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#Sonntagsfreude: Gewitterstimmung

Viele Hitzegewitter in diesen Tagen. „Es braut sich etwas zusammen“, so ein typischer Spruch, aber ganz schön wahr. Wie steh ich zur Gewitterstimmung? Wenn man geschützt sitzt kann man das oft regelrecht mit vielen Sinnen beobachten und spüren? Wie die Wolken erst dichter und dunkler werden, sich dann schwarz färben, es immer dunkler wird. Dann beginnt es meist in der Ferne zu grollen, oft sieht man den ersten Blitz – obwohl er hunderte von Kilometern entfernt ist. Irgendwann setzt der Wind ein, je nach Stärke kann es schon ordentlich wirbeln. Und dann kommt der Regen, die Blitze, der Donner. Das schönste nach einem Sommergewitter? Der Regenbogen. Der manchmal von einem bis zum anderen Ende des Horizonts in allen schillernden Regenbogenfarben leuchtet. Vor Jahren hatte ich mal großes Glück und nach einem Hitzegewitter hab ich dieses Bild aufgenommen – mit einer Handykamera, unbearbeitet. Einfach schön!

Mehr Sonntagsfreude bitte hier nachlesen.

Regenbogen
Regenbogen

Spruch zum Wochenende: Himmel

Heute vormittag bin ich mit meiner Nichte über den heimischen Friedhof gegangen und habe die für Allerheiligen so wunderschön geschmückten Gräber vor dem novemberlich herbstlichen blau-Weißen Himmel bewundert. Es gibt Ruhestätten, die fast einen Blick in den Himmel offenbaren? Und dabei ist mir einer meiner liebsten Sprüche einer meiner Lieblingsschriftstellerinnen eingefallen, den ich zum Spruch für mein Wochenende mache:

„Wie schön muss es erst im Himmel sein, wenn er von außen schon so schön aussieht?“ (Astrid Lindgren)

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Autobahnerlebnis

Gestern auf der Autobahn hatten wir ein Naturerlebnis: auf der Fahrt Richtung Heimat waren wir erst von Ost nach West unterwegs, hinter uns eine schwarze Wolkenwand, vor uns blauer Himmel. Nicht ganz blau, sondern ein Blau mit rosa Schimmer. Mein Blick nach vorne in Kombination mit den Rückspiegeln fast unwirklich. Dann haben wir die Autobahn in Richtung Süden gewechselt, hinter uns blauer Himmel, durchzogen von ein paar Wölkchen. Über und rechts von uns strahlender Sonnenschein. Scharf Links von uns die schwarzen Wolkenberge. Fast unwirklich die regennasse Fahrbahn, nicht nur etwas nass, sondern so viel Wasser, dass es wie Gischt hochgespritzt ist, aufgewirbelt von den Fahrzeugen. In Fahrtrichtung ein gleißend heller, fast nicht zu durchschauender Wassernebel. Irisierend im Gegenlicht der herbstlich tiefstehenden Sonne, im Seitenspiegel hatte ich immer wieder kleine Regenbogen. Schön, auf besondere Art und Weise zauberhaft. Aber auch gefährlich, denn es gibt Autofahrer, die lichtlos durch diese ohnehin schon schwer einsehbare Fahrtsituation geistern. Und die Blinker und ohne Blick in Rückspiegel oder Schulterblick Spur wechseln.
Wir sind sicher durch dieses Autobahnerlebnis gefahren und Heil zu Hause angekommen. Und ich hab immer noch diese wirklich seltenen Bilder im Kopf.

Ich sehe …

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… Ein kleines Mädchen, das Seifenblasen in den Himmel pustet. Und dabei Spaß hat. Sie liegt auf einer Bank? Oder steht hinter einer Mauer? Hab heute auch schon Fische, Hunde, Signale, Autos und alles mögliche am Himmel entdeckt. Es ist ein wunderbarer Tag, um die Wolken am Himmel zu deuten 🙂
Viel Spaß dabei!