Letzte Schultage


Juchu, morgen ist endlich auch in Bayern der langersehnte letzte Schultag. Und es geht loooooooohohohohos in die GROSSEN Ferien. 6 Wochen Auszeit am Stück.

Weiß man diesen Luxus als Schulkind zu schätzen? Ich bin mir nicht sicher … In meinem letzten Kindergartenjahr zumindest kam mir jeder einzelne Ferientag zwischen dem letzten Tag im Kindergarten und dem 1. Schultag zu lang und vollkommen überflüssig vor. An der Schwelle von der Grundschule zum Gymnasium wars dann eher die Aufregung, die von Tag zu Tag stieg. Die nächsten neun Jahre? Das war unterschiedlich. Zumindest kann ich mich in all den Jahren einheitlich daran erinnern, wie lang ich die Ferien herbeigesehnt hatte. Das mit den Zeugnissen – überflüssiges Übel. Aber wieder ein Jahr geschafft. Endlich in der nächsthöheren Klasse, endlich Englisch lernen, endlich Fächer, die man nicht mag, ablegen können …

Erst kurz vor dem Abitur wurde mir bewusst: das letzte Mal im letzten Sommer, das waren deine letzten Schulferien. Im Studium hast du Semesterferien, das ist vollkommen anders. Und heute? Kann man als Erwachsener Urlaub mit Schulferien vergleichen? Selbst als Lehrer geht das wohl kaum.

Insofern meine lieben Patenkinder, und alle anderen, die hier mitlesen: freut euch auf die letzten Schultage – aber genießt vor allem die Ferienzeit. Ob zu Hause oder im Urlaub, ist es nicht herrlich 6 Wochen freie Zeit zu haben? Wenn das Wetter heiß ist können das mehr als 40 Schwimmbadbesuche oder Tage am See sein. Ich wünsch euch eine hochsommerliche Ferienzeit, mit Regen nachts, damit es auch mal etwas abkühlt.

Und ja, ich hätte morgen auch am liebsten einen letzten Schultag und dann ab in die Sommerferien. Das wär mal ein echter Erwachsenenwunsch? Noch einmal die großen Ferien erleben 🙂

 

8 Kommentare zu „Letzte Schultage“

  1. Ich habe als Kind immer die amerikanischen Schüler/innen beneidet. 😉 Mein Lieblingsbuch war (ist es nach fast fünfzig Jahren immer noch!) der wunderschöne Pferderoman „Mein Freund Flicka“ von Mary O’Hara. Und da war zu lesen, daß die Kinder in Wyoming drei Monate lang Sommerferien hatten! Wow! Doppelt so lang wie wir hier in Deutschland!!! 😉

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  2. Das positive an den Ferien ist, das weitaus weniger Kriecher die Strassen blockieren und endlich der Arbeitsweg zur Freude werden kann. Zumindest die ersten Tage, bis man sich daran gewöhnt hat 🙂

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  3. Ferien, Feiertage? Das kommt immer auf den Standpunkt. Es liegt im Wesen des Menschen immer die nächste Stufe erklimmen zu wollen. Ach wäre ich doch schon im Kindergarten, der Schule, aus der Schule. Und meistens blickt man wehmütig auf den vergangenen Lebensabschnitt zurück.
    LG Harald
    gsharald@wordpress.com

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