Schlagwort-Archive: Zitat

Spruch zum Wochenende: Alles passiert aus einem Grund

„Alles passiert aus einem Grund. Menschen ändern sich, damit du lernst, loszulassen. Dinge gehen schief, damit du zu schätzen weißt, wenn es gut läuft. Du glaubst einer Lüge, damit du lernst, nur dir selbst zu vertrauen. Und manchmal bricht etwas Gutes auseinander, damit etwas Schöneres zusammenkommen kann.“ (Marylin Monroe)

Meine Pause dauert noch ein paar Tage, aber ich lasse mal wieder einen Spruch da – passend zum Leben.

Habt ein schönes Wochenende

Spruch zum Wochenende

„Mit einer Weisheit, die keine Tränen kennt, mit einer Philosophie,
die nicht zu lachen versteht, und einer Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt, will ich nichts zu tun haben.“ (Khalil Gibran)

Bekommen habe ich diesen Spruch vor etwa 20 Jahren, in einem Sammelband. Ein Geschenk von einem Mann, der mich mein musikalisches Leben lang im wahrsten Sinn des Wortes ‚begleitet‘ hat: als Organist, Pianist, als Noten-Lieferant, als Chauffeur. Er feiert heute abend Jubiläum: 50 Jahre Organist des Chores. Eine Überraschungsparty ist für ihn geplant, ich bin noch nicht sicher, wie er darauf reagiert, denn „sowas“ mag er nicht, also im Mittelpunkt stehen, Geschenke bekommen, … Aber: ich freue mich darauf, ihn zu sehen. Und alte Freunde wiederzutreffen.

Euch allen einen schönen Sommerabend und HAPPY WEEKEND

Spruch zum Wochenende: GlücksBerge

Es gibt Zufälle, die glücklich machen. Einer dieser glücklichen Zufälle war, dass ich vor Wochen über die sozialen Medien auf die beiden Musiker Marianne und Rocco von Berge aufmerksam wurde. Die ihre Plattenfirma herausgefordert haben, für eine Million „likes“ einen Betrag für Tierschutz zu spenden. Hat geklappt. Hatte ich damals an die Konzertfreundin weitergeleitet, weil es so gut zu ihr passt. Dann haben wir entdeckt, dass das Duo auf der Tour in München Station macht, im Milla-Club. Vorgestern. Und Karten gekauft.

Ich hatte nicht viel erwartet, einen netten Abend. Und dann haben zwei Musiker mich in ihren Bann gezogen. Mit unverwechselbarer, guter Musik mit intelligenten Texten. Sie sprechen Themen an, die bewegen: Natur- und Tierschutz, Liebe, Freiheit, Selbstbestimmung, den Wunsch nach einer besseren Welt. Rhythmus, Stimme, Klang, Atmen. Mitsingen, summen, bewegen. Im kleinen Club ist jeder eingeladen, mitzumachen und einfach glücklich zu sein. Und das gelingt, schon nach den ersten Takten. Obwohl die Texte zum Nachdenken bringen, obwohl da keineswegs nur schön, sogar wunderschön gesungen wird – aber die Musik schafft eine ganz besondere Verknüpfung mit dem Augenblick. Macht das Hier und Jetzt greifbar. Gleichzeitig geerdet und schwebend, ein wunderbar starkes Wir-Gefühl entsteht. Verbindet mit den Elementen – auch mit dem 5. Element, dem GLÜCK.

Liebe Marianne, lieber Rocco, ihr beiden Berge, ich zitiere dieses Mal Auszüge aus eurem Liedtext, weil es so wunderbar als Spruch zum Wochenende passt – auch hier nochmal ein großes Dankeschön, für euch, für eure Musik, für eure Gedanken:

„Glück ist eigentlich nur ein Wort. Doch es hilft ungemein, ein Lächeln zu erklären. Glück ist wie der Wind. Und Glück ist die Freiheit, einfach so zu sein, wie wir wirklich sind. Egal was wir tun und was immer auch passiert, wir finden unser Glück im jetzt und hier. Vielleicht wärs mal gut, sich einfach glücklich zu schätzen. Denn was am Ende bleibt ist das Glück, das uns vereint – und wichtig ist nur, dass wir glücklich sind.“

Die ich gerne teile, weil ich sicher bin, dass es nicht nur mir und der Konzertfreundin und den Gästen im Milla gestern abend gefällt – zum Reinhören

 

„Weihnachten hat so eine Unaufhaltsamkeit im Näherkommen“

Wohl wahr, dieser lange Satz:

„… denn Weihnachten hat so eine Unaufhaltsamkeit im Näherkommen. Bei diesem Fest merkt man’s besonders, wie das Tempo der Welt nicht mehr auf es Rücksicht nehmen mag, so ein Fest hat langsam zu kommen, wie damals als man Kind war, da zählte man und wartete und es war trotzdem noch weit, das gehört dazu, dieser langsame Advent, nun rast man im Lebens-Schnellzug darauf zu, hält an keiner Station, und es ist nichtmal sicher, daß man in ‘Weihnachten’ halten wird, drei Minuten vielleicht – und weiter auf die große Stadt Neujahr zu, wo’s endlich ein kleines Aussteigen giebt und Händewaschen.“

(geschrieben von Rainer Maria Rilke in einem Brief an Nanny Wunderly-Volkart, am 15. Dezember 1922)