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Sonntagsfreude: Ganz schön gut

Auch wenn intensive Zeiten immer pickepacke voll sind und man das Gefühl hat, nicht mehr wirklich Bodenhaftung zu haben: das Leben mit allen Sinnen zu spüren, das ist es doch, das sind die guten Zeiten. An die wir in nicht so guten lächelnd zurückdenken.

Diese Woche war sehr intensiv, bis oben voll mit Aktivitäten, unterwegs sein, erleben, aufsaugen. Sonntag mit meiner alten Sänger-Freundin, ihr zuhören, mit ihr gemeinsam analysieren, wo sie steht, wie ihre Gefühlslage ist. Sushi essen gehen, danach im Theater mit großen, leuchtenden Kinderaugen staunen, uns von Peterchens Mondfahrt für ein paar Stunden aus der Erwachsenen-Welt verabschieden. Danach so wunderbar mit unserem alten Freund, wegen dem wir schließlich da waren, reden, über alte und neue Zeiten, dabei die Zeit vergessen.

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Die Arbeitstage der Woche waren angefüllt mit Gesprächen über meine berufliche Zukunft, das schlaucht. Sich immer im besten Licht präsentieren, obwohl das potentielle Arbeitgeber nicht tun … trotzdem ist auch das wegweisend und hilft mir, die hoffentlich richtigen Entscheidungen zu treffen.

Der Ausflugstag nach spontan Kufstein mit der so viel mehr als Konzertfreundin war auch deshalb toll, weil meine beginnende Erkältung durch Kurkuma und Frischluft nicht gar so Entfaltungspotential bekommen hat. Ich komme wohl mit Hals-Aua, etwas lätschig-malad und sexy-heiserer Stimme davon.

Gestern waren wir zwei Konzertfreundinnen auf dem ersten Freisinger Uferlos Winterwunder Festival – haben uns in die Musiker und das Publikum verliebt …

Und heute mach ich mich durch den Nebel auf den Weg zu den Nichten, da soll der Himmel blauweiß sein. Und sie vermissen mich jetzt „langsam schon sehr“. Zudem müssen wir die Partyvorbereitungen für den bevorstehenden 8. Geburtstag der bezaubernden Nichte besprechen, sie feiert zum ersten Mal mit potentiellen neuen Freunden im neuen Zuhause, das ist neu und aufregend …

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.

Sonntagsfreude: Messezeit

Und jährlich grüßt das Murmeltier: gefühlt sind die Tage vor der Messe immer zu kurz, alles kommt zu plötzlich. Trotz guter Vorabplanung sind auch dieses Jahr zu viele spontane Zusatzaufgaben reingekommen. Mittwoch fuhr mein ICE auf Umwegen, deshalb kam ich zu spät. Als gefühlt jeder andere bereits seine ersten Impressionen und Bilder vom „längst“ da sein mitgeteilt hatte … Dennoch beginnt mit dem ersten Schritt aufs Messegelände das Ritual, das Gefühl, auf dem eigenen Klassentreffen anzukommen. Man sieht unterwegs so viele bekannte Gesichter, umarmt sich, begrüßt sich, tauscht sich aus …

Insgesamt waren es 2018 knapp 50.000 Schritte, die auf der ITB ja gefühlt einmal um die ganze Welt führen – mit Ausnahme von ca. 5 bin ich durch alle Messehallen gehastet. Zu wenig getrunken, nichts gegessen … manche Dinge ändern sich nie. Wobei: Keine Partynächte, sondern am Mittwoch eine Herzensfreundin getroffen und „Quality Time“ genossen, Donnerstag im kleinen Kollegenkreis ausgezeichnet gegessen. Und dieses Jahr den Freitag privat verlängert, die eigentlich angesetzte Party fiel aus, wir waren in großer Runde aus – dabei hat meinen Abend vor allem die kleine, quirlige 4er-Mädelsrunde ausgemacht. Unser gemeinsamer Heimweg war ein einziges Erlebnis, voll Lachen, Zwinkern und sich miteinander Wohlfühlen.

Gestern haben wir trotz ausgefallenen Verbindungen unseren schnellen ICE nach Hause bekommen … jetzt hab ich 12 Stunden Schlaf nachgeholt und fühle mich besser. War wichtig, denn heute treffe ich eine alte Freundin, die normalerweise eine halbe Weltreise von mir entfernt lebt. Was für eine internationale Woche 🗺

Achja, mal wieder Berlin und ich: mein Hotel hat mir als ITB-Besucher einen Hinweg-Fahrplan für den öffentlichen Nahverkehr mit auf den Weg gegeben. 3 Stationen U-Bahn, 6 Stationen Ring-S-Bahn. Unter 20 Minuten, perfekt. Nur wollte ich Donnerstag zurück, war etwas müde – und stieg in die „richtige“ Ring-S-Bahn. Einmal rund um Berlin. Zum Glück war unterwegs die End-Haltestelle „meiner“ U-Bahn, so kam ich unter einer Stunde nach Hause … ich bin und bleibe ein hoffnungsloses Landei in der großen Großstadt 😉

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.“

Sonntagsfreude: 7


Auch wenn die Oma ihrer Enkeltochter gestern aus einem „logischen Denkfehler“ heraus versehentlich zum 8. Geburtstag gratuliert hat (Zweitklässler werden 8, ist doch klar …) und die somit anrufen musste, um der Oma zu sagen, dass sie nichts zum 7. bekommen habe – das war gestern alles in allem ein super gelungener 7. Geburtstag.

