Schlagwort-Archive: zeit

Spruch zum Wochenende: Nimm dir Zeit

Ich hab gestern einen sehr schönen Tag mit meiner ehemaligen Arbeitskollegin verbracht. Wir haben einen Kulturtrip in die Umgebung gemacht, bei tollem Ausflugswetter. Sie steckt gerade dummerweise in einer nicht selbst verursachten Krise, die sie traurig macht. Ich hoffe, ich konnte ihr durchs Zuhören etwas helfen. Und habe noch einen passenden Spruch gefunden:

„Nimm dir Zeit zum Nachdenken, aber wenn die Zeit zum Handeln kommt, hör auf mit dem Denken und geh los.“ (Andrew Jackson)

1000 Fragen an mich #32

621. Von wem hast du vor Kurzem Abschied genommen?
Gestern Abend haben wir „Tschüss, bis zum nächsten Mal“ gesagt und der Familie meiner Schwester nach einem arbeitsreichen Tag zugewinkt.

622. Bist du (oder wärst du) eine Jungenmutter oder eine Mädchenmutter?
Weder noch.

623. Hast du schon mal individuelle Ansichtskarten gestaltet?
Ich habe zu Studienzeiten sehr gerne Karten zu allen möglichen Gelegenheiten gebastelt, da waren auch Karten mit Erinnerungsstücken aus Urlauben dabei, also quasi Ansichtskarten.

624. Wie würde dich deine Familie beschreiben?
Packt alles an, geht manchmal nicht den einfachsten Weg – und verletzt sich „gern“.

625. Wonach suchst du deine Kleidung aus?
Sauber, Verfassung, Anlass, so in etwa.

626. Welche deiner Eigenschaften magst du nicht?
Jede Eigenschaft hat gleichzeitig Vor- wie Nachteile.

627. Welches Gericht würdest du am liebsten jeden Tag essen?
Salat und Pasta.

628. Mit welchem Gefühl spazierst du durch den Zoo?
Ich war seit mindestens 20 Jahren nicht mehr in einem Tierpark, als Kind mit Begeisterung, heute würde ich mich an den Tieren freuen, aber mit dem unguten Gefühlt, dass sie wegen „meinem“ Eintrittsgeld gefangen gehalten werden . .

629. Bei welcher Angelegenheit hättest du deine Grenzen früher aufzeigen müssen?
Nein-Sagen ist meine Lebensaufgabe, immer wieder gehe ich aus Hilfsbereitschaft über meine Grenzen, habe aber gelernt, heute früher aufzuhören, als noch vor ein paar Jahren.

630. Welcher Film ist für dich der beste/ resp. schlechteste Film, der jemals produziert wurde?
Die Herr-der-Ringe-Trilogie.

631. Ist jeder Tag ein neuer Anfang?
Ja.

632. Wo gehst du beim ersten Date am liebsten hin?
Komische Frage? Also für mich … gehen andere mit ihren ersten Dates immer ins gleiche Ambiente? Ich treffe bei einem ersten Date jedes Mal einen anderen Menschen, entsprechend unterschiedlich verlaufen die Dates.

633. Wann musstest du dich zuletzt zurückhalten?
Wenn wieder mal die bezaubernde Nichte als Blitzableiter für den Frust von Erwachsenen herhalten muss ..

634. Kannst du jemanden imitieren?
Mit den Fingerpuppen der Nichten kann ich einen alten, brummenden Löwen, ein fröhliches, glockenhelles Einhorn oder einen einfältigen, lispelnden Esel geben.

635. Was hättest du viel früher tun müssen?
Die Frage wiederholt sich, das einzige, was mir einfällt, hatte ich schon geschrieben.

636. Singst du im Auto immer mit?
Ja.

637. Mit wem würdest du gern tauschen?
Ich bin zufrieden und möchte, selbst wenn es möglich wäre, nicht tauschen.

638. Wann hast du zuletzt heftig gejubelt?
Beim Ed-Sheeran-Konzert im Münchner Olympiastadion.

639. Wie läuft es in deinem Liebesleben?
Ich bin zufrieden.

640. Wodurch wirst du inspiriert?
Auch die Frage wiederholt sich, Natur, Menschen, Beobachtungen …


Johanna alias pinkepank stellt 1000 Fragen, sie und viele viele andere Blogger antworten. Spannend, dieser Weg der Selbstfindung, anhand gängiger Fragen etwas Selbstreflektion. Dazu sicher viele Infos für meine Patenkinder zum Nachlesen. Deshalb wird das – statt immer wieder mal sogenannten Blogstöckchen – (m)ein Schreibprojekt für 2018, mal kurz, mal ausführlich. Ganz so, wie es sich ergibt.

Nerven aus Stahl

So ein Umzug, der ist schön? Sollte einer so was behaupten würde die bezaubernde Nichte ihn grad am liebsten ganz fest verhauen … packen nervt. Laune mies. Alles blöd.

Und da ist sie ja keineswegs die einzige, die von allem genervt ist. Die Eltern sind, obwohl sie seit Tagen packen, abbauen, packen, abbauen und von vorn immer noch nicht fertig. Und es fällt auf den letzten Metern immer schwerer, mit Gemotze und blöden Kommentaren umzugehen. Nerven liegen blank. Zu viele Nebenschauplätze. Und das Gefühl, nie fertig zu werden …

Morgen kommt endlich der Umzugswagen, und ich kann euch sagen: ich hoffe sehr, dass er beim Einpacken auch etwas von der gewittrigen Stimmung im Haus mitnimmt – und das irgendwo unterwegs rauslässt. Damit alle im neuen Haus unbeschwert ankommen und gut gelaunt mit dem Einräumen und wohnlich machen beginnen können …

Mittendrin sitzt Nichte 2.0, für die alles – außer x Zähne auf einmal bekommen – ein großer lustiger Abenteuerspielplatz ist.

Was alle anderen, vor allem die bezaubernde Nichte, die auch lieber „nur spielen“ will, zusätzlich nervt … Nur noch ein paar Tage durchhalten, dann sind Ferien und das schöne neue Zuhause wartet. Und in ein paar Wochen ist zum Glück alles vergessen …

Spruch zum Wochenende: Haben und geben

„Nicht der ist reich, der viel hat, sondern der, welcher viel gibt. Der Hortende, der ständig Angst hat, etwas zu verlieren, ist psychologisch gesehen ein armer Habenichts, ganz gleich, wie viel er besitzt. Wer dagegen die Fähigkeit hat, anderen etwas von sich zu geben, ist reich.“ (Erich Fromm)

Ein guter Gedanke, über den ich gern und öfter nachdenke … und der gerade in vielen, unendlich vielen Gesprächen auftaucht: wie sehr uns dieses Haben doch manchmal am Leben, vor allem am zufrieden sein hindert.

Wie hat ein alter Freund kürzlich so treffend angemerkt: ich habe genug. Mehr kann mich weder glücklicher noch gesünder machen. Ich kann nur hoffen, dass ich es auch genießen darf, was ich habe. Wer weiß, wie lang ich noch hier sein darf. Nein, er ist nicht krank, aber ein bewusster Realist. Dessen Vater in seinem Alter die ersten deutlichen Zeichen von Alzheimer hatte …