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Gipfelstürmer

Ich liebe es, in der Natur unterwegs zu sein. Zu gehen, zu wandern, mich an der frischen Luft zu bewegen. Am liebsten bei Sonnenschein und blauem Himmel – aber die anderen Wetterlagen haben auch einen besonderen Reiz. Es muss nicht Sturzbäche regnen, sonst geht fast alles. Diese Herbsttage laden ein, sich zu den schönsten Plätzen zu begeben. Da ist man zwar selten allein, aber gerade, wenn es um Berge und Höhe geht: irgendwann geht man ein Stück des Wegs, ohne anderen zu begegnen. An der Stelle muss ich mich leider klar bekennen: ich muss den Gipfel nicht erreichen, mir reicht es, einen tollen Weg zu gehen, die Ausblicke zu genießen.
Wir haben für unser Mädels-Wander-Wochenende die Tegernsee-Region gewählt und ich muss sagen: wir haben es sehr genossen. Diese Verknüpfung aus tagsüber Wandern gehen und es sich abends rund um den See gut gehen lassen – hat was. Es war wunderbar erholsam. Freu mich schon jetzt auf Wiederholung im nächsten Jahr!

Tal des Lebens

Seit November führt mich mein Arbeitsweg an den Ammersee – unter anderem fahre ich dabei täglich durch Utting. Und wundere mich dort regelmäßig über ein Schild mit Hinweis auf das „Tal des Lebens“. Als Ortsunkundiger fällt mir so was auf. Und ich hab mir so meine Gedanken gemacht: ob sich wohl ein mystischer Ort dahinter verbirgt? Ob der Bach inmitten des Tals in grauer Vorzeit als Lebensquell gesehen wurde? Steckt ein religiöser Gedanke dahinter? Bestimmt eine alte Tradition, schließlich hat die Gemeinde stolz Schilder aufgestellt?
Tatsächlich findet sich im Internet kein“echter“ Hinweis, keine touristische Fußnote, außer einem Artikel, der den neuen Weg entlang des Mühlbachs vorstellt. Und bedauert, dass er etwas wenig repräsentativ ausfällt … Schade eigentlich? Laut meinen ortsansässigen Kolleginnen ist es einen netten kurzen Spaziergang wert, also werde ich in den kommenden Sommerwochen einfach mal rausspringen und das Tal des Lebens auf eigene Faust erkunden 🙂

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