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Sonntagsfreude: Zufriedenheit

Gestern hab ich einen Bekannten getroffen, der zeitgleich mit uns sein Haus renoviert hat. Er würde aus heutigem Blickwinkel vieles anders machen. Seine Frage, ob das nicht bei jedem Bauherren, also auch bei uns, so sei, habe ich rhetorisch offen stehen lassen. Denn: ich kann nur für mich sprechen. Und ich würde alles wieder genau so machen.

Witzig, denn genau das denke ich mir so oft: beim von außen aufs Haus schauen, beim drinnen durch die Räume gehen. Ich bin so zufrieden, wie wir es geschafft haben, aus alt neu, aber eben nicht ganz anders zu machen … Und das nicht nur wegen unserem hoffentlich lebenslang unverbautem Ausblick. Punkt.

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.

Spruch zum Wochenende: Haben und geben

„Nicht der ist reich, der viel hat, sondern der, welcher viel gibt. Der Hortende, der ständig Angst hat, etwas zu verlieren, ist psychologisch gesehen ein armer Habenichts, ganz gleich, wie viel er besitzt. Wer dagegen die Fähigkeit hat, anderen etwas von sich zu geben, ist reich.“ (Erich Fromm)

Ein guter Gedanke, über den ich gern und öfter nachdenke … und der gerade in vielen, unendlich vielen Gesprächen auftaucht: wie sehr uns dieses Haben doch manchmal am Leben, vor allem am zufrieden sein hindert.

Wie hat ein alter Freund kürzlich so treffend angemerkt: ich habe genug. Mehr kann mich weder glücklicher noch gesünder machen. Ich kann nur hoffen, dass ich es auch genießen darf, was ich habe. Wer weiß, wie lang ich noch hier sein darf. Nein, er ist nicht krank, aber ein bewusster Realist. Dessen Vater in seinem Alter die ersten deutlichen Zeichen von Alzheimer hatte …

Sonntagsfreude: Zufriedenheit

Eigentlich hat sich nichts verändert. Es ist weiterhin zu viel, die Belastung zu hoch. Aber eine innere Entscheidung zu treffen ENTlastet ungemein. Diese Woche war anstrengend, aber ich gehe die Tage entspannt an. Und bin dadurch ausgeglichener, zufriedener. Das tut sehr gut.

Es war eine gute Woche, ich habe blauen Himmel und Sonnenschein in Hamburg mit einem fantastischen Ausblick genossen, der nette Flugkapitän ist am Abend eine Panoramarunde über den Hafen „nur für uns“ geflogen. Ich bin mit den falschen Schuhen, aber ohne Hetze, durch die Münchner Altstadt im dichtesten Schneetreiben gerutscht. Und habe die guten Momente in mich aufgesogen.

Gestern haben die bezaubernde Nichte und ich einen Ausflug mit Reitstunde bei der Pferdefreundin gemacht, sogar die Pferdedame schien zwischendrin glücklich und zufrieden. Danach gabs glücklichmachende Pasta und eine Runde am Boden spielen und rumalbern mit Nichte 2.0 – und endlich mal wieder eine Folge Mia and me. Hatte schon „beinah“ vergessen, um was es geht 😉

Und heute scheint mir der Wettergott geneigt, gerade geht die Sonne auf und treibt die paar Wolken vor sich her. Das bedeutet, ich bin demnächst unterwegs, Frischluft in mich sammeln. Danach werde ich guten Gewissens auf jegliches Faschingstreiben verzichten – und es mir mit Gedanken zu den Veränderungen bequem machen.

Nachtrag: bin etwas mehr als 10 Kilometer durch diesen herrlich kalt-klaren Wintermorgen gestapft, durfte im Wald ein Reh und ein Eichhörnchen treffen, hab mich über den Herrn Reiher, ein Bussardpaar gefreut, wurde vom Turmfalken neugierig beäugt und verfolgt und vom Pfau zwar ohne Rad, aber durch einen Ruf und neugieriges Kopfwackeln begrüßt. Für mich ein nahezu perfekter Faschingssonntag …

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.“

Mittlerweile [*.txt]

Am Anfang war eine Ahnung – dass sich „etwas“ tun muss. Damit unsere Eltern seniorengerecht alt werden können. Es folgten Gespräche, Ideen, Pläne.

Dann kam die Arbeit. Für die ganze Familie. Nicht wenig, aber auch nicht zu viel.

Damit begann die Veränderung. Das Zuhause wurde zur Baustelle. 

Aus Tagen wurden Wochen – wurden Monate – wurden Jahre.

Zwischendurch war schon mal Weihnachten, damals noch alles ganz neu, ungewohnt, vieles unfertig.

Dann kam das zweite Baustellenjahr. Routiniert. Trotzdem immer überraschend. Und niemals langweilig. Nein, ganz bestimmt nicht …

Mittlerweile ist immer noch nicht alles fertig-fertig. Aber es ist wieder Zuhause. 

Fühlt sich gut und richtig an.

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Das zwölfte Wort von Dominiks txt-Projekt lautet „mittlerweile„. 


Für mich ein willkommener Zeitpunkt, das neue alte Zuhause zu definieren:  

Zuhause ist, wo die Liebe wohnt, wo Erinnerungen geboren werden, wo Freunde immer willkommen sind und jederzeit ein Lächeln auf dich wartet …

In unserem Zuhause 

  • wird gelebt
  • geben wir zweite Chancen
  • sagen wir Bitte und Danke 
  • haben wir Spaß
  • werden Fehler gemacht und verziehen
  • ist es mal laut und mal leise
  • geben wir unser Bestes
  • wird getanzt und gelacht
  • ist es bunt und lustig
  • wird geliebt
  • sind wir eine Familie

(Quelle: homesticker.de)