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Paula und die Pusteblume: Vorlese-Geschichten aus der Nachbarschaft

Heute Nachmittag schaut Paula den Nachbarmädels beim Spielen zu. Die Große rennt mit ihrem Fotoapparat durch den Garten. Immer wieder muss die kleine eine Blume in die Hand nehmen und pusten. Das schein den beiden großen Spaß zu machen, sie lachen und streiten gar nicht, wie sonst oft. Irgendwann meint die Große: „…und jetzt darfst du dir was wünschen – also erst was wünschen und dann pusten. Dann geht der Wunsch in Erfüllung!“

„Echt?“ Die kleine Schwester ist ganz begeistert und ruft laut: „Iiiich wünsch mir, dass die Ausgangsbeschränkungen vorbei sind und ich wieder alle treffen darf, Familie und Freunde …“ und sie pustet und pustet, bis alle kleinen Flugschirme in alle Richtungen davonfliegen.

Oh, das ist ein schöner Wunsch. Das will Paula auch. Sie hüpft durch ihren Garten und bei jeder Pusteblume pustet sie und pustet und pustet … schließlich legt sie sich erschöpft in die Nachmittagssonne und schläft ein bisschen. Als sie aufwacht hört sie, wie Herrchen und Frauchen sich unterhalten. Karin erklärt Andi: „Also, man darf die Familie wieder besuchen, und Freunde darf man auch treffen. Und ein paar Klassen dürfen wieder in die Schule gehen …“

So schnell können Wünsche in Erfüllung gehen. Hach. Paula saust lächelnd und mit fliegenden Ohren zum Gartenzaun. Auch dort führen zwei einen Freudentanz auf. Auch wenn sie selbst nicht in die Kita darf, die sie sehr vermisst, die kleine Schwester freut sich mit der Großen über ein bisschen Normalität.

Sonntagsfreude: Etwas Normalität

Spät im Jahr, weil es trocken war und die Wiesen nicht so futterreich, wie in anderen Jahren – aber in den vergangenen Tagen sind die Sommerkälber auf der Weide eingezogen. Alles etwas anders als sonst, und dann aber doch auch wieder nicht.


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Ällabätsch? 😜

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Ein Stück „normales“ Leben und Garant, dass bei mir in den kommenden Monaten kein Lagerkoller aufkommt. Es gibt wenig, was auf mich ähnlich meditativ wirkt, wie den Kälbern auf der Weide zuschauen. Das bringt mich immer wieder auf den Boden der Tatsachen, egal, was sonst so rundrum passiert …

Das mit den großen Wünschen

Was für eine Frage: Was ist wichtig im Leben, was wünschst du dir? Die Antwort hängt ganz von der Lebenssituation ab. Ein aufrüttelndes Video:

Spruch zum Wochenende: Glück

Die ganze Woche habe ich durch die Themenwoche immer wieder kleine Gedanken mit dem Glück verbracht, mich glücklich gefühlt, über glücklich sein, werden oder gewesen sein sinniert, mir mein persönliches Glück definiert. Und bin zu einem mich glücklich machenden Zustand gelangt. Das find ich schon sehr sehr toll.
Aber nicht nur deshalb möchte ich meinen Spruch zum Wochenende dem Thema Glück widmen. Ich verbinde es auch mit dem Glückwunsch für eine liebe Freundin, die heute Geburtstag feiert. Mit Menschen, die sie glücklich machen. Die in den letzten Jahren immer mehr die wird, die sie eigentlich sein möchte. Die sich in den vergangenen Monaten so unwahrscheinlich weiter entwickelt hat, sich neue Lebensaufgaben gesucht hat, ohne Angst, mit viel Mut. Und der ich für ihren weiteren eigenen Weg so unendlich viel Glück wünsche.

„Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.“ (Erasmus von Rotterdam)
Genau, man muss hin und wieder aus dem Rahmen der Normalität fallen, um mit allen Sinnen zu spüren, was Leben und Glück sind, statt sich anzupassen – finde ich!

Ein schönes Wochenende (und Claudi, schönen Geburtstagstag ♥)