Kasperltheater


Wer als Teil einer Gruppe reist fühlt sich manchmal wie im Kasperltheater … unzählige Befindlichkeiten, ein bisschen Kindergarten, und die eigene oft grenzenlose Kompromissbereitschaft. Klar, man will es allen recht machen, aber ein paar Mal kam ich mir in den letzten 48 Stunden auch vor wie der Personal Assistant der Nation. Ach ja. Umso netter, wenn man unterwegs an den Wurzeln des Kasperls vorbeikommt, die reizende Stadtführerin mit ihrem bezaubernden Dialekt von der Wiener Volksbühne erzählt, wo Ende des 18. Jahrhunderts ein Schauspieler wohl zum ersten Mal nicht mehr als Hanswurst, sondern als Kasperl mit dem großen roten Herzen aufgetreten ist. Als eine, die sich grad ein Stück weit wie ein Kasperl gefühlt hatte, musste ich doch sehr schmunzeln. Steht die Figur doch für das Gute, dafür, dass am Ende alles wieder passt – schließlich ist  das Herz am rechten Fleck. Na dann spiel ich mach ich wohl noch etwas weiter mit 😊

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Ein Kommentar zu “Kasperltheater”

  1. Oh, ja, so eine Gruppenreise ist eine Bühne, auf der sich im Zeitraffer und ungemein geballt sämtliche positive und negative Befindlichkeiten des menschlichen Lebens präsentieren. :mrgreen:
    Hab ein schönes Wochenende!

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