Schon morgens gabs Geschenke, sogar von der kleinen Schwester. Und da durfte das Geburtstagskind auch endlich den Geburtstagsgruß der Cousine aufmachen, die auf ihre Post geschrieben hatte: erst am 2.12. öffnen. „Stell dir das mal vor, und ich war doch schon so neugierig.“ Kicherndes Kopfschütteln.

Bei meiner Ankunft wurde ich wie immer von einem sehr aufgeregten Geburtstagskind empfangen, bereits in Reithose, die letzten Vorbereitungen liefen, dann kamen die Gäste und wurden direkt in die beiden vollgepackten Autos verladen – ab geht’s, auf den Reiterhof.

Wo 4 Ponys und 4 Mädels geduldig warteten, vorbereitet wurden, um die kleinen Reiter für die nächste Stunde durch die Halle zu tragen.

Das hat allen großen Spaß gemacht, es war ein richtiger Parcours aufgebaut, jedes Pferd hatte einen Reiter und einen Begleiter, ein paar Aufgaben mussten in der Halle bewerkstelligt werden …

Danach hatten alle Hunger, die belegten Brötchen und den Nudelsalat gabs im Vorraum, auch der Kuchen-Igel wurde hier verziert. Dann wechselten wir ins Reiterstübchen, wo auf einem Tisch bereits alle Teile fürs Lebkuchenhaus warteten. Die ersten Minuten waren turbulent, so richtig hat mir keiner zugehört, als ich den Kids erklärt habe, dass es am leichtesten ist, wenn zwei zusammenhelfen, um das Haus mit Zuckerguss zusammenzuleimen.

Deshalb hätten wir zwei erwachsenen Mädels („zufällig“ kam genau im richtigen Moment der Patenonkel vorbei, der aber lediglich seinen Umschlag abgeben wollte, um dem Kindsvater bei der Babybespaßung „zur Hilfe zu eilen“ und auf zwei linke Hände bezugnehmend türmte …) uns in knapp 15 Minuten fast Vierteln müssen, um jedes Kind total und sofort zu unterstützen …

Als dann aber alle Teile mal „standen“ war jeder für sich am dekorieren, und heraus kamen richtige kleine Kunstwerke. Während alle Geburtstagsgäste noch mal in der Halle tobten haben meine Schwester und ich die Riesensauerei beseitigt, die Häuschen transportfähig verpackt, alle Utensilien wieder eingepackt – und dann jedes Kind nach Hause gefahren.

Daheim hat die bezaubernde Nichte ihren Geschenkeberg ausgepackt, bewundert von der kleinen Schwester. Und ich vermute, wir waren alle früh im Bett? Ich zumindest – war fix und fertig !!!

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.

Geburtstagspläne

Die Vorstellungen von Pubertier (Monsieur) und seiner Frau Mama liegen mindestens ein Planetensystem voneinander entfernt. Er würde gerne einen Filmeabend mt anschließendem Übernachten machen. 6 Gäste sollen kommen, essen, Film glotzen, alle in seinem Zimmer übernachten – und dann, was Jungs halt so machen, um möglichst wenig zu schlafen … und nach dem Frühstück gehen alle vollkommen übermüdet heim.

Findet seine Mama erstens ätzend langweilig, darüber hinaus passen nicht alle in sein Zimmer, maximal 4 … dann hat er auch noch seine Schwester NICHT gefragt, ob dann evtl. der Rest in ihr Zimmer ausweichen könnte; der gewünschte Film ist auch noch ab 12, die Gäste sind aber alle zu jung dafür … kurz: das wird so nix.

Die Frau Mama hätte eine andere Idee: eine altersgerechte Stadtführung. Frische Luft, unterwegs sein, etwas lernen, ein paar Aufgaben lösen, ein bisschen Wettbewerb vielleicht – danach in die Pizzeria, danach gehen alle heim und schlafen im eigenen Bett. DAS findet Junior öde …

Hm, ja, ich bin mal neugierig, was das für eine Das-Gegenteil-von-Öde-Geburtstagsparty anlässlich des 12. Geburtstags werden wird? 😉