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Spruch zum Wochenende: Gerade ist Winterpause

Durch eine zufällige Empfehlung bin ich einer Autorin „begegnet“, ich lese mich ein und genieße ihre literarischen Momentaufnahmen sehr. Hanna Buiting hat ein paar Bücher geschrieben. Eines heißt „Möge die Nacht mit dir sei „, ein Buch für den Nachttisch. Weil es irgendwann einfach aufhört, diese Zeit, in dem man zum Einschlafen eine Geschichte vorgelesen bekommt. Zusammengefasst sind das viele schöne Gedanken, als Geschichte, als Satz, als Gedicht … für jeden Tag. Und so bin ich auf diese Gedanken gestoßen, die so gut zusammenfassen, wie ich gerade fühle, was mich „bewegt“:

„In diesen kurzen, dunklen Tagen, zu Beginn des Jahres, es ab und an halten wie die Natur. Nämlich: weniger wach sein. Früher ins Bett gehen. Nicht so viel kämpfen. Manches ruhen lassen. Den Dingen Zeit geben. Stille suchen. Vertrauen üben. Erkenntnis erlangen: gerade geht alles etwas langsamer. Gerade ist Winterpause. Gerade ist alles gut, wie es ist.“ (von Hanna Buiting: Möge die Nacht mit dir sein)

Hat für mich nie besser gepasst, als für diesen Jahresbeginn 2021. Mein Spruch für dieses Januar-Wochenende – ich wünsch euch allen ein gutes und vor allem gesundes.

Sonntagsfreude: In aller Früh im Advent

Was mich in diesen Tagen mit tiefer Dankbarkeit erfüllt ist, dass ich früh aufstehen und aus dem Fenster schauen kann. Und dann rausgehen. Frischluft atmen. Die Schönheit der Natur erleben. Nach ein paar Stunden hab ich unzählig viele kleine Momentaufnahmen gesammelt, die mich glücklich machen. Die mich spüren lassen, dass wir von so viel Gutem umgeben sind.

Mit diesem Bewusstsein gehe ich leichter, unbeschwerter in die neue Woche.

[KInderkram] 18 #Herbst

Der Herbst hat die schönsten Farben. Alle Nuancen von rot und gelb mischen sich, da ist viel braun dabei, dazu sind Gärten und Wiesen noch einmal satt grün. So viele Facetten, die leuchten. Am schönsten ist der Herbst, wenn es früh noch grau ist, vielleicht sogar Nebel über allem liegt. Wenn sich dann das Licht der Sonne Strahl für Strahl, erst langsam, dann immer schneller, seinen Weg sucht, dann ist das ein echtes Abenteuer, das sich zu Beobachten lohnt. Und irgendwann scheint alles, kunterbunt, das ist besonders.

Am schönsten ist es, durchs fallende Laub zu rascheln. Ok, ein bisschen muss man vorsichtig sein, weil es schon auch sehr flutschig sein kann. Am besten rutscht man nicht aus, sondern in einen großen Laubhaufen hinein. Das macht richtig Spaß. Beim Laubhaufen machen kann man auch mithelfen, sogar wenn man noch ganz klein ist. Und: Mit Laub lässt sich auch prima basteln, dazu lassen sich zum Beispiel Äste oder Federn oder Kastanien oder Eicheln oder Bucheckern oder leere Schneckenhäuser oder Moos oder oder oder gut kombinieren …

Es ist noch nicht ganz so kalt wie im Winter, aber schadet nicht, wenn man sich warm anzieht. Und Herbst ist erwiesenermaßen die beste Jahreszeit für Gummistiefel. Damit kann man super in Pfützen oder durch Schlamm und Matsch patschen. Wenns im Wald dampft, dann wachsen dort die Pilze besonders gut. Am besten schnappt man sich die Großeltern und geht mit denen auf die Suche. Die wissen dann auch, dass Fliegenpilze zwar wunderschön, aber nicht essbar sind …

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Kurz und knapp ein Auszug meiner Gedanken rund um das Thema Herbst. Eine besonders schöne Zeit für Kinder, weil sie noch raus können, es in der Natur so viel zu entdecken und zu sammeln gibt. Womit sich alles mögliche anstellen lässt, wenn es dann wirklich kalt wird …