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Plätzchenreste-Verwertungs-Rezept

Warum ich dieses Jahr keine Plätzchen backe? Es ist recht einfach: ich selbst mag ja keine Plätzchen. Trotzdem hab ich in den vergangenen Jahren immer wieder mit sogar wachsender Begeisterung gebacken. Plätzchen, Stollen, süße Spielereien …

In diesem Jahr? Hab ich wenig Zeit. Noch weniger Lust. Also gibt’s einfach keine selbstgebackenen Plätzchen. Punkt.

Dafür werd ich an einem der Weihnachtstage ein vor Jahren getestetes und für gut befundenes Plätzchen-Resteverwertungs-Dessert zubereiten, ein Tiramisu mit Vanillekipferl:

Mengenangaben für ca. sechs großzügige Portionen Nachtisch:

  • 100 ml Kaffee mit 50 ml Amaretto und 2 TL braunem Zucker verrühren
  • Eine Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark auskratzen
  • Das ausgekratzte Vanille-Mark mit 40 g Puderzucker unter 500 g Mascarpone rühren
  • 200 g Schlagsahne steif schlagen und unter die Creme heben
  • eine kleine Auflaufform mit ca. 350 g Vanillekipferl auslegen, 7 Kekse für die Deko zur Seite legen
  • ausgelegte Vanillekipferl mit der Kaffeemischung beträufeln und mit Creme bestreichen
  • Eine weitere Schicht Kipferl und Creme darüber schichten
  • 2 Stunden kalt stellen
  • mit Kakaopulver bestäuben
  • 50 g weiße Schokolade raspeln
  • Portionen mit den beiseitegelegten Vanillekipferln dekorieren und servieren

Guten Appetit 😋

PS: klappt auch mit anderen Plätzchen oder Spekulatius oder so …

Adventszeit ist Lichterzeit

Ja, manche übertreiben es – aber ich mag die vielen Lichter in der Adventszeit. Egal, ob wunderschön beleuchtete

Straßenzüge in der Stadt oder die funkelnden Christkindlmärkte. Die Lichterketten an Fenstern und Häusern. In diesem Jahr hab ich schon eine Reihe Lichtinstallationen mit wandernden Sternen an Hausfassaden gesehen. Und wenn ich übers Land fahre freu ich mich über die leuchtenden Dörfer und Höfe.

Immer noch am schönsten finde ich den alten Brauch, in der Adventszeit eine Kerze in der Laterne vor die Haustür zu stellen. Ein Licht leuchtet durch die Nacht … sogar klimaschonender, als die elektrische Beleuchtung 💫

Zimtig-weihnachtliche Apfelkekse

Ich bringe zu Feierlichkeiten gerne was Selbstgemachtes mit. Zur Firmung von Monsieur hab ich mich an seine Vorliebe für Apfelkiacherl erinnert, jetzt schmecken die ja nur schmalzgebacken frisch … aber ich hatte so eine Idee. Insofern hab ich einen Teig gezaubert und damit etwas experimentiert, schmecken anders, aber doch irgendwie ähnlich:

Etwa 100 g weiche Butter mit 75 g braunem Zucker und 2 Eiern schaumig schlagen. Das Mark einer Vanilleschote mit 250 g Mehl, 2 TL Backpulver, 70 g gestifteten Mandeln und je 1/2 TL Zimt, Lebkuchengewürz, Kardamon und Piment vermischen und alles mit 2 geraspelten Äpfeln verrühren.

Den Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen, auf einem mit Backpapier belegten Backblech mit einem Esslöffel gleichmäßig Teigkleckse verteilen, die Apfelkekse auf der mittleren Schiene ca. 10 Minuten backen.

Schmecken auch noch warm, halten sich etwa 1-2 Wochen – werden aber wahrscheinlich zwischenzeitlich vernascht. Und damit hat man dann ja auch schon viel für seine Gesundheit getan, ihr wisst ja:

An 🍎 a day keeps the doctor away 😉

Aus der Weihnachtsbäckerei

Ich suche ja öfter mal nach „was mit Marzipan“, in diesem Jahr hab ich einen weihnachtlichen Nusszopf gefunden und ausprobiert, so wird er gemacht:

  • 1 Würfel Hefe in 250 ml lauwarme Milch bröckeln und für ca. 10 Minuten zum Vorteig gehen lassen,
  • dann mit 500 g Mehl, 1 Ei, 2 Prisen Salz, 1 Prise Zimt, 80 g Butter, 50 g Zucker und etwas Orangenschalenabrieb zu einem gleichmäßigen Hefeteig verkneten.
  • Diesen für wenigstens eine Stunde an einer warmen Stelle gehen lassen, er muss sich mindestens verdoppeln.
  • Einen großen Apfel schälen und sehr fein reiben. Mit je 100 g gemahlenen Mandeln und gemahlenen Haselnüssen mischen.
  • 200 g Marzipanrohmasse fein reiben, mit 2 TL Apfelsaft zur Apfel-Nussmasse geben, mit 50 g Zucker, 1 Prise Salz und je 1 Msp. Zimt und Lebkuchengewürz zu einer gleichmäßigen Masse verarbeiten.
  • 2 Eiweiß steif schlagen und zusammen mit 150 g Aprikosenmarmelade zur Füllung geben und unterheben. Alles gut zu einer Art Paste verrühren.
  • Den Hefeteig auf einer bemehlten Fläche nochmal kurz mit den Händen durchkneten und zu einem etwa 65 auf 50 cm großen Rechteck ausziehen bzw. ausrollen. Gleichmäßig mit der Nuss-Paste bestreichen.
  • Jetzt der Länge nach aufrollen und die Rolle in der Mitte der Länge nach komplett einmal durchschneiden. Die beiden Stränge mit der Schnittfläche nach oben miteinander verschlingen und in einem Kreis auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen.
  • Wer mag streut eine Handvoll Haselnüsse verteilt darüber.
  • Nusszopf in ca. 30 Minuten goldbraun backen.
  • WICHTIG: Nach 15-20 Minuten nachschauen, wenn der Kranz schon gut gebräunt ist mit Alufolie abgedeckt fertigbacken.
  • 150 g Puderzucker mit etwas Milch und Vanillearoma zu einem Zuckerguss verrühren und auf dem heißen Nusskranz verstreichen.
  • Abkühlen lassen und gut verpackt über die Weihnachtstage schmecken lassen 😋

PS: In zahlreichen Rezepten kommt Rum in den Zopf, mein erster Versuch war aber so schnapslastig, dass ich beim zweiten darauf verzichtet habe …