Out for life


Ein Bekannter verbingt gefühlt viel zu viel Zeit im Social Web. Das fällt mir auf, weil seine Neuigkeiten mittlerweile die einzigen Informationen sind, die mir beim täglichen Login angezeigt werden. Eine Statusnachricht lautet „Out for life“. Jetzt frage ich mich: meldet er sich wirklich ab, wenn er die virtuelle Welt verlässt und im realen Leben aufschlägt? Oder ist das was ganz anderes, eine wohltätige Initiative oder was in der Art …? Ich muss doch noch mal nachfragen – bevor ich das ausblende.

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12 Kommentare zu „Out for life“

    1. Ich habe nachgefragt und es ist tatsächlich als „Abwesenheitsmeldung“ zu verstehen, quasi: Liebe FB-Gemeinde, ich bin ein paar Stunden nicht hier, sondern in meinem realen Leben zu finden. Für euch zur Info … Niemand soll sich Sorgen machen, falls „länger“ keine Reaktion erfolgt. Hm …

  1. Bei manchen Social Media Wütigendn kann man nur froh sein, dass man ihre Statusnachrichten ausblenden kann 😉

    1. Wir sind gerade im Austausch über meine Irritation, die von der anderen Seite als sonderbar gesehen wird. Mal sehen, vielleicht ist meine Sichtweise auch schlicht überzogen? Liebe Grüße von Doris

      1. Aber darüber reden ist ja schon mal ein guter Ansatz, jeder hat seine Sicht der Dinge, aber das gibt vielleicht auch mal einen Denkanstoß bei der Gegenseite, auch wenn sie es nicht gleich bemerkt. lg MArlies

    1. Ich auch – die Frage ist nur, ob und wie sich das für denjenigen anfühlt, er findet ja, dass das sein Leben ist, betrachtet es vielleicht gar nicht als virtuell? … Echt schwer, das nachzufühlen, geschweige denn zu verstehen!

  2. „Out for Life“ finde ich klasse, das muss ich mir merken. 🙂
    Ich schaue jeden Tag bei FB vorbei, aber ich bin z. B. keine, die ständig ihr Handy vor der Nase hat, so was finde ich grässlich. Dennoch kann ich aus eigener Erfahrung beitragen, wenn man jemals beständig mit einem Kreis virtueller Freunde gechattet hat, dann ist das intensiv und sehr real. Mein Partner und ich gehörten vor über fünfzehn Jahren über einige Monate zu einer Gruppe Leute, die sich abends in einem Chatraum traf. Leute aus ganz Deutschland, die sich sehr nett über Gott und die Welt und zum Teil auch über sehr Privates unterhielten. Wir waren so wenige, dass es auffiel, wenn jemand fehlte, und von daher war es normal, sich abzumelden, wenn man wusste, dass man nicht konnte.
    Wenn es deinem Bekannten mit seinen FB-Freunden ähnlich geht, kann ich das Bedürfnis, „Ich bin jetzt mal weg“ zu sagen, gut verstehen. Für ein paar Stunden finde ich es allerdings auch zu viel. Aber, hey …

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