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Spruch zum Wochenende: Momentaufnahme?

„Den dummen Menschen erkennt man nicht daran, dass er nichts weiß – das ist verzeihlich. Wahre Dummheit bedeutet, dass jemand auch nichts wissen will, dass er Wissen geradezu meidet und sich selbst für so klug hält, dass er glaubt, dieses Wissen gar nicht zu benötigen. Diese Dummheit breitet sich gerade rasend aus …“ (Axel Hacke)

Das ist leider, was ich in den letzten Wochen beobachte. Auch oder sogar vor allem bei Menschen, die ich vielleicht mal für ihren „gesunden Menschenverstand“ bewundert habe. Die sich für schlauer halten. Eine Krankheit leugnen. Das Sterben verharmlosen.  Sich vor einen Karren spannen lassen. Es besser wissen, als die Entscheider. Es nicht nur anders machen würden, sondern einem egoistischen Weg folgen. Und menschenverachtende Propaganda mit dem Recht auf Freiheit verwechseln … Erinnert mich an irgendwas? Gabs da nicht schon mal Versprechen, dass es „allen“ unter einer neuen Führung besser gehen werde? …

Dieses Wochenende brauche ich viel frische Luft, um das, was sich in mir an negativen Gedanken sammelt, loszulassen. Ich will das keinesfalls bei mir behalten und darüber grübeln. Denn es führt zu nichts. Punkt.

Spruch zum Wochenende: Wissen

„Was man nicht genau weiß, weiß man gar nicht.“ (Verfasser unbekannt)

Ist gar nicht so einfach, an das Übel bzw. die Quelle meines Schmerzes zu gelangen. Auch die gestrige Untersuchung hat keine Erklärung geliefert, warum mir mein Handgelenk unverändert weh tut. Vielleicht wäre am einfachsten, wenn ich es einfach mal so hinnehmen könnte …? Probier ich aus, direkt jetzt am Wochenende – habt ein schönes.

Sonntagsfreude: Vollmond in Tirol

Zumindest erahnt haben wir ihn, den Herrn Vollmond. Und schön war unser Ausflug auf die Alm, erholsam. So eine kurze Auszeit an einem Ort, wo alles noch ganz urtümlich ist. Komfort gibt’s kaum, aber eigentlich ist dann doch wieder alles da, was man zum gemütlich leben braucht. Ein Plumpsklo an der frischen Luft, Wasser vom Brunnen, das sich per Seilwinde bis zum Haus ziehen lässt, ein Bettenlager mit richtigen Betten samt Matratze und sogar Federbetten und das Beste: ein alter Holzofen in der gemütlichen Kuchel, der macht an den schon klammen Abenden ordentlich warm … 

Und wenn man dann noch ein Kräuterseminar geschenkt bekommt, von einer Frau, die sich ihr Wissen nicht angelesen hat, sondern es als alte Familientradition von Kind auf gelernt hat, dann freu ich mich viel zu sehr, als dass ich mich wegen den Wolken vor dem Mond ärgern würde … So ein Vollmondfeuer voll von Dankbarkeit, guten Wünschen mit fröhlichen Menschen sollte ich übrigens öfter machen, hat sehr gut getan.

Mehr Sonntagsfreude sammelt Rita. Bei ihr geht’s diese Woche ums Ernten, schön, dieses Erleben mit ihr zu teilen.