Episoden aus (m)einem Autofahrerleben (2): Der, der alle überholen „will“


Wer viel über die Dörfer und Landstraßen fährt weiß, dass die nächste Ortschaft hinter der Kurve liegt, dass es viele Ausfahrten gibt, dass Überholverbote nicht einfach als Ärgernis gemacht werden. Dem Mercedes-Cabrio-Fahrer heute morgen war das mal ziemlich egal: ich habe selten auf 20 Kilometer mehr Gefährdungen für den Gegenverkehr erlebt, mehr saublöde Ideen zum Überholen beobachtet, war froh, dass einige Fahrzeuge und Sicherheitsabstand zwischen uns lagen. Fakt ist: Es gibt nur eine Spur pro Fahrbahn und es bleiben 20 Kilometer, da hilft dann auch der Kompressor mit seinen röhrenden PS nix. Ganz ehrlich liebe Leute: es ist Montag morgen und ihr habt es eiliger als alle anderen? Dann fahrt früher los. Sagt die, die schließlich 2 Fahrzeuge nach dem Eiligen am Ziel ankam – obwohl kein einziges Mal überholt …

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10 Kommentare zu “Episoden aus (m)einem Autofahrerleben (2): Der, der alle überholen „will“”

  1. Ich bin – obwohl selbst oft spät dran – in solchen Situationen echt ohne Verständnis! Vor allem, wenn andere gefährdet werden – geht gar nicht!
    Vor allem, wenn man dann das Ergebnis betrachtet…
    Eine stressfreie Woche wünsche ich Dir! 😉

    1. Geht mir ähnlich – was mich am meisten ärgert: es gibt Schnellstrecken in der Umgebung, warum such ich mir dann ausgerechnet den Weg, den die Genussfahrer auswählen? Und auf dem wohl oder übel Berufsverkehr herrscht? Ach ja, am meisten geärgert hat sich mit Sicherheit der Herr Cabriofahrer, weil er so sehr behindert wurde 🙂 Die wünsch ich dir auch, liebe Grüße von Doris

  2. Solche Spezialisten kenne ich zur Genüge. 20 km über einspurige Bundesstraße, in Richtung Flughafen. Vorzugsweise Ortsfremde, die wohl irgendwann während der Anreise merken, dass sie besser 1 Std. früher losgefahren wären. Zum K****. In meinen Augen sollten solch rücksichtslose Fahrer den Führerschein in die Cornflakes-Packung zurückstecken. Dort scheinen sie ihn her zu haben. *verständnislos*

    1. Ja, den Gedanken hab ich durchaus auch verfolgt, war ja schon ein ortsfremdes Kennzeichen 😉 Aber egal, ob fremd oder ortskundig: andere gefährden, weil man es selber eilig hat? Geht einfach nie. Und Punkt. Liebe Grüße von Doris

  3. Hatte der Fahrer einen Hut auf. Das ist ein Vorurteil von mir – ich weiß. Oft ist es aber so, dass es sich bei den „Trielern“ um ältere Fahrer handeln, die entweder die Landschaft genießen oder aus Angst so gemütlich fahren. Der gute Fahrer hält ab und zu an um den nachfolgenden Verkehr vorbeizulassen. Das tut beiden gut. Der nachfolgende Verkehr freut sich über freie Bahn und der langsame Fahrer fühlt sich nicht mehr bedrängt.

    Ich wünsche Dir gute und ruhige Fahrt ohne Unfall.

    Liebe Grüße
    Harald

    Achso. Du solltest folgenden Satz berücksichtigen: „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ – sprich hat eine entspannte Fahrt. Hetze ist kein guter Begleiter.

  4. Immer wenn ich solche Cabrios mit heulenden und dröhnenden Kompressoren hier vorbei fahren höre und sehe, dann wünsche ich mir, dass für die Fahrer jener Pkw’s der Liter Sprit zehn Euro kosten möge… Und ich bin immer wieder entsetzt, mit welcher Hirnlosigkeit, Eiseskälte und Verantwortungslosigkeit solche Menschen ihres und andere Leben auf’s Spiel setzen…
    Es gibt mittlerweile genügend Tests, die beweisen, dass ein/e bedachtsam, kontrolliert und umsichtig fahrender Verkehrsteilnehmer/in in der Regel nur unwesentlich später und weitaus ungestresster ans Ziel kommt als ein Raser…

    1. Ja, da kann ich dir nur beipflichten – meine Frage ist ja immer, wie die sich selber in solchen Tests einschätzen würden, also ob da Beobachtung und Eigenmeinung nicht SEHR WEIT auseinander liegen? Einen lieben Gruß in den heißen Abend, ich hoffe, dir gehts weiter gut und du erholst dich schön ❤

  5. Ich frage mich fast täglich, woher so manche Menschen ihren Führerschein haben. Unglaublich, was sich so auf Straßen abspielt. Ich habe mir so manches Grinsen (bewusst) nicht verkniffen, wenn ich dann mit Rasern an der nächsten Ampel stand….

    1. Ja, ich kann da auch sehr süß lächeln, wenn ich neben oder direkt hinter so einem Raser stehe – kann ich aber auch, wenn der Schleicher vor mir mich plötzlich hinter sich im Rückspiegel entdeckt (und erschrickt, weil er die 15 Kilometer vorher kein einziges Mal reingeschaut hat …) 🙂

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