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Das mit dem blauen Auge

Auch wenn man nichts für seinen Namen kann, leider habe ich neuerdings eine Abneigung gegen „Marlon“. Hört sich nach Hund an. Passt auch zur Verhaltensbeschreibung. Ist aber ein Viertklässler. Der der bezaubernden Nichte wohl mit seinem Kopf so gegen ihr Gesicht geknallt ist, dass sie jetzt ein Veilchen hat.

Tat zum Glück nicht sehr weh, das Auge war Donnerstag früh trotzdem so zugeschwollen, dass sie einen Tag nicht zur Schule gehen konnte …

Ironischerweise hat sich das Ganze jetzt so verfärbt, dass es wie ein perfekt geschminktes Auge aussieht. Für eine 7jährige Naturschönheit aber selbstverständlich vollkommen unnötig. Und dann will sie auch grad jeder noch fotografieren … echt überflüssig, die ganze Aktion. Aber „der rast halt immer rum wie ein Irrer“. Auch wenn er definitiv nichts für seinen Namen kann, sollte er sich einfach ein bisschen weniger wie ein tollpatschiger Hund verhalten? Finde ich. Und Punkt.

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Sonntagsfreude: „Mein“ Weihnachtsbaum

Weihnachten 1995 hab ich Post bekommen, meine kleinen Freundinnen aus der Fidel-Zeit haben mir Grüße, Wünsche, Karten und kleine Überraschungen geschickt. Darunter ein sehr liebevoll-selbstgebastelter Weihnachtsbaum. Der seitdem an meiner Pinnwand hing. Und mich jedes Mal, wenn ich ihn betrachtete, an die große und vor allem so unerwartete Freude erinnerte. Durch den Umbau war die Bastelarbeit unauffindbar, ich hatte mich fast damit angefunden, dass sie für immer verschwunden war. Kürzlich haben mein Bruder und ich etwas auf dem Dachboden gesucht, dabei hab ich „meinen“ alten Weihnachtsbaum entdeckt. Der seitdem einen Ehrenplatz hat, mit einer Lichterkette beleuchtet wird und sogar einen Weihnachtsmann und Kugeln hat er bekommen. Ein bisschen darf er noch hängen, dann wird er mit in die Kisten mit Weihnachtsdekoration verpackt und darf mich ab sofort wieder jährlich zu Weihnachten überraschen. Ich freu mich drauf.

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.“