kann Ängste durchaus verstehen, aber nicht, wenn sie bewusst geschürt werden. Vielmehr wünsche ich mir, dass wieder mehr miteinander geredet bzw.. kommuniziert wird. Ruhig. So dass Argumente eine Chance haben, gehört zu werden.

Ich bin mit dem anonymen aufeinander einprügeln im Netz, mit dem sich gegenseitig „anschreien“ nicht einverstanden. Ich wünsche mir, dass Lügen aufgedeckt werden, aber nicht, indem diejenigen, die sie ohne Recherche weiterverbreiten, wütend und voller Hass beschimpft werden …

Geht das? Ich hoffe es.

Für die Politik, die kleine wie die große, wünsch ich mir übrigens auch was: Orientierung. Inhalt. Umsetzen. Vielleicht klappt auch das miteinander statt gegeneinander. Punkt.

Früher war mehr Lametta

Und IMMER lag Schnee zu Weihnachten. Und weniger hektisch war es. Und die Lebkuchen gabs nicht schon im September im Supermarkt …

Stimmt alles. Aber liegt es nicht an jedem von uns, wie wir wahrnehmen? Zum Thema Schnee gibt’s sogar einen Nachweis anhand der Wetteraufzeichnungen, dass weiße Weihnachten auch früher schon eher selten war. Statt Lametta hängt der Baum heute voll mit Lichterketten. Vor Lametta waren es Strohsterne, Apfel und Mandelkern. Wann ich Lebkuchen kaufe oder backe bestimme bekanntlich nur ich – und ebenso, ob ich mich für die hektische oder ruhige Adventszeit entscheide.

Und keiner hat es besser in Worte gefasst, als der grandiose Karl Valentin:

„… und wenn die staade Zeit vorbei ist, wird’s auch wieder ruhiger.“

Nachgedacht

Ich bin tatsächlich nicht so der durchschnittliche Konsummensch. Shoppen macht mir wenig Spaß. Ich kaufe, was ich brauche. Klar gibt es mal einen Fehlkauf und ich besitze sowieso zu viel. Aber ich hab in den letzten Jahren tatsächlich geschafft, mein Kaufverhalten stark zu reduzieren. Ohne dabei jemals gefühlt zu haben, mich damit zu beschränken. Vieles, was andere selbstverständlich kaufen, fehlt mir schlicht nicht.

Und dann gibt’s die Dinge, die ich unbedingt haben möchte. Auch wenn das gegen alle Vernunft ist. Und wenn ich lang genug darüber nachgedacht hab, dann freu ich mich. Weil ich weiß, dass das kein kurzes Haben wollen ist, sondern ein echtes Bedürfnis. Heute hab ich eingekauft – und mir einen Wunsch erfüllt. Damit wär ich dann mal wieder wunschlos glücklich 😜

Adventszeit ist Lichterzeit

Ja, manche übertreiben es – aber ich mag die vielen Lichter in der Adventszeit. Egal, ob wunderschön beleuchtete

Straßenzüge in der Stadt oder die funkelnden Christkindlmärkte. Die Lichterketten an Fenstern und Häusern. In diesem Jahr hab ich schon eine Reihe Lichtinstallationen mit wandernden Sternen an Hausfassaden gesehen. Und wenn ich übers Land fahre freu ich mich über die leuchtenden Dörfer und Höfe.

Immer noch am schönsten finde ich den alten Brauch, in der Adventszeit eine Kerze in der Laterne vor die Haustür zu stellen. Ein Licht leuchtet durch die Nacht … sogar klimaschonender, als die elektrische Beleuchtung 💫