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Was so in Kinderbüchern drin steckt

Kürzlich habe ich bei einer Folge Lauras Stern gelernt, wie wichtig es ist, sich und anderen kleine Lügen einzugestehen, sich dafür zu entschuldigen. Vor allem, wenn man den kleinen Bruder angeschwindelt hat, um seine Ruhe zu haben. Da ertappt man sich durchaus als Erwachsene, denn kann schon mal vorkommen, dass man die Kleinen anschwindelt, um sich Ruhe zu verschaffen, um ein vorher gegebenes Versprechen nicht einhalten zu müssen, …

Und inspiriert von einem englischen Artikel habe ich nach Lebensweisheiten in Kinderbüchern gestöbert:

„Wenn wir träumen, betreten wir eine Welt, die ganz und gar uns gehört.“ (Joanne K Rawling / Albus Dumbledore in Harry Potter)

„Die ganze Welt ist eine große Geschichte, und wir spielen darin mit.“ (Michael Ende / Momo)

„An allem Unfug, der geschieht, sind nicht nur die Schuld, die ihn begehen, sondern auch diejenigen, die ihn nicht verhindern.“ (Erich Kästner / Das fliegende Klassenzimmer)

„Wenn Du wütend bist, zähl bis vier. Bist Du außer Dir vor Wut, fang an zu fluchen.“ (Mark Twain / Die Abenteuer des Huckleberry Finn)

„Aber es gibt Dinge, die man tun muss, sonst ist man kein Mensch, sondern nur ein Häuflein Dreck.“ (Astrid Lindgren / Jonathan zu Krümel in Die Brüder Löwenherz)

„After all we’re much older than we were last year.“ (Enid Blyton / George in 5 Freunde auf geheimnisvollen Spuren)

„O Bär“, sagte der kleine Tiger, „ist das Leben nicht schrecklich schön?“ „Ja“, sagte der kleine Bär, „schrecklich und schön.“ (Janosch / Oh wie schön ist Panama)

„Nichts auf der Welt ist so einfach, daß man es mit einem Satz erklären könnte.“ (James Krüss / Lefuet in Timm Thaler oder das verkaufte Lachen)

„‚Oh, das ist bestimmt sehr bequem, so ein eckiges, hartes Ding unterm Kopf‘, hatte ihr Vater gesagt, als er zum ersten Mal ein Buch unter ihrem Kissen entdeckte. ‚Gib zu, es flüstert dir nachts seine Geschichte ins Ohr.‘ – ‚Manchmal!‘, hatte Meggie geantwortet. ‚Aber es funktioniert nur bei Kindern.'“ (Cornelia Funke / Tintenherz)

„Glaub mir, Krabat, alles auf dieser Welt hat seinen Preis…“ (Ottfried Preußler / Krabat)

„Bewahre mich vor der Angst, ich könnte das Leben versäumen. Gib mir nichts, was ich mir wünsche, sondern was ich brauche. Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.“ (Antoine de Saint-Exupery / Der kleine Prinz)

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Weisheiten aus aller Welt

Auf Lilies Diary sind heute 24 ausgewählte Weisheiten aus aller Welt veröffentlicht worden. Quasi wie ein Souvenir oder ein Urlaubsmitbringsel. Gute Idee! Ich ergänze eine Weisheit aus China:
„Je stiller man ist, desto mehr kann man hören.“

Wird mir gerade in diesen lauten, hektischen Wiesn-Tagen so häufig bewusst.

Spruch zum Wochenende: Nimm dir Zeit

Bildquelle: Pixabay
Bildquelle: Pixabay

„Nimm dir Zeit zum Glücklichsein, es ist die Quelle der Kraft.

Nimm dir Zeit zum Spielen, es ist das Geheimnis der Jugend.

Nimm dir Zeit zum Lesen, es ist der Ursprung der Weisheit.“

(Achim von Arnim)

Mit diesem Spruch verabschiede ich mich in ein Wochenende mit viel Zeit – hoffentlich. Schöne Freizeit-Tage!!!

PS: kleiner Tipp einfach so, falls jemand in den kommenden Tagen mit Kindern in München sein sollte? Im Kronensaal kann man in besonderem Ambiente lecker essen und schöne Zeit verbringen. Bis nächsten Mittwoch bekommt jedes Kind ein Ei zum bemalen und dekorieren. Alle Kunstwerke werden „ausgestellt“, das schönste Osterei gewinnt ein Osterfrühstück für die ganze Familie.

Schneemanntag und Maulwurfshügel

… Und weit und breit nix, noch nicht mal Flocken. Schon etwas traurig für die Kids und kindgebliebene Erwachsene wie mich, dieser viel zu milde Winter hat bisher noch nicht genug Futter für alles, was im Schnee, und nur im Schnee Spaß macht, gebracht? Da stapfen die Kindergartenkinder mollig in Schneeanzüge verpackt durch braune Matsche, statt wunderbar pappigen weißen Schnee zu formen, Schneemann oder -Frau zu bauen, sich mit Pulverschnee zu beschmeißen, eine richtige Schneeballschlacht, sich einreiben, einen Schneeengel hinterlassen, Skulpturen oder einen Berg bauen … Da bleibt wirklich zu hoffen, dass es jetzt irgendwann losgeht? Mein Schweizer Patenkind rutscht beim Skikurs grad fast auf dem Gletscher rum, Schneemangel, auch in den Alpen … Echt schade, oder? Und heute ist auch noch der Welttag des Schneemanns – kann gar nicht gefeiert werden, außer Herr Schneemann vegetiert seit einem Jahr in irgendeiner Gefriertheke?
Wen der milde Winter zu freuen scheint sind die Maulwürfe, auf Wiesen, in Gärten überall frische Hügel. Und jetzt les ich grade, dass es dazu eine alte Bauernregel gibt: Wirft der Maulwurf seine Hügel neu, bleibt der Winter bis zum Mai. Hm, also erst mal sollte er jetzt langsam mal kommen, der Herr Winter… Und bis Mai? Ohne Worte.