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Sonntagsfreude: Mädels-Valentinstag

  Die Nichte mag Tradition, deshalb ist dieses Wochende Wiederholung unseres letztjährigen Mädels-Abend zum Valentinstag angesagt. Das bedeutet für die Tante: kulinarisch verwöhnt werden mit Sternen-Nudelsuppe und Schmetterlings-Nudelsalat und gaaaanz gerecht geteiltem Nachtisch. Vor dem Schlafen „Bibi und Tina“ mit vielen Abenteuern auf dem Pferdehof. Und vormittags spielen, spielen, spielen. Die Nichte will natürlich gewinnen, Mensch ärgere dich nicht, Lotti Carotti, Looping Loui (ja, der Schwager hat mir auch erklärt, dass das beste Dienste für alkoholreiche Freundeabende bietet). Und Yoga. Und Mandalas ausmalen. Und Seifenblasen pusten. Schon schön, so viel Zeit zusammen zu haben, da muss sooooo viel reinpassen.

  Allerdings bin ich ziemlich erledigt, man könnte auch sagen steinmüde. Denn meine 5jährige Zimmergenossin war heute um 4.26 Uhr der Meinung, dass wir jetzt genug geschlafen haben. Und wollte mit mir quatschen. Oder besser Quatsch machen… Sehr überraschend für mich trotz allem, dass sie im Moment des Aufwachens genau weiß, dass ich da bin. In der Höhle unter ihrem Hochbett liege. Dass ich da schlafe wird selbstverständlich ignoriert. Bin schließlich als Babysitter „angeheuert“. Aber da ist sofort der kichernde Weckruf „Weißt du was, Coco…“ – und dann folgt die erste Erzählung des Tages.

  Happy Valentines, alle miteinander. Und: Mehr Sonntagsfreude sammelt Rita, schaut bei ihr vorbei.

#Sonntagsfreude: Yoga

P1030204Was für ein herrlicher Mädelsausflug war unser Tag auf der Yoga World.

©meinesichtderweltWeil es eine gute Mischung aus Ausstellung, Vorträgen und Mitmachen ist.

P1030178Weil die Menschen, die mit uns da waren, ob Aussteller oder Besucher, so eine herrlich entspannte Atmosphäre verbreiten. Ausnahmen gibts auch, aber die kann man einfach ausblenden.

P1030184P1030186Wie oft wir angelächelt wurden, wie viel Zeit für Gespräche an den Messeständen ist.

Auch, weil trotz des idealen Wetters nicht „zu“ viele Menschen da waren.

Weil wir früh da waren und einen perfekten Parkplatz hatten.

Weil wir uns erst gar nicht vorgenommen hatten,  uns in lange Warteschlangen wie bei „Alignment in Motion mit Dr. Ron Steiner und Yoga für alle bei Dr. Patrick Broome einzureihen.

P1030196©meinesichtderweltDafür gabs Hatha Yoga für den starken Rücken mit Andrea Ostheimer und Yoga als Therapie mit Dr. Ron Steiner.

Daneben viele viele nette Begegnungen, unter anderem mit meiner früheren Lehrerin, die mich ans Tanzen und Bewegen herangeführt hat – und heute eine begeisterte und bestimmt noch viel begeisternde Yoga-Lehrerin ist.

P1030174 P1030172 P1030167Und am schönsten: zwischendrin bleibt viel Zeit für den Freundinnen-Gedankenaustausch. Ein tiefenentspannter Tag, mit viel Besinnung auf uns, Gesundheit, Körper und Bewegung. Schön wars.

Jetzt freu ich mich auf ein paar Seiten aus meinem Mitbringsel, einem Buch, dessen Autorin mich sehr bewegt hat – darüber werde ich separat berichten. Und danach gönne ich mir Yoga, zum Gesundbleiben, zum Heilen, zum Bei-mir-Sein.

 

Mehr Sonntagsfreude bitte hier nachlesen.

Yoga World München
Yoga World München

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Dankeschön – und ein paar Fragen hätte ich noch

Ein Dankeschön an alle, die mich durch Mitlesen, Kommentieren, Anregungen und Gedanken durch das Jahr begleitet haben, ich wünsche euch einen sicheren Rutsch und einen guten Start für 2015.  Rückblickend habt ihr mit mir  so oft herzlich gelacht, vielleicht auch mal geweint. Ihr habt durch das Lesen zugehört und mit mir geredet, nachgefragt oder einen Rat gegeben. Manchmal war es wie eine Party, aber es waren auch viele ernste Momente dabei. Manchmal habt ihr mit mir geträumt, vielleicht auch mal gesungen und getanzt – und das beinahe jeden Tag … Schön, dass es euch gibt. Ich freue mich, wenn ihr mich auch 2015 begleitet, sehr sogar.

Zum Jahresende reflektiert man gern, ich merke im Rückblick, dass mein Jahr 2014 intensiv, aber sehr balanciert war. Ich fühle mich sehr aufgeräumt, hatte ausreichend Zeit für Familie und Freundschaft, konnte kostbare Momente mit meinen liebsten Menschen genießen. Meine Gefühlswelt war stabil und ausgeglichen. Ich habe in diesem Jahr von meiner Lebenserfahrung profitiert: vieles, was mich früher belastet hätte, schüttle ich ab. Ich nehme die Probleme anderer nicht mehr als meine Aufgabe an, höre nur zu, grenze mich aber ab. Lernen muss ich, dass mich mein neues Zeitmanagement begrenzt: ich habe auch vorher viel gearbeitet, jetzt verbringe ich zusätzlich mehr als einen Arbeitstag auf dem Arbeitsweg. Das macht oft eine 7-Tage-Woche, das merkt mein Körper… Viel Zufriedenheit habe ich aus der großen Räumaktion in meinem Elternhaus erlangt, bin meiner Familiengeschichte ein Stück nähergekommen. Das gibt mir tiefe Wurzeln – und verleiht gleichzeitig weite Flügel.

Für das neue Jahr bin ich kürzlich auf diesen Spruch gestoßen, der perfekt zu meiner Erwartung passt: „Ich wünsche mir nicht viel vom neuen Jahr. Es soll kein großes sein und auch kein Meilenstein. Ein Jahr, so wie es tausend Mal schon war. Lasst uns bescheiden sein : Es werde klein, es sei eine Jahreszahl, die man flüchtig liest, die für die Geschichte später nicht wichtig ist. Ich wünsche mir ein unscheinbares Jahr, das nicht gemessen wird, von Hass zerfressen wird. Das bald vergessen wird, wie jedes gute Jahr.“ (Gerhard Bronner)

Es geht weiter, denn kürzlich wurde ich von Nadja nominiert. Das ist Auszeichnung und Aufgabe zugleich, gerne verlinke ich auf ihren Blog, auf dem ihre Ausbildung zur Yoga-Lehrerin und noch vieles mehr mitzulesen ist. Vielen Dank für die Fragen, die ich gerne beantworte.

Finde eine Metapher für dein Leben. Ist es zum Beispiel ein Puzzle, eine Schule, eine Liebesgedicht, ein Abenteuer, eine Reise, ein Fall oder … ?

(Er)Leben ist meiner Meinung nach schon Metapher genug. Wenn ich es sprachlich reicher machen möchte, so würde ich es als gutes, spannendes Drehbuch beschreiben: nach den ersten Seiten denkt der Regisseur, er habe eine Geschichte verstanden. Und wisse, wie er es spannender machen kann. Deshalb ändert er einzelne Szenen oder den Ablauf. Nimmt Protagonisten heraus, fügt andere dazu. Das ergibt nicht immer automatisch einen Sinn. Der Zuschauer, der den kompletten Film am Ende zu sehen bekommt, wird aber wissen, wofür es gut war …

Wer oder was inspiriert dich?
Menschen, Erlebnisse, Natur, Gedanken, Musik, Kultur und gelebtes Brauchtum.

Wenn du einen Tag lang unsichtbar wärst, was würdest du machen?

… mich für einen Tag im wahrsten Sinn des Wortes in Luft auflösen, Zeit für mich genießen 😉

Mit welcher Rolle (Roman, Film, Serie, …) identifizierst du dich am ehesten und warum?

In meinen bisherigen Theater-Rollen hab ich meist die jugendliche Liebhaberin gespielt, leider fällt mir tatsächlich keine andere Figur ein …

Ziehst du Energie eher aus der Außenwelt oder aus deinem Inneren – und wie zeigt sich das?

Das hält sich in der Regel sehr die Balance. In meinem Inneren sammle ich Eindrücke und Impulse aus der Außenwelt, die ich in Energie für mich, aber auch für andere umwandle.

Wenn du die Zeit anhalten könntest, was würdest du tun?

Wenn das bedeutet, dass mein Umfeld mit im zeitlosen Raum schwebt, dann würde ich die Zeit an einem Sonntag morgen anhalten, und einen unendlichen Tag mit Familie und Freunden verbringen. Zusammensein, am liebsten an einem langen Tisch im Freien, im Garten, bei Sonnenschein im Schatten der Obstbäume.  Reden, lachen, essen … Ohne, dass wir müde werden. Und ob ich die Uhr jemals wieder anstellen würde?

Was war für dich ein besonderes Aha-Erlebnis?

Ich erlebe regelmäßig außergewöhnliche Aha-Momente mit Kindern, sie öffnen Augen und Ohren.  Und Herzen. Meine Patenkinder haben jedes ihren ganz eigenen Blick auf ihre Welt. Ich hab für mich einiges dazugelernt, zum Beispiel, dass ich meine Kindheit nicht mit ihrer vergleichen darf – und dass sie später ähnlich intensive Erinnerungen haben werden, nur eben andere 🙂

Wie wichtig sind dir Klicks, Visitors, Follower etc.?

Wichtig ist mir Austausch, Mitlesen auf anderen Blogs, spannende Themen. Auch gerne Projekte, die Blickwinkel verändern. Ich freue mich über Leser, aktiv wie passiv, beobachte das auf meinem sehr privaten Blog aber keinesfalls unter einem professionellen Aspekt. Die schönsten Momente beim Bloggen haben nichts mit Zahlen zu tun, sondern mit Kommentaren oder Aufmerksamkeiten.

Wenn du zwei Leben gleichzeitig leben könntest, wie sähen die aus?
Ich würde mein berufliches und mein privates Ich trennen, dann hätte jedes einen 24-Stunden-Tag und eine 7-Tage-Woche – traumhaft 😉

Und noch ein bisschen Romantik zum Schluss: Glaubst du an die GROSSE Liebe?
Ja, und auch daran, dass man die mehr als einmal erleben kann.

Ich verzichte auf Nominierungen und lade ganz einfach jeden, der möchte, ein, die folgenden Fragen zu beantworten, die sich alle darum drehen, was euer Herz anspricht… Gerne in den Kommentaren – oder im eigenen Blog, ganz wie ihr mögt und Zeit habt ♡

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1 ♡ Bilder oder Worte, was berührt dein Herz mehr?

2 ♡ Wer oder was bringt dein Herz zum Schwingen?

3 ♡ Bei welcher Musik klopft dein Herz im Takt?

4 ♡ Entscheidungen, lässt du eher Herz oder Kopf entscheiden?

5 ♡ Ein Ort, an dem dein Herz ganz ruhig wird?

6 ♡ Gibt es in deinem Leben einen oder viele Menschen, mit dem/denen dein Herz im Gleichklang schlägt?

7 ♡ Was versetzt dein Herz am meisten in positive Aufregung?

8 ♡ Was tust du, um dein Herz gesund und kräftig zu erhalten?

9 ♡ Hast du ein Herz für Tiere?

10 ♡ Und last but not least: Woran hängt dein Herz? Wovon kannst du dich unter keinen Umständen trennen?

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