Archiv der Kategorie: muss ich mir merken

„Job“

Wie angekündigt bin ich gestern sehr früh raus. Weil ich es versprochen habe. Mich zur Abwechslung aktiv in mein wochenend-lebendes Dorfleben integriert habe. Mit offiziellem Auftrag ohne Bezahlung: als Fotografin. Es war anstrengend. Es war aufregend. Es war bis Mittag nebelig. Nix mit Sonne. Es war chaotisch.

Und ich hab nicht nur fotografiert, sondern mich rundum nützlich gemacht. Mitgeschaut und aufgepasst, dass alles läuft. Dass das, was das Organisationskomitee geplant und vorbereitet hat nicht wegen einer falschen Absprache schiefgehst. Medienvertreter „betreut“, was ich halt auch im normalen Brotjob mache. Und war am Ende auch fix und fertig. Und überglücklich, allein zu Hause zu sein. Pflichtbewusst hab ich die Bilder dann sogar noch hochgeladen und ein bisserl aussortiert. Und den Link losgeschickt. Damit war der freie Tag auch schon mehr als rum.

Dafür gabs am Abend dann aber ein Kompliment von Herzen. Vom alten Freund, der mir den „Job“ vermittelt hat. Der darf das 😉

Ferienprojekt

Als Patentante ist man besonders stolz auf die Kreativität der Patenkinder. Deshalb möchte ich nicht versäumen, auch hier im Blog auf das Ferienprojekt von Mademoiselle hinzuweisen. Sie nutzt die Sommerferien, um ein Buch zu schreiben. Schon vor dem Schreiben hat sie sich über Vermarktungskonzept und Finanzierung Gedanken gemacht. Nicht, weil sie etwas daran verdienen möchte, die Einnahmen will sie für wohltätige Zwecke spenden.

Aber ich schweife ab, bei meinem letzten Besuch durfte ich schon mal einen Vorgeschmack bekommen, fertig ist nämlich bereits das Buchcover und ausführliche Informationen über die junge Autorin, warum sie schreiben möchte und dass sie damit jetzt beginnt. Mit Adresse und einer Einladung, als Fan jederzeit gerne mal vorbeizukommen, um die Schriftstellerin zu besuchen.

Und ein Satz des ersten Kapitels mit entsprechender Illustrierung/Zeichnung ist auch bereits fertig. Das Konzept hat sie mir dann mal schnell mündlich erläutert. Jetzt macht Mademoiselle übrigens erst mal ein paar Tage richtig Ferien, aber danach hat das Buch fertig schreiben höchste Priorität. Bislang läuft ja erst die Marketingkampagne, also die Vorankündigung, dass sie demnächst ein Buch herausbringen wird. „Und schließlich hab ich ja schon die Idee zum 2. Teil meines Buchs“. Fortsetzung folgt (und auch für eine mögliche Verfilmung hätte sie durchaus Vorschläge …)

Achso, und zum Glück hat sich die Frau Mama als Lektorin angeboten – ich vermute, da werden auch gewisse Details aus dem Kapitel „Über mich“ noch mal in alle Richtungen diskutiert werden 😊

Familiengeschichten: Alle zum Lachen bringen

Ein Nachtrag zu den Familenfeierlichkeiten der letzten Wochen: Nach der ganzen Feierei saß die Familie Sonntag zum Resteessen zusammen. Auch der Cookie-Katze haben die Nichten etwas Nudelsalat abgegeben, ist ja mehr als genug für alle da. Schließlich räumt meine Schwester den Tisch ab. Die immer noch sauschwere, etwa halbvolle Schüssel mit dem übrigen Nudelsalat ist ihr zu viel, muss ihr Ehemann tragen, der sich schließlich als frischer Herzinfarktpatient viel bewegen soll.

Als die beiden außer Hörweite sind kommentiert die bezaubernde Nichte trocken: „Phhh, zu schwer, echt, Mama wird aber auch immer älter …“ und schon muss der Rest der Familie so was von herzlich lachen. Ich vermute, ihr hat keiner den Grund für die plötzliche Heiterkeit verraten .

Dagegen I Dafür

Ziemlich gelungen fand ich Sonntag die Rede des Herrn Papa für seine Kommunionkind-Tochter Mademoiselle. Er hatte einen Ausdruck dabei, darauf zu sehen eine Uli Stein Karikatur mit großem Schriftzug „Dagegen“. Den hatte er ihr vor ein paar Wochen symbolisch an die Zimmertür gepinnt … ob sie wisse, warum. „Naja, weil ich halt öfter mal dagegen bin …“

Stimmt, was ja auch gut sei, wenn man als junger Mensch schon eine eigene Meinung habe. Und die auch dann vertrete, wenn es allen anderen schwer falle, das zu akzeptieren. Wünschenswert wäre, so der Papa, wenn aus dem konstanten „dagegen“ öfter mal ein „dafür“ werde. So wie neulich, als seine Tochter sich partout geweigert habe, vom reichlichen, köstlichen Spargel zu kosten, um dann das letzte Stück zu probieren – und mehr zu wollen. Tja …

Für dieses neue „dafür“ hat er ihr auch einen Uli Stein Cartoon mitgebracht, der nun als Partner von „dagegen“ aufgehängt wird. Wir blicken alle neugierig in die Zukunft und freuen uns auf die kommenden Veränderungen.

Ansonsten haben wir den Regentag drinnen verbracht, in einem angenehm kurzen Gottesdienst und anschließend beim ausgiebigen Verwöhntwerden in der Gaststätte des Vertrauens. Auch wenn das Kommunionkind das Menü nicht ausgewählt hatte waren wir kulinarisch schwer begeistert. Satte, zufriedene Gäste, einen Berg Geschenke, gemütliche Stunden – genau so soll eine Feier sein. Ohne dafür oder dagegen 😊