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Neuzugang im Hasenhimmel

IMG_2106-0Das heiße Wetter war für den Hasen-Oldie zu viel – die bezaubernde Nichte ist unendlich traurig. „Ihr“ Muckl ist am Hitzewochenende über die Regenbogenbrücke gegangen. In den letzten Monaten war sie schon immer mal wieder hoch beunruhigt, dieses Mal war es tatsächlich so weit – der Schmerz sitzt tief. Und ich ich werde den Hoppler mit den immer zu schnell wachsenden Zähnen vermissen. Ein Hase, der regelmäßig zum Zahnarzt musste, allein deshalb wird er unvergessen bleiben? Und natürlich die Sequenz, als er damals auf Urlaub bei den Großeltern beinahe über die große Wiese und immer weiter und weiter davongehoppelt ist – meine Schwester hinterher. Ich habe das nie live gesehen, aber die Bilder im Kopf 😉

Machs gut, kleiner Muckl – und viel Spaß mit deiner alten Freundin Wolke (ich hab hier tatsächlich ein Bild von euch zweien von früher gefunden), die dich bestimmt schon in Empfang genommen hat und dir jetzt zeigt, wie es im Hasenhimmel so läuft, so wie sie es schon damals immer gemacht hat 🐰

Die Wolke

Gestern früh ist die Wolke gestorben. Als die bezaubernde Nichte vormittags ihre Hasen versorgt hat, fand sie die Dame leblos im Käfig. Der Hasenmann hoppelte ganz allein herum … das war sehr traurig. Und es musste schnell ein neuer Gefährte herbei, denn ein Hase allein? Nein, das geht nicht. Jetzt hat Muckel einen neuen Spielgefährten. Noch beschnuppert Schnuckel durch ein Gitter getrennt seinen neuen Freund. Aber das wird schon, wenn sie sich erst aneinander gewöhnt haben. Und der neue Hase ist schon sehr tröstlich für die kleine Hasenliebhaberin …

Spruch zum Wochenende: Wolkentag

Am Himmel türmen sich heute hohe Wolkenberge – viele Graustufen, dazwischen schillern Nuancen von blau, weiß, rosa … Ja, es ist ein stürmischer Tag. Ja, kann sein, dass Schnee kommt. Und trotzdem kein grauer Tag, im Gegenteil. Der Himmelsmaler schwingt seinen Pinsel und zaubert eine vielfältige Palette an unterschiedlichsten Gebilden. Ich halte es heute ganz mit Marliese Zeidler, deren Spruch ich minimalst abwandeln möchte:

„Ich brauche meine Tagträume, um die Sonne und die unendliche Farbenpracht hinter dunklen Wolken zu sehen.“

Trüb [*.txt]

Trübe Tage, grau, düster.
Wolken oder Nebel oder beides, hängen tief.
Wenn es nicht regnet, dann gleich.
Kein Licht, nicht mal Nuancen.
Unfreundlich ist es , nicht einladend;
als ob das Fensterglas schmutzig wär …
Die Stimmung betroffen, traurig, betrübt.
Nebenan scheint das Unglück zu wohnen.
Kein Lächeln, keine Freude … nur Kummer, Trauer, Trübsal, Leid.
Wehmut.
Und dann, dann reisst es auf, das trübe Element schwindet, mit ihm jeglicher Zweifel. Lichtstrahl für Lichstrahl bahnt sich seinen unbeirrbaren Weg, beleuchtet die farbige Pracht.
Bunte Vielfalt um uns. Ein blauer Himmel, Grün, wohin das Auge schaut – und Blumen. Millionen von. Frühling.
Satt. Zufrieden. Glücklich.
Aprilwetter.
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Ein Beitrag zu Dominiks [*.txt]-Projekt, das 4. Wort lautet “trüb”.