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Mittagspause am See

Es gibt diese Tage, an denen man mit den ganzen lieben Kollegen zur Mittagspause ins Restaurant geht. Ein Tisch beim Italiener ist reserviert, mit freiem Blick einmal über den kompletten Ammersee. Die Sonne scheint, der Himmel strahlt weiß-blau, ein laues Lüftchen weht, die Temperatur ist angenehm … Dann wird die Pause zelebriert, mit gutem Essen, guten Gesprächen – und immer wieder schweift der Blick ab, gleitet über den in allen Farbnuancen schillernden See, die unterschiedlichen Boote, die Seevögel. Und beobachtet die Menschen am See, die entweder ganz langsam oder ganz schnell ins doch kalte Wasser springen … Was hab ich diese Stunden heute genossen!

Warum man das nicht öfter macht? Kann ich euch sagen: weil es hinterher so gut wie unmöglich ist, sich wieder auf die Aufgaben zu konzentrieren. Man möchte einfach nur wieder raus, weiter auf den See schauen, und das „dolce far niente“ genießen ….

Und warum es davon kein Foto gibt kann ich auch  beantworten: weil ich offline war, vollkommen ohne iPhone. Sogar ohne Kamera 😉

Grundbedürfnisse

Heute war so ein Tag, an denen zwei meiner Grundbedürfnisse zu kurz gekommen sind. Normalerweise trinke ich etwa 3 Liter, heute wars vielleicht einer. Über den ganzen Tag verteilt. Deutlich zu wenig. Deshalb versuche ich gerade, das nachzuholen. Richtig, geht nicht. Der Flüssigkeitshaushalt ist nicht ok, jetzt noch 2 Liter auf die Schnelle?
Dann brauche ich frische Luft. Zum Atmen. Zum Wohlfühlen. Meistens reicht ein kurzer Spaziergang, 15 Minuten Minimum am Tag und mir geht’s gut. Bin gestern und heute nicht vor die Tür gekommen. Und meine, wenn auch leichten, Kopfschmerzen zeigen: ich hab Defizit.
Insofern hab ich eben den festen Vorsatz gefasst: morgen trinke ich wieder über den Tag verteilt. Und es gibt eine Mittagspause an der frischen Luft. Laut Wetterprognose in der Sonne am See.

Frühsport

Morgens, kurz nach 6 Uhr im niederbayerischen Wellnesshotel. Die senile Bettflucht mal wieder. Ich bin bei weitem nicht so alt, wie ich mich in solchen Momenten fühle. Hm, wenn ich schon mal wach bin mach ich einfach das, was das Hotel für Menschen in meinem biologischen Alter um diese Uhrzeit anbietet: Aquagymnastik. Meine mitreisende U30jährige begleitet mich. Uns ist beiden etwas komisch zumute. Irgendwie sind wir irritiert. Was tun wir hier? Um die Uhrzeit gehen wir oft genug vom Feiern nach Hause. Jetzt mit doppelt so alten Menschen im Pool rumhüpfen? Ist das echt was für uns? Zumindest soll Bewegung im Wasser sehr schonend sein, für uns beide grad also ganz gut geeignet, so die ein oder anderen Zipperlein haben Frau ja zum Wellnessurlaub animiert. Kurz nach halb 8 kommt die hauseigene Animateurin, immerhin keine Musik. Schon mal gut, denn Geschmäcker sind, na ja eben, verschieden. Außer uns beiden sind 4 weitere Frühsportler im Becken. Erst mal einige Runden im Wasser laufen, hüpfen, auf Zehenspitzen, auf den Ballen, mit beiden Beinen gleichzeitig, 2 vor, eins zurück. Bitte? Das erfordert so was von Konzentration – und klappt bei mir gar nicht, animiert uns aber alle zu viel Gelächter. Lachen tut gut, macht wach… Die Übungen sind herausfordernd, wir bewegen den gesamten Körper, es tut gut in den schmerzenden Gelenken. Nach 30 Minuten fühle ich mich frisch und putzmunter, schwimme ein paar Bahnen, dazu bald mehr.
Beim anschließenden Frühstück Treffen wir unsere Mit-Frühsportler, werden angelacht, freundlich begrüßt, wir wünschen uns einen schönen Urlaubstag. Irgendwie tut Frühsport total gut, dem Köper, der Laune, der Seele und dem Umfeld 😉

Sommer – das ist…

Da fallen mir doch bestimmt mindestens 10 Punkte für eine Liste ein?

1. Hitzefrei (viel zu lang ist’s her ;-))

2. 36 Grad und es geht noch heißer (hab die Melodie im Ohr …)

3. Die Füße im Wasser abkühlen

4. nie Hunger haben, außer auf Eis, Erdbeeren, Himbeeren, Kirschen und WASSERMELONEN

5. Schattenplätze suchen, im Biergarten unter uralten Kastanien abhängen, am See liegen

6. leichte Kleider, kurze Röcke, am liebsten wenig oder nichts anhaben

7. abends zum Abkühlen in den See springen

8. endlos lang draußen sein wollen, einfach nie reingehen wollen

9. nachts mit Durchzug (oder gar nicht) schlafen

10. alles eine Spur langsamer angehen – und trotzdem ins Schwitzen kommen 🙂

 

Bitte weiterschreiben, bin gespannt!!!