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Einkauf erledigt


Manchmal ist spontan am besten: Heute waren die Nichte, ihre Mama und ich im lokalen Fachgeschäft des Vertrauens (richtig, nicht online!) und haben IHN gekauft. Den perfekten Schulranzen. Der die Nichte die kommenden Jahre in die Schule begleiten wird. Nach ausgiebigen Recherchen und Vergleichen und Testtragen ist es nicht noch ein Einhorn geworden (den haben fast alle Freundinnen …) sondern der mit dem Herz. Sogar die Farbe kann man ansehen. Schön. Die bezaubernde Nichte war richtig nervös, wurde aber so toll beraten, dass sie jetzt ganz genau weiß, wie sie die Riemen ideal einstellt und das Gewicht durch Brust- und Hüftgürtel optimal verteilt. Nur: ist trotzdem ganz schön schwer … Insofern wurde die neue Erungenschaft heute schon eifrigst herumgetragen. Und die nächsten Wochen wird sie noch oft und viel üben. Inhalt ist auch alles erledigt – dann kann der erste Schultag schon kommen …

Lesenswert: Mit fremden Federn

Liebe Katja Schnitzler,
da werde ich gestern doch tatsächlich von einer Kollegin gefragt, ob ich heimlich unter einem Pseudonym Kolumnen für die Süddeutsche schreibe. Warum? Weil Sie in Ihrer aktuellen Ausgabe von „Was ich am Job hasse“  Kollegenschwein G. auf den Punkt getroffen haben. Also nicht mich, sondern „unseren“ G. Im ersten Moment waren wir alle beim Lesen sehr amüsiert, dann doch zunehmend unsicher, ob Sie hier Kameras installiert haben? Ob Sie unsere Küchen- und Schreibtischgespräche mithören? Ob wir Ihnen, ohne dass wir es wissen, diese Infos zugespielt haben? … Nach dem dritten Mal Lesen glaube ich einfach, dass Exemplare der Gattung Pfau mit einer Unmenge fremder Federn doch häufiger in Firmen unterwegs sind, als wir uns das alle vorstellen können. Und unfassbar, wie Sie das ungläubige Staunen beschrieben haben, angesichts der Tatsache, wie es der Chef sieht – und wie die Wahrheit sich darstellt …

Vielen Dank dafür!!!

Liebe Mitleser,

den oben verlinkten Artikel möchte ich euch sehr ans Herz legen, so treffend skizziert, so herrlich getroffen, so genau beobachtet: Aus dem echten Arbeitsleben: wie manche arbeiten, und manche eben nicht.

Ganz klar, dass ich sofort richtig gestellt habe, dass dieser brilliante Text nicht von mir stammt – obwohl ich ihn gerne geschrieben hätte. Aber mit dem „mit fremden Federn schmücken“, da hab ichs nicht so …

Das mit den Dating-Portalen

Irgendwann mal hab ich mich, wie bestimmt jeder Single, auf Datingportalen angemeldet. Nach einigen höchst amüsanten sowie einigen überaus langweiligen Erlebnissen und der Erkenntnis, wie zeitaufwendig dieses Dating ist, war mir das dann aber zu unentspannt – und ich hab mich abgemeldet. Oder wo das nicht so recht funktionierte eben nicht. In jedem Fall bin ich seit vielen Jahren null aktiv. Seit letzten Sonntag bekam ich von einem dieser Portale Mails – die ich als Spam ungelesen löschte. Gestern dann eine E-Mail von meiner Jugendliebe. Warum ich denn auf seine Einladungen auf dem Datingportal nicht reagiere? Ich zurück: „Was machst du denn auf einem Datingportal?“ Antwort: „Daten, ich bin nämlich wieder Single.“ So erfährt Frau also im Jahr 2015, wenn Ex-Freunde „wieder auf dem Markt“ sind? Und er hat mein jahrelanges Profilbild erkannt … 😊

Sonntagsfreude: Überweisung

Offensichtlich hat die Bank es endlich geschafft: kann seit eben von unserem Baukonto online überweisen. Und freu mich aufrichtig, denn irgendwie mag ich nicht wegen jeder klitzekleinen Rechnung eine E-Mail an den Bankberater schreibenP1020139, weil irgendsoeine Kleinigkeit jedes Online-Banking verhindert. Seit eben gehts und darüber freu ich mich sehr. Und damit verabschiede ich mich in den Endlich-Sonntag-Abend (die Erholungsphasen in der Bauzeit sind nicht zu kurz, müssen nur effizient genutzt werden …)

Mehr Sonntagsfreude hier nachlesen